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Lexikon der Mathematik: Zenon von Elea

grichischer Mathematiker und Philosoph, geb. um 490 v.Chr. Elea (Italien), gest. um 425 v.Chr. Elea.

Über Zenon ist nur wenig bekannt. Er war vermutlich ein Schüler des Philosophen Parmenides von Elea, der im Dialog „Parmenides“ von Platon verewigt wurde. Die Schule in Elea war eine der führenden philosphischen Schulen Griechenlands. Parmenides lehrte, daß alle Dinge Erscheinungen ein und desselben Seins sind.

Als Verteidung der Lehre des Parmenides versuchte Zenon zu beweisen, daß der Begriff der Bewegung unsinnig ist. In diesem Zusammenhang erdachte er das berühmte Beispiel des Wettlaufes von Achilles und der Schildkröte (Zenons Paradoxon).

Mit ähnlichen Paradoxien versuchte Zenon zu beweisen, daß auch Raum, Vielheit und Teilbarkeit nicht widerspruchsfrei in Begriffe gefaßt werden können. Die Auseinandersetzung mit Zenons Argumenten föderte das logische Denken und die klare begriffliche Differenzierung in der Mathematik.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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