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Lexikon der Mathematik: lineare Liste

eine Liste, bei der die Elemente eindimensional angeordnet sind.

Sollen Daten abgespeichert werden, bei denen nicht von Anfang an klar ist, wieviele Datenelemente auftreten werden, ist der Einsatz dynamischer Datenstrukturen sinnvoll. Dabei wird der Speicherplatz den einzelnen Komponenten erst bei ihrer Entstehung während eines Programmablaufs zugewiesen. Am einfachsten kann man die Verbindung zwischen den einzelnen Datenelementen herstellen, indem man sie in einer einzigen Liste aufreiht. Bei einer linearen Liste handelt es sich dann um eine Liste, bei der bis auf das erste und letzte Element jedes Element genau einen Vorgänger und genau einen Nachfolger besitzt.

Will man nur vermerken, wie man von einem Element zu seinem Nachfolger gelangt, so kann man eine lineare Liste als einfach verkettete Liste realisieren, bei der jedes Datenelement einen Zeiger auf seinen Nachfolger enthält. Ist es dagegen nötig, auch den Vorgänger eines Elements identifizieren zu können, so wird eine doppelt verkettete Liste verwendet. Hier enthält jedes Element einen Zeiger auf seinen Nachfolger und einen Zeiger auf seinen Vorgänger.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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