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Lexikon der Mathematik: Koebe, Paul

deutscher Mathematiker, geb. 15.2.1882 Luckenwalde, gest. 6.8.1945 Leipzig.

Koebe studierte 1900–1905 an den Universitäten in Kiel und Berlin, unter anderem bei H.A.Schwarz. 1907 habilitierte er sich in Göttingen. Danach arbeitete er zunächst in Göttingen, ging 1911 nach Leipzig, 1914 nach Jena und 1926 wieder nach Leipzig.

Koebes Hauptarbeitsgebiet war die Funktionentheorie. Hier lieferte er bedeutende Beiträge zum Beweis des Riemannschen Abbildungssatzes (Carathéodory-Koebe-Theorie), zu Eigenschaften konformer Abbildungen und zur Uniformisierung Riemannscher Flächen.

Seine wichtigsten Werke sind „Über die Uniformisierung beliebiger analytischer Kurven“ (1907– 1910) und „Abhandlungen zur Theorie der konformen Abbildung“ (1915–1918).

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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