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Lexikon der Mathematik: Wechselwinkel

Winkel, die beim Schnitt zweier paralleler Geraden g1 und g2 mit einer Geraden h entstehen und auf verschiedenen Seiten der Schnittgeraden und der Parallelen liegen.

Die Schenkel von Wechselwinkeln sind paarweise entgegengesetzt gerichtet.

Der Wechselwinkelsatz besagt:

Wechselwinkel an geschnittenen Parallelen sind kongruent.

Abbildung 1 zum Lexikonartikel Wechselwinkel
© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2017
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Wechselwinkel

In der nichteuklidischen Geometrie gilt der Wechselwinkelsatz nicht, da er eine zum Parallelenaxiom des Euklid äquivalente Aussage ist.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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