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Lexikon der Mathematik: Monodromie

Begriff aus der algebraischen Geometrie.

Eine Garbe F auf einem Raum S (von Mengen, Gruppen, o.ä.) heißt konstant, wenn es eine Menge, Gruppe, o.ä. M so gibt, daß F isomorph zur Garbe UC0(U, M) ist (dabei ist M mit der diskreten Topologie versehen). Eine Garbe F heißt lokal konstant, wenn jeder Punkt von S eine Umgebung U besitzt, so daß F|U konstante Garbe ist.

Wenn \(\tilde{S}\) einfach zusammenhängend ist, so ist jede lokal konstante Garbe auf \(\tilde{S}\) konstant. Hieraus erhält man einen Homomorphismus T : π1(S, s) → Aut (FS0 ), die Monodromie.

Siehe auch Monodromiedarstellung.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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