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Lexikon der Mathematik: Gunter, Edmund

englischer Mathematiker, geb. 1581 Hertfordshire (England), gest. 10.12.1626 London.

Gunter studierte bis 1605 in Oxford. Nach der Promotion war er Geistlicher, ab 1615 Rektor der St. George’s Church in Southwark und ab 1619 Professor für Astronomie am Gresham College in London.

Gunter versuchte, die Rechenmethoden in der Astronomie, Navigation und Landvermessung zu vereinfachen. Dazu entwickelte er Tafeln für Sinus, Tangens und Logarithmen. Er führte die Begriffe cosinus und cotangens ein. Daneben entwickelte er Rechenstäbe und Instrumente (Quadranten, Meßstäbe) für astronomische Beobachtungen und die Landvermessung.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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