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Lexikon der Mathematik: l’Huilier, Simon Antoine Jean

schweizer Mathematiker, geb. 24.4.1750 Genf, gest. 28.3.1840 Genf.

L’Huilier war zunächst Hauslehrer in Warschau. 1786 gewann er einen Preis der Berliner Akademie für die Lösung der von Lagrange gestellten Aufgabe der Darstellung der Grundprinzipien der Analysis auf Basis eines exakten Grenzwertbegriffs. Dieser Preis ermöglichte ihm einen mehrjährigen Studienaufenthalt in Tübingen. Von 1795 bis 1823 hatte er eine Stelle als Professor für Mathematik in Genf inne.

L’Huilier leitete elementar die Reihendarstellungen der trigonometrischen Funktionen und der Exponentialfunktion her. Er bewies die Existenz transzendenter Zahlen und befaßte sich mit der Eulerschen Polyederformel. Er untersuchte Dreiecke in der ebenen und der sphärischen Geometrie. Daneben schrieb er viele Lehrbücher zur Analysis, Algebra und Geometrie.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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