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Lexikon der Mathematik: Schwarzschild, Karl

deutscher Astronom und Astrophysiker, geb. 9.10.1873 Frankfurt am Main, gest. 11.5.1916 Potsdam.

Schwarzschild studierte von 1891 bis 1896 in Straßburg und München, wo er auch promovierte. Er arbeitete danach an der Sternwarte in Wien, habilitierte sich 1899 in München und wurde 1901 Direktor der Sternwarte in Göttingen und Professor für Astronomie an der dortigen Universität. 1909 ging er als Direktor des Astrophysikalischen Observatoriums nach Potsdam.

Schwarzschild befaßte sich neben astronomischen Fragen (Positionsbestimmung von Sternen) auch mit der Elektrodynamik, der Quantentheorie und der Relativitätstheorie. Er diskutierte die mögliche Geometrie des Raumes und, als einer der ersten Astronomen, die Existenz von Schwarzen Löchern (Schwarzschild-Lösung). Er untersuchte die Strahlungsenergie eines Sternes.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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