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Lexikon der Mathematik: Tabellen der mathematischen Statistik

meist umfangreiche Tafelwerke, die Charakteristika von Wahrscheinlichkeitsverteilungen enthalten. Sie beinhalten Definitionen von Verteilungsdichten und -funktionen stetiger Zufallsgrößen bzw. von Wahrscheinlichkeitsverteilungen diskreter Zufallsgrößen, Definitionen ihrer Parameter wie Erwartungswert, Varianz, Schiefe, Wertetabellen von Verteilungsdichten und -funktionen an bestimmten Stützstellen, und Tabellen von Quantilen der Verteilungen.

Viele statistische Methoden, z. B. Signifikanztests, benötigen nur die Kenntnis der Quantile von Verteilungen. Bei zahlreichen Verteilungen, wie zum Beispiel der Normalverteilung, sind diese nicht exakt analytisch, sondern nur approximativ (numerisch) berechenbar, bzw. ist der Berechnungsaufwand sehr hoch. Durch die Nutzung von statistischen Tabellen, in denen bereits berechnete Quantile erfaßt sind, kann der Anwender statistischer Methoden seinen Aufwand wesentlich reduzieren. Die Literaturangaben [1] undrquadratis [2] sind umfangreiche statistische Tafelwerke.

[1] Müller, P.H.; Neumann, P.; Storm, R.: Tafeln der mathematischen Statistik (3. Aufl.). Fachbuchverlag Leipzig, 1980.
[2] Bleymüller, J.; Günther, G.: Statistische Formeln und Tabellen (3. Aufl.). München, 1985.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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