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Lexikon der Mathematik: Kontsewitsch, Maxim

russischer Mathematiker, geb. 25.8.1964 Chimki (bei Moskau).

Nach dem Studium an der Moskauer Universität und erster Forschungstätigkeit am dortigen Institut für Probleme der Informationsverarbeitung promovierte Kontsewitsch 1992 an der Universität Bonn. Danach führten ihn Einladungen an die Harvard University, nach Princeton, Berkeley und Bonn. Seit 1995 ist er am Institute des Hautes Études Scientifiques (I.H.E.S.) bei Paris sowie als Visiting Professor an der Rutgers University in New Brunswick (USA) tätig.

Kontsewitsch hat wesentliche Beiträge auf dem Gebiet der theoretischen Physik sowie der reinen Mathematik geleistet. Dabei arbeitet er besonders auf dem Gebiet der Stringtheorie und der Quantenfeldtheorie und entwickelte Modelle für die Quantengravitation. Als Beitrag zur Charakterisierung von Knoten entwickelte er eine vielversprechende Knoteninvariante (Knotentheorie). Für seine Leistungen erhielt er 1998 die Fields-Medaille

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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