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Lexikon der Mathematik: Hurwitz, Adolf

deutscher Mathematiker, geb. 26.3.1859 Hildesheim, gest. 18.11.1919 Zürich.

Hurwitz studierte 1877–1881 in München, Berlin und Leipzig. 1881 promovierte er in Leipzig als Schüler von Weierstraß. 1882 ging er nach Göttingen, 1884 nach Königsberg (Kaliningrad) und 1892 schließlich als Professor für höhere Mathematik an das Polytechnikum Zürich.

Hurwitz arbeitete auf vielen Gebieten der Analysis. So untersuchte er elliptische Funktionen und deren Anwendungen in der Geometrie. Er studierte das Geschlecht von Riemannschen Flächen und Automorphiegruppen von Riemannschen Flächen. 1896 arbeitete er über ganzzahlige Quaternionen und deren Faktorisierung und wandte die Ergebnisse auf die Darstellung ganzer Zahlen als Summe von vier Quadraten an.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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