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Lexikon der Mathematik: Weber, Heinrich

deutscher Mathematiker, geb. 5.5.1842 Heidelberg, gest. 17.5.1913 Straßburg.

Ab 1860 studierte Weber an verschiedenen Universitäten, unter anderem in Heidelberg, Leipzig und Königsberg. 1863 promovierte er in Heidelberg, 1866 habilitierte er sich. Danach war er zunächst Privatdozent, später außerordentlicher Professor in Heidelberg. Es folgten Lehraufträge in Zürich am Eidgenössischen Polytechnikum, an der Universität Königsberg und an der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg. Ab 1895 unterrichtete er in Straßburg.

Webers Hauptarbeitsgebiet waren die Algebra, die Zahlentheorie, die Analysis und die mathematische Physik. Er führte für endliche Gruppen den Begriff der Charaktere ein. Sein wichtigstes Buch ist „Lehrbuch der Algebra”, veröffentlicht 1895.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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