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Lexikon der Mathematik: Quantenchromodynamik

QCD, umgangssprachlich auch Quark-Theorie genannt, eine Eichfeldtheorie mit der Eichgruppe SU(3) der Colourfreiheitsgrade der Quarks.

Die Coulor-Wechselwirkung wird durch Gluonen übertragen. Es gibt acht coulorgeladene Gluonenfelder. Diese vermitteln die starke Wechselwirkung zwischen den Hadronen. Die Hadronen unterteilen sich in Baryonen und Mesonen. Ein Baryon besteht aus drei Quarks, ein Meson besteht aus einem Quark und einem Anti-Quark. Die Quarks haben eine Ladung, die ein oder zwei Dritteln der Elementarladung entspricht.

Die Quantenchromodynamik ist eine Variante der Yang-Mills-Theorie, bei ihrer Quantisierung müssen noch Faddeev-Popov-Geisterfelder eingeführt werden. Die Quantenchromodynamik ist renormierbar, d. h., die auftretenden Ultraviolettdivergenzen bei der Quantisierung lassen sich durch passende Gegenterme zu endlichen Größen zusammenfassen.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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