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Lexikon der Mathematik: Rangkorrelationsanalyse

ein spezieller Teil der Korrelationsanalyse, umfaßt Verfahren der mathematischen Statistik zur Untersuchung und Beurteilung der Korrelation, d. h., der stochastischen Abhängigkeiten von zufälligen Merkmalen mit Hilfe von Rangkorrelationskoeffizienten, wie z. B. des Spearmanschen Korrelationskoeffizienten oder Kendalls τ-Koeffizienten.

Diese Koeffizienten basieren auf den Rangzahlen einer Stichprobe (geordnete Stichprobe) und werden angewendet, wenn mindestens eines der zu untersuchenden Merkmale ordinal skaliert und beide nicht nominal skaliert sind (Skalentypen). In diesem Fall ist die Berechnung des für proportionalitätsskalierte Merkmale definierten Pearsonschen Korrelationskoeffizienten nicht möglich.

Die Rangkorrelationsanalyse gehört damit zur nichtparametrischen Statistik.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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