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Lexikon der Mathematik: Netzsprache

durch die in einem Petrinetz möglichen Sequenzen von Transitionsschaltvorgängen generierte Sprache.

Eine bei der Anfangsmarkierung des Netzes beginnende Schaltsequenz generiert ein Wort, indem jeder geschalteten Transition ein Buchstabe des Alphabets zugeordnet wird. Ist diese Zuordnung in- jektiv, spricht man von einer freien Netzsprache. Betrachtet man nur Sequenzen, die nicht verlängerbar sind, spricht man von einer Deadlock- Sprache. Netzsprachen werden sowohl mit als auch ohne Angabe von Endmarkierungen (analog zu den Endzuständen von Automaten) studiert.

Netzsprachen lassen vergleichende Betrachtungen mit anderen Systembeschreibungsformalismen, z. B. Automaten, zu.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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