Direkt zum Inhalt

Lexikon der Optik: Diaprojektor

Diaprojektor, Stehbildprojektor, der für die Projektion transparenter Projektionsvorlagen eingerichtet ist. Als Projektionsvorlagen werden das Dia (Diapositiv) oder das Bildband benutzt. Beim Dia ist das Einzelbild meist in einem Diarahmen aus Kunststoff oder Pappe gefaßt. Das Bildband umfaßt hingegen eine Anzahl thematisch zusammengehörender Einzelbilder innerhalb eines Filmstreifens. Je nach dem Automatisierungsgrad ihrer Bedienung unterscheidet man handbediente, halbautomatische und automatische D. Bei handbedienten D. wird die Zuführung der Dias oder der Transport des Bildbandes von Bild zu Bild von Hand ausgeführt. Die Positionierung der Dias im Projektionsstrahlengang erfolgt durch einen Diawechselschieber oder Diafallschacht. Die Positionierung des Bildbandes wird durch eine Bildbandführung gewährleistet. Bei halbautomatischen D. wird durch Handbedienung ein Greifersystem betätigt, das die Dias aus einem Diamagazin oder einem Diastapel entnimmt und in die Projektionslage bringt. Die Scharfeinstellung erfolgt von Hand. Bei automatischen D. handelt es sich um Geräte mit wechselbarem Diamagazin oder Bildbandführung, bei dem der Dia- oder Bildwechsel durch einen Impuls ausgelöst wird und danach automatisch abläuft. Eine automatische Scharfeinstellung (Autofocus) des Projektionsobjektivs ist meist vorhanden. Die Impulsgabe für den Dia- oder Bildwechsel bei Bildbandbenutzung kann von Hand oder durch einen eingebauten oder getrennten Impulsgeber (Timer) erfolgen. Die Impulsgabe von Hand kann durch Tastenbedienung am Gerät oder durch Fernbedienung (drahtlos oder über Kabel) geschehen. Besitzt der D. keine automatische Scharfeinstellung des Projektionsobjektivs, so erfolgt das Scharfeinstellen zusätzlich über Fernbedienung. Das ortsunabhängige Fernbedienteil ist dann für die Steuerung des Diawechsels und der Scharfeinstellung eingerichtet.

Lesermeinung

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

  • Die Autoren
Roland Barth, Jena
Dr. Artur Bärwolff, Berlin
Dr. Lothar Bauch, Frankfurt / Oder
Hans G. Beck, Jena
Joachim Bergner, Jena
Dr. Andreas Berke, Köln
Dr. Hermann Besen, Jena
Prof. Dr. Jürgen Beuthan, Berlin
Dr. Andreas Bode, Planegg
Prof. Dr. Joachim Bohm, Berlin
Prof. Dr. Witlof Brunner, Zeuthen
Dr. Eberhard Dietzsch, Jena
Kurt Enz, Berlin
Prof. Joachim Epperlein, Wilkau-Haßlau
Prof. Dr. Heinz Falk, Kleve
Dr. Wieland Feist, Jena
Dr. Peter Fichtner, Jena
Dr. Ficker, Karlsfeld
Dr. Peter Glas, Berlin
Dr. Hartmut Gunkel, Berlin
Dr. Reiner Güther, Berlin
Dr. Volker Guyenot, Jena
Dr. Hacker, Jena
Dipl.-Phys. Jürgen Heise, Jena
Dr. Erwin Hoffmann, Berlin (Adlershof)
Dr. Kuno Hoffmann, Berlin
Prof. Dr. Christian Hofmann, Jena
Wolfgang Högner, Tautenburg
Dipl.-Ing. Richard Hummel, Radebeul
Dr. Hans-Jürgen Jüpner, Berlin
Prof. Dr. W. Karthe, Jena
Dr. Siegfried Kessler, Jena
Dr. Horst König, Berlin
Prof. Dr. Sigurd Kusch, Berlin
Dr. Heiner Lammert, Mahlau
Dr. Albrecht Lau, Berlin
Dr. Kurt Lenz, Berlin
Dr. Christoph Ludwig, Hermsdorf (Thüringen)
Rolf Märtin, Jena
Ulrich Maxam, Rostock
Olaf Minet, Berlin
Dr. Robert Müller, Berlin
Prof. Dr. Gerhard Müller, Berlin
Günter Osten, Jena
Prof. Dr. Harry Paul, Zeuthen
Prof. Dr. Wolfgang Radloff, Berlin
Prof Dr. Karl Regensburger, Dresden
Dr. Werner Reichel, Jena
Rolf Riekher, Berlin
Dr. Horst Riesenberg, Jena
Dr. Rolf Röseler, Berlin
Günther Schmuhl, Rathenow
Dr. Günter Schulz, Berlin
Prof. Dr. Johannes Schwider, Erlangen
Dr. Reiner Spolaczyk, Hamburg
Prof. Dr. Peter Süptitz, Berlin
Dr. Johannes Tilch, Berlin (Adlershof)
Dr. Joachim Tilgner, Berlin
Dr. Joachim Träger, Berlin (Waldesruh)
Dr. Bernd Weidner, Berlin
Ernst Werner, Jena
Prof. Dr. Ludwig Wieczorek, Berlin
Wolfgang Wilhelmi, Berlin
Olaf Ziemann, Berlin


Partnerinhalte