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Metzler Philosophen-Lexikon: Alembert, Jean le Rond d’

Geb. 16. 11. 1717 in Paris;

gest. 29. 10. 1783 in Paris

»Man muß der Weisheit oft genug die Narrenkappe aufsetzen, um ihr Gehör zu verschaffen«, so kommentiert Denis Diderot den Rêve de d Alembert (1769; D Alemberts Traum), einen Dialog, in dem er die intellektuelle Persönlichkeit seines Jugendfreundes und Mitstreiters für das Großunternehmen der Aufklärung, die Encyclopédie, porträtiert. Er rechtfertigt damit zugleich ein Szenario, das den Philosophen in eine der Spekulation verwandte Situation versetzt: A. träumt. Um sein Bett versammelt sind Julie de Lespinasse und der Arzt Bordeu, den diese hat holen lassen, da der Schläfer nachts laut zu phantasieren begann. Doch nachdem die Konsultation die Unbedenklichkeit des Zustandes bestätigt hat, wendet sich beider Aufmerksamkeit den wirren Reden des Träumers zu. Gesprächspartnerin und Freundin eines berühmten Mannes, hat Mademoiselle nämlich selber nächtens zur Feder gegriffen und am Bett des Philosophen ein Traumprotokoll geführt. Über diesem entspinnt sich ein Gespräch, in dem Diderot eigene spekulative Gedanken übermittelt – im Namen A.s, also um den Preis einer Mystifikation. Denn dem Mund des Träumenden entschlüpfen Ideen, die sich nicht in die geistige Physiognomie eines Denkers fügen, den sein Schüler Condorcet einmal als »würdigen Nachfolger Newtons« bezeichnen wird: A., der von einer Aufhebung des cartesianischen Dualismus träumt, den die Vision einer sich selbst erzeugenden, mit Empfindung begabten Materie gefangen hält, der über die Entstehung des Lebens oder die Entwicklung der den menschlichen Verstand auszeichnenden Vermögen nachdenkt – das ist A., wie er in den Augen Diderots sein sollte, wie er aber, was seine fachlichen Voraussetzungen und seine gedanklichen Parameter anbelangt, in Wirklichkeit nicht ist.

1769, gut zehn Jahre nach den Auseinandersetzungen um die Encyclopédie, die dazu führten, daß dem Sammelwerk auf Betreiben der kirchlichen Obrigkeit 1759 die königliche Druckerlaubnis entzogen wird, die aber das daraufhin vom Hof unter Einfluß Madame de Pompadours geduldete Unternehmen und seine Mitarbeiter öffentlich bekannt machten – Ende der 60er Jahre befindet sich A. auf dem Weg zum Ruhm: Er ist Schriftführer der »Académie Française«, der sich seit 1754 selber mit dem Ehrentitel des Unsterblichen schmücken darf, brillanter Wissenschaftler, der als Mitglied der Akademien der Wissenschaften zu Paris, Berlin, St. Petersburg, Lissabon, Neapel, Turin, Padua, Oslo und Stockholm weltläufig in der europäischen Gelehrtenrepublik verkehrt, Briefpartner Friedrichs II. und der Zarin Katharina, deren Einladung an den Hof als Prinzenerzieher er höflich zurückweisen kann, Freund Diderots, Voltaires, Turgots, Marmontels und der Julie de Lespinasse. Doch vor allem ist A. zu jener Zeit bereits der prominente »philosophe«, der als Mitherausgeber der Encyclopédie zur Identifikationsfigur jener Kulturöffentlichkeit wird, die sich im Umfeld des Unternehmens Mitte des 18. Jahrhunderts formiert. So zeigen die zeitgenössischen Zeugnisse A. als bewunderten Mittelpunkt, den »berühmte Schriftsteller und Gelehrte, junge Literaten und Leute von Welt« in den Pariser Salons und Cafés, in denen er verkehrt, umschwärmen – Vorbild der »société des gens de lettres«, jener tendenziell allen Ständen offenen Gesellschaft der Gebildeten, die in Rede und Schrift das Projekt Aufklärung betreibt.

Dabei ist A., wie er selber schreibt, »erst spät mit der Gesellschaft in Berührung gekommen«. Von Hause aus Mathematiker, der 1743 sein wissenschaftliches Hauptwerk Traité de dynamique (Abhandlung über Dynamik) verfaßt, das zusammen mit den folgenden Veröffentlichungen zur Mathematik und Physik bewegter Körper, seinen Weltruhm als Gelehrter begründet, lebt er »in völliger Zurückgezogenheit« jahrelang nur der Wissenschaft. Erst Diderot holt den knapp Dreißigjährigen aus seiner Klause im volkstümlichen Faubourg St. Antoine, wo der Geometer unbemerkt logiert, und verschafft ihm die gesellschaftliche Entrée. Unter dem Einfluß Diderots, mit dem ihn alsbald eine »zärtliche und grundsolide« Freundschaft verbindet, gelangt A. zur Philosophie, engagiert sich gemäß dem Motto, daß »einzig die praktische Philosophie diesen Namen verdient«, als Publizist und schreibt, neben zahllosen Artikeln zu Fragen der Bildung, Beredsamkeit und schönen Literatur, die wohl wichtigste Programmschrift der Aufklärung, seine Einleitung zur Encyclopédie, den Discours préliminaire (1751).

Diderot muß gewußt haben, daß er in A. einen hervorragenden Mitarbeiter für die Encyclopédie gewinnt, entspricht doch das Vorhaben, in einem »vernünftig durchdachten Wörterbuch der Wissenschaften, Künste und Gewerbe« das gesamte Wissen der Zeit aufzunehmen und dabei nach logischen Prinzipien zu ordnen, einem Denken, dessen Stärke das Bestimmen, Abgrenzen und systematische Klarstellen sind: »Klarheit und Scharfsinn im Denken«, die A. als »Merkmale seiner geistigen Veranlagung« hervorhebt, charakterisieren auch den intellektuellen Stil, den er in ausgezeichneter Weise für die Encyclopédie vertritt. Nur zu oft wird übersehen, daß deren Propädeutik von einem Aufklärungsphilosophen entwickelt wird, in dem, bei aller öffentlichen Wirkungslust, immer auch der Fachwissenschaftler steckt. A. ist sich dieser Spanne, glaubt man seinem Selbstportrait, bewußt; seine aus der Skepsis erwachsenden Distanz scheint dem wesensmäßig zu entsprechen: »Selten streitet er, und niemals mit Verbitterung, er ist zu wenig an der Beherrschung anderer interessiert, um sie mit Nachdruck zu seiner eigenen Denkweise bekehren zu wollen. Übrigens erscheint ihm außer den exakten Wissenschaften fast nichts eindeutig genug zu sein, um nicht der freien Meinung reichlichen Spielraum zu lassen; und sein Lieblingswort drückt den Grundsatz aus, daß man über fast alle Dinge alles sagen kann, was man will.«

Wiederum Diderot hat auf den Grund des rationalen Habitus geschaut und in A.s Neigung, einzig und allein den Mitteln des rechnenden Verstands zu vertrauen, eine Konfliktscheu aufgespürt, die ihn als Vorsteher »des Büros, das das Menschengeschlecht erzieht« nun in der Tat mehrfach in Verlegenheit bringt. Denn kaum hatte A. 1757 den Artikel Genf in der Encyclopédie veröffentlicht, der den moralisch-praktischen Nutzen des Theaters für eine aufgeklärte Gesellschaft unterstreicht, womit er Rousseau und die theaterfeindlichen Genfer Pastoren auf den Plan ruft, als er sich entnervt von den Eingriffen der Zensur und den »grausamen Satiren auf die Philosophen« zurückzieht und seine Beiträge auf ausschließlich fachwissenschaftliche Themen beschränkt. Ein etwas anderes Profil gewinnt A.s Konfliktscheu, die Vermeidung jeglicher Gefühlserschütterung, auf dem Hintergrund der frühen Lebensgeschichte. Sein Eintritt ins Leben war traumatisch: daß der Findling – im Spätherbst 1717 auf den Stufen der Taufkirche von Notre Dame, Saint Jean le Rond, ausgesetzt – überlebt, ist spektakulär genug; die Kindheit war von Verlassenheit und Ungeborgenheit geprägt, aufgewogen nur durch die Zuneigung, die ihm seine Ziehmutter, eine Pariser Handwerkersfrau, entgegenbrachte. Wen wundert daher, daß der illegitime Sohn der Marquise de Tencin und des Chevalier Destouches – er verdankt den Namenszusatz »d’Alembert« einzig der Phantasie seiner Lehrer am »Collège des Quatre Nations«, die ihren hochbegabten Schüler offenbar mit einem Prädikat auszeichnen wollten – auf hohe Geburt und Adelsprivileg, vor allem aber auf das ständische Bewußtsein der Gesellschaftsschicht, aus der er stammt, überhaupt nichts gibt und als einer der Programmatiker der Aufklärung gegen »Dogma, Systemglauben, Vorurteile und unbeherrschte Leidenschaften« zu Felde zieht?

In der Tat liefert A. in seinen beiden philosophischen Hauptwerken, der Einleitung zur Encyclopédie und dem Essai sur les éléments de philosophie (1759) den methodischen Leitfaden eines Denkens, das sich unter Berufung auf Vernunftgesetze, die aus der Erforschung der Natur gewonnen wurden, von autoritären Bindungen zu lösen sucht und dabei, voll »sokratischen Optimismus’«, im Wissen das Mittel erkennt, »den Geist von den Institutionen« zu emanzipieren. A. begreift dieses Vorhaben als Zielpunkt einer seit der Renaissance beschleunigten kulturellen Umwälzung. Deren Etappen – die Entstehung einer kritischen Philologie mit dem Fall von Byzanz, die Etablierung neuer religiöser Bewegungen während der Reformation und die Erneuerung der Metaphysik durch Descartes im 17. Jahrhundert – markieren Ausgangspositionen und Ansatzpunkte der neuen Denkweise, welche die Enzyklopädie als Instrument der Aufklärung befördern soll: Vertrauen in die Wirkung der Kritik, Abkehr von den bestehenden Formen der Religion als Stützpfeiler der überkommenen Ordnung und schließlich Übernahme eines um seine spekulativen Gewißheiten beraubten cartesianischen Rationalismus, d.h. dessen Einsatz als Methode. Dementsprechend identifiziert A. die kulturelle Revolution seiner Zeit mit »der Erfindung und der Praxis einer neuen Art zu philosophieren«. Und um das Denken von so schlechten Gewohnheiten wie der Kontemplation »allgemeiner Eigenschaften des Seins und des Wesens und der unnützen Befragung abstrakter Begriffe« zu befreien, verordnet er, hier ganz Spezialist für angewandte Mathematik, in den Éléments der Philosophie die auf Beobachtung, Deduktion und Experiment beruhende Vorgehensweise der »science de la nature«. Mit einem Satz: »Sie ist die Wissenschaft von den Tatsachen, oder Wissenschaft von Schimären.« Die einzige Tatsache, die für A. »unbestreitbar feststeht«, ist »die Existenz unserer Sinnesempfindungen«, auf die er mit Locke »alle unsere Ideen, selbst die rein geistigen und sittlichen Vorstellungen«, und damit sämtliche Erkenntnisvorgänge – von den elementaren bis hin zu elaborierten Denkgebäuden – zurückführen will. A. ergänzt, indem er seinen Gewährsleuten Descartes, Newton und Locke noch Bacon zugesellt, das philosophische Instrumentarium – das heißt das Verfahren rationaler Analyse, die empirische Fundierung einer mathematisch-mechanischen Naturerklärung und die sensualistische Umdeutung der Erkenntnistheorie – um eine Systematik, mit der die Philosophie zum Leitdiskurs sämtlicher Wissensgebiete und Disziplinen aufrückt. Er denkt daher an eine Weltkarte, wenn er im Discours préliminaire schreibt: »Der Philosoph soll von einem überlegenen Standpunkt aus gleichzeitig die hauptsächlichen Künste und Wissenschaften erfassen können; er soll die Gegenstände seiner theoretischen Erwägungen mit einem schnellen Blick übersehen; er soll die allgemeinen Zweige des menschlichen Wissens mit ihren charakteristischen Unterschieden oder ihren Gemeinsamkeiten herausstellen und gelegentlich sogar die unsichtbaren Wege aufzeigen, die von dem einen zum anderen führen.« Mit diesem Programm stellt der Aufklärungsphilosoph die überlegene intellektuelle Technologie des neuen Denkens vor.

A., der in jungen Jahren bereits die »Académie des Sciences«, damals Bastion eines unverfälschten Cartesianismus, erobert, hat die Bedeutung der Wissenschaftsinstitutionen für die Durchsetzung jenes geistigen Hegemonieanspruches genau erkannt und dann in seiner Funktion als »secrétaire perpétuel« der »Académie Française« dafür gesorgt, daß sich die philosophische Gesinnung^ an den Akademien einzubürgern beginnt, so daß diese, im Gegenzug zu den Wissenseinrichtungen des Ancien Régime, zu Foren der Aufklärung werden. Noch die Éloges (1772ff.), ein wissenschaftsgeschichtliches Standardwerk, dem A. sein letztes Lebensjahrzehnt widmet, bezeugen sein Vertrauen in die universale Geltung einer rational begründeten Wissenschaft. Doch hat die skeptische Relativierung einer theozentrischen Weltsicht nicht nur beim Klerus Verdacht erregt. Hinzu kommt, daß A. in das Wissenskonzept der Encyclopédie auch technisches Anwendungswissen aufgenommen hatte. Dieser Versuch, der nur ein weiteres Indiz des Krisenbewußtseins ist, mit dem er die Umwälzung seiner Zeit, mithin die rasante Evolution von Technik und Wissenschaft im 18. Jahrhundert, registriert, gibt schon den Zeitgenossen Anlaß, das neue Denken zu verwerfen. Goethes Diktum, der zwischen den Zeilen der Encyclopédie gar die »Weberstühle einer großen Fabrik« rattern hört, trifft den Vordenker des sozialutopisch fundierten Enzyklopädismus von Saint-Simon. Überhaupt zeigen sich die Beamten, Lehrer und Geistlichen in Deutschland A.s denkerischen Kühnheiten gegenüber recht zugeknöpft. Sie scheuen sich nicht, ihn und Diderot als geistige Helfer von 1789 anzuprangern. Erst gut einhundert Jahre nach Erscheinen des Discours préliminaire wird der Aufklärer und Rationalist, der wegen seines gottlosen Skeptizismus als Metaphysiker und theoretischer Denker suspekt geworden war, im Zuge der Materialismusdebatte rehabilitiert – nicht anders in Frankreich: Hippolyte Taine entdeckt die Philosophie A.s als Paradigma eines szientistischrationalen Zugriffs.

Paty, Michel: D’Alembert ou la raison physicomathématique au Siècle des Lumières. Paris 1998. – Le Ru, Véronique: D’Alembert philosophe. Paris 1994. – Emery, Monique (Hg.): Jean d’Alembert, savant et philosophe. Portrait à plusieurs voix. Paris 1989. – Hankins, Thomas L.: Jean d’Alembert. Science and the Enlightenment. Oxford 1970. – Grimsley, Ronald: Jean d’Alembert. Oxford 1963.

Bettina Rommel

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