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Lexikon der Mathematik: Wertetabelle

Darstellung einer Funktion in Tabellenform durch die Angabe von (allen oder einigen) Elementen des Definitionsbereichs und zugehörigen Funktionswerten.

Zum Beispiel ist

Abbildung 1 zum Lexikonartikel Wertetabelle
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eine Wertetabelle der durch \(f(x):=\sqrt{4-{x}^{2}}\) der Menge {−2,−1,0,1,2} definierten Funktion f. Wenn eine Funktion nicht durch eine Formel, sondern ‚irgendwie‘ stellenweise definiert ist, ist eine Wertetabelle eventuell die einfachste Möglichkeit, die Funktion darzustellen bzw. auch zu definieren. Ist die Definitionsmenge einer Funktion groß oder sogar nichtendlich, so kann man in einer Wertetabelle natürlich nicht alle Funktionswerte angeben, sondern beschränkt sich auf eine geeignete (interessante) Teilmenge des Definionsbereichs. Eine Wertetabelle kann so z. B. als ergänzendes Hilfsmittel einer Kurvendiskussion benutzt werden.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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