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Lexikon der Mathematik: Pearson, Egon Sharpe

englischer Mathematiker und Statistiker, geb. 11.8.1895 London, gest. 12.6.1980 Midhurst.

E.S. Pearson war der Sohn von Karl Pearson. Nach dem Schulbesuch in Oxford ging er 1914 nach Cambridge und trat ins Trinity College ein. Bereits ein Jahr später nahm er eine Tätigkeit im Ministerium für Schiffahrt an, wo er bis 1920 blieb und auch eine militärische Prüfung ablegte.

1921 ging er ans University College nach London und arbeitete in der von seinem Vater geleiteten Abteilung. Als dieser 1933 seinen Lehrstuhl aufgab, wurde die Abteilung nochmals geteilt, R.A. Fisher übernahm die Galton-Professur, und E.S. Pearson wurde Leiter der statistischen Abteilung.

Pearsons Hauptarbeitsgebiete waren die Mathematische Statistik und die Biometrie; ab 1924 war er Assistant Editor, ab 1936 Managing Editor der Zeitschrift „Biometrika“. Vor allem in Zusammenarbeit mit Neyman erzielte Pearson fundamentale Resultate zur Testtheorie (Hypothesentests).

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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