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Metzler Philosophen-Lexikon: Bourdieu, Pierre

Geb. 1. 8. 1930 in Denguin; gest. 23. 1. 2002 in Paris

B. hat seine Karriere als Ethnologe und Philosoph begonnen und nicht als Soziologe. Nur langsam emanzipiert sich die Soziologie von ihren wissenschaftlichen Ammen: der Philosophie, der Geschichtswissenschaft, der Pädagogik, der Anthropologie und der Ethnologie – es sei daran erinnert, daß Emile Durkheim 1913 den ersten soziologischen Lehrstuhl erhält und daß erst seit 1958 in Frankreich ein Hochschulabschluß in Soziologie erworben werden kann. B.s Werk spiegelt diese wissenschafts- und institutionengeschichtlichen Zusammenhänge wider.

B. durchläuft zunächst die traditionelle geisteswissenschaftliche Ausbildung: Er absolviert seine Studien an der École Normale Supérieure, einer der Kaderschmieden des Landes. B. selbst bezeichnet sie als »nationale Hochschule für die Intelligentsia«, die »solch lupenreine Produkte des französischen Bildungssystems, wie es Philosophen mit einer Herkunft aus der École Normale nun einmal darstellen«, hervorbringt. 1954 besteht er dort die Agrégation in Philosophie, arbeitet im folgenden Jahr als Lehrer und Assistenzprofessor, lehrt dann ein Jahr an der Sorbonne und wird 1964 als Professor an die École Pratique des Hautes Études berufen. Damit beginnt die Bilderbuchkarriere eines Wissenschaftlers, der als Kultur- und Bildungssoziologe den genannten Institutionen mehr als einmal den Spiegel vorgehalten hat. Seit 1968 ist B. Leiter des Centre de Sociologie Européenne, 1982 wird er an das renommierte Collège de France berufen und ist Herausgeber der anerkannten Fachzeitschrift Actes de la Recherche en Sciences Sociales. Heute gilt B. als einer der wichtigsten Soziologen Frankreichs und als einer der Hauptvertreter des sozialwissenschaftlichen Strukturalismus. Selbst ein »lupenreines« Mitglied der Bildungselite, ist er zugleich ein Kritiker von deren Mechanismen: In Homo academicus (1984; dt. 1986) analysiert er die Genese von Macht und Einfluß innerhalb des universitären und akademischen Milieus und zeigt, daß Erwerb und Verteilung des »Kapitals an universitärer Macht« nur bedingt an fachlich-wissenschaftliche Kompetenz gebunden sind. Dem Intellektuellen schreibt er gleichwohl weitreichende gesellschaftskritische Funktionen zu (Die Intellektuellen und die Macht, 1991).

B.s intellektuelle Entwicklung wird erst auf dem Hintergrund gegenwärtiger Wissenschaftstrends deutlich. Die französische Soziologie der 50er und 60er Jahre läßt sich zwei Linien zuordnen: einer ersten, die an den Universitäten beheimatet ist, einen laizistisch-kritischen sowie stark theorieorientierten Ansatz vertritt und damit auf die Durkheim-Schule zurückgeht. Hier muß man B. trotz zahlreicher methodologischer und theoretischer Differenzen verwurzelt sehen. Auf der zweiten Linie findet sich der durch die amerikanische Soziologie geprägte empirisch-deskriptive Zweig. Dieser ist weniger stark an die Universität gebunden, stellt Theoriebildung sowie philosophisch-anthropologische Fragestellungen eher zurück, er ist Wirtschaft und Verwaltung zugewandt und hat sich mit dem Methodenarsenal der empirischen Sozialforschung in deren Dienst gestellt. Gegen den reinen Empirismus hat B. sich mehrfach ausgesprochen, so z.B. in Le Métier de Sociologue (1968; Soziologie als Beruf. Wissenschaftstheoretische Voraussetzungen soziologischer Erkenntnis).

Entscheidende Prägung erfährt B. durch den Strukturalismus (Structuralism and Theory of Sociological Knowledge, 1968; Strukturalismus und soziologische Wissenschaftstheorie), den er als innovatives Paradigma und neue Episteme versteht: Mit diesem wurde, so B., das »relationale Denken in die Sozialwissenschaft eingeführt, das mit dem substantialistischen Denken bricht und dazu führt, jedes Element durch die Beziehungen zu charakterisieren, die es zu anderen Elementen innerhalb eines Systems unterhält und aus denen sich sein Sinn und seine Funktion ergeben« (Le sens pratique, 1980; Sozialer Sinn). Sprache (Ce que parler veut dire, 1982; Was heißt Sprechen), Mythos, Religion und Kunst (Zur Soziologie der symbolischen Formen, 1970) werden als Symbolsysteme verstanden. Trotz ihres autonomen Status versteht B. sie als eng mit dem gesellschaftlichen System und dessen Feldern verflochten. Deutlich sieht B. allerdings auch die Grenzen des Strukturalismus: Nicht alle kulturellen Symbole oder Praktiken sind klassifizierbar; logische Modelle werden »falsch oder gefährlich, sobald man sie als reale Grundlagen der Praxis sieht« (Le Sens pratique. Vgl. Esquisse d une théorie de la pratique, 1972; Entwurf einer Theorie der Praxis).

Im Werk B.s lassen sich folgende Schwerpunkte erkennen: Er beginnt mit einer Reihe von Arbeiten über Algerien (Sociologie de l Algérie, 1958; Travail et travailleurs en Algérie, 1969; Le déracinement, 1964; L Algérie 1960, 1970; La maison kabyle ou le monde renversé, 1970 … Das Haus oder die verkehrte Welt. In: Sozialer Sinn), in denen sich die Nähe von Ethnologie und Soziologie zeigt. Sein Engagement für Algerien und für ein differenziertes, von ethnozentristischer Voreingenommenheit freies Verständnis des algerischen Befreiungskriegs findet in der letzten Zeit seine Fortsetzung: Er wiederholt seine Forderung nach einer »Internationale des Intellectuels« im aktuellen politischen Kontext der Unterstützung des Kampfs algerischer Kulturschaffender gegen militante islamistische Fundamentalismen. Der zweite Schwerpunkt ist die kritische Analyse des französischen Bildungssystems, der dritte liegt in einer Reihe von Arbeiten zur Soziologie von Kunst, Literatur und Ästhetik und der vierte Schwerpunkt besteht in dem Versuch, das antagonistische Verständnis von Theorie und Praxis aufzuheben.

Ausgehend von der Untersuchung von Verwandtschaftsverhältnissen in den frühen Studien zur kabylischen Gesellschaft vertieft B. seine Erkenntnis, daß Kampf und Auseinandersetzung um angemessene Positionen und Funktionen die zentralen Mechanismen gesellschaftlicher Systeme sind; in den Industriegesellschaften wird dieser Kampf zwischen sozialen bzw. Berufsgruppen ausgefochten. Damit ist die Brücke von der Ethnologie zur Soziologie geschlagen; B. wendet sich nun verstärkt den Einrichtungen zu, die in der französischen Gesellschaft die entscheidende Rolle im Verteilungskampf spielen: den Bildungsinstitutionen. Er entwickelt, ausgehend von einer stark revidierten, handlungstheoretisch orientierten Kapitalanalyse, seine Theorie vom symbolischen und kulturellen Kapital. Bei Angehörigen sozialer Gruppen erkennt er eine Strategie, die »darin besteht, das Kapital an Ehre und Prestige zu akkumulieren«, wobei dieser Kampf jedoch nie offen ausgetragen wird (vgl. Entwurf einer Theorie der Praxis). Damit sind »alle Handlungen, und selbst noch jene, die sich als interesselose und zweckfreie, als von der Ökonomie befreite verstehen, als ökonomische, auf die Maximierung ausgerichtete Handlungen zu begreifen.« Er legt, z.T. gemeinsam mit Jean C. Passeron, Untersuchungen über das französische Bildungssystem vor (Les héritiers, 1964; Die Erben); er zeigt, daß und wie in dieser Institution soziale Unterschiede eingeschliffen und internalisiert werden, so z.B. durch sprachliche Codes. Ihre Verletzung oder Unterwanderung durch illegitime Erben wird von den »rechtmäßigen« durch Schmälerung oder Verlust des symbolischen Kapitals geahndet. Das Bildungssystem wird somit als Organ der symbolischen Gewaltausübung verstanden; Chancengleichheit wird als Illusion entlarvt und damit der Bildungsoptimismus jener Zeit gedämpft (La Reproduction, 1970; Die Illusion der Chancengleichheit). Die härtesten Kämpfe finden, so B., nicht zwischen Mittel- und Oberschicht, sondern innerhalb dieser statt. Weiter ausgeführt werden diese Fragestellungen in La distinction. Critique sociale du jugement (1979; Die feinen Unterschiede), dessen Untertitel »Gesellschaftliche Kritik des Geschmacksurteils« bereits kritisch auf die Kantische und alle philosophische Ästhetik Bezug nimmt. B. versucht nachzuweisen, daß es kein absolutes ästhetisches Empfinden ist, das ein Urteil über ein Kunstwerk prägt, sondern daß dieses durch Gruppenzugehörigkeit und Erziehung bestimmt wird. Nichts, so B., dokumentiere unfehlbarer die eigene Klassenzugehörigkeit als der musikalische Geschmack. In bezug auf andere kulturelle Erscheinungen wie Malerei, Fotografie, Mode, Wohnstil – »kulturell« wird hier im ethnologischen Sinn verstanden – stellt er fest, daß kulturelle Bedürfnisse und entsprechend deren Spielfelder ebenso von der Sozialisation abhängen wie die Raster, mit denen sie wahrgenommen werden, wie die Sprache und die Begrifflichkeit, mit denen über sie gesprochen, und die Werturteile, die über sie gefällt werden.

Wichtige Begriffe in B.s Theorie stellen schließlich »Feld« und »Habitus« dar. In der Gesamtgesellschaft können, so B., verschiedene Felder (»champs«) unterschieden werden, so z.B. das intellektuelle Feld – und als dessen Teilsystem das literarische Feld –, das philosophische und das wissenschaftliche, das religiöse, das ökonomische und das politische, wobei »Feld« Kräftefeld, Kampf- und Spielfeld bedeuten kann (Le champ scientifique, 1976; Questions de sociologie, 1980; Les Sciences sociales et la philosophie, 1983). Jedes Feld gehorcht trotz aller Autonomie und Verschiedenheit der Interessen jedoch invariablen Gesetzen. Innerhalb eines jeden Feldes wird die Auseinandersetzung zwischen den jeweils repräsentativen Institutionen und den Beteiligten ausgetragen, wobei es stets um die Akkumulation der vielfältigen Formen des Kapitals, vor allem aber des symbolischen geht. Die Elemente, die ein Feld bestimmen, schaffen ein bestimmtes Ordnungsgefüge, stellen somit nicht allein ein »additives Gebilde« dar, sondern sind einem magnetischen Feld, einem System von Kraftlinien vergleichbar. Zwischen den Institutionen und den Beteiligten, aber v. a. zwischen den Beteiligten untereinander, läuft der Kampf um Aufrechterhaltung einer Lehre, Meinung, der Orthodoxie, bzw. der Entwicklung anderer, neuer, heterodoxer oder subversiver Vorstellungen, »Wahrheiten«. Beispielhaft hat B. diesen Mechanismus an Heideggers Destruktion des herrschenden akademischen Neukantianismus und der Parteinahme für eine neue »Ursprünglichkeit«, eine Metaphysik der Provinz gezeigt (L ontologie politique de Martin Heidegger, 1975; Die politische Ontologie Martin Heideggers). Interessant ist die Feldtheorie beispielsweise auch für die Literaturwissenschaft (Les règles de l art. Genèse et structure du champ littéraire, 1992), in der sich, von B. ausgehend, eine neue literatursoziologische Schule gebildet hat. Der Begriff des Habitus stellt eine Vermittlungsinstanz zwischen »Struktur und Praxis«, zwischen Individuum und Kollektivität des jeweiligen Zeitalters, somit ein System unbewußter, verinnerlichter Muster dar (Zur Soziologie der symbolischen Formen). B.s Arbeiten weisen trotz methodischer und thematischer Vielfalt ein gemeinsames Merkmal auf: sie basieren auf einem weiten anthropologischen Konzept, sehen Empirie und Theorie als nicht voneinander trennbare Bereiche und münden in wissenschaftstheoretische, epistemologische Reflexion. In den letzten Publikationen (Réponses. Pour une anthropologie réflexive, 1992; Raisons pratiques, 1994) rückt die anthropologische Dimension in den Vordergrund; über die Auseinandersetzung mit dem Problem des Subjekts im Strukturalismus unternimmt B. den Versuch einer anthropologischen Theorie.

Pinto, Louis: Pierre Bourdieu et la théorie du monde social. Paris 1999. – Swartz, David: Culture and Power: The Sociology of Pierre Bourdieu. Chicago 1997. – Gebauer, Gunter/Wulf, Christian (Hg.): Praxis und Ästhetik. Neue Perspektiven im Denken Pierre Bourdieus. Frankfurt am Main 1993. – Harker, Richard/Mahar, Cheleen/Wilkes, Chris (Hg.): An Introduction to the Work of Pierre Bourdieu. The Practice of Theory. New York 1990. – Honneth, Axel: Die zerrissene Welt der symbolischen Formen. Zum kultursoziologischen Werk Pierre Bourdieus. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 36 (1984), S. 147–164. – Pollak, Michael: Gesellschaft und Soziologie in Frankreich. Tradition und Wandel in der neueren französischen Soziologie. Meisenheim 1978.

Elisabeth Arend

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