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Metzler Philosophen-Lexikon: Elias, Norbert

Geb. 22. 6. 1897 in Breslau;

gest. 1. 8. 1990 in Amsterdam

Groß war das Erstaunen, als zu seinem 90. Geburtstag ein Lyrikband von E. erschien. Unter dem Titel Los der Menschen hatte E. innerhalb von 60 Jahren zusammengetragen, was den Menschen durch Gesellschaftsordnung, Schicksal oder bewußte Entscheidung begegnete und wie sie selbst sich dazu verhielten. Das Werk von E. wird noch weitere Überraschungen bereithalten: Ein Teil seiner Manuskripte ist nach wie vor ungedruckt, eine Vielzahl englischer und holländischer Texte unübersetzt. Mit der Ehrenmitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie 1975 und der Verleihung des Theodor-W.-Adorno-Preises 1977 wollte die deutsche Soziologie in »korrekturstiftendem Sinne« (Wolf Lepenies) die eher wildwüchsige Rezeption eines Wissenschaftlers würdigen, dem in stärkerem Maße als anderen das Emigrantenschicksal des Vergessenwerdens und der späten Wiederentdeckung beschieden war. Ironischen Blicks auf Adorno meinte E. in der Dankesrede: »Der Achtzigjährige kehrt heim und wird willkommen geheißen.«

Tatsächlich hat das Werk von E. trotz räumlicher Nähe zur Frankfurter Schule und mit Max Horkheimer, Adorno, Karl Mannheim und Paul Tillich geteiltem politischen Schicksal sehr viel später Resonanz gefunden als die Kritische Theorie. Erst die dritte Auflage des Buchs Über den Prozeß der Zivilisation von 1976 brachte den Durchbruch, während bis dahin zwischen Systemtheorie, Rationalismus und Marxismus der »Menschenwissenschaftler« E. keine Beachtung gefunden hatte. Allerdings wiederholte sich hier eine Konstellation, die bereits die ersten Frankfurter Jahre prägte: Als Assistent des nur vier Jahre älteren Mannheim kam E. nach dem Studium von Medizin, Psychologie und Philosophie und nach der Promotion in Breslau (1924) 1930 nach Frankfurt, doch scheint der Kontakt zwischen dem sich habilitierenden Forscher und dem »Institut für Sozialforschung« eher distanziert gewesen zu sein. Vom Status noch »Juniorpartner«, hat E. bereits früh seinen zwischen allen Disziplinen verlaufenden Weg verfolgt. Die nationalsozialistische Machtergreifung verhinderte den Abschluß des Habilitationsverfahrens und beendete E.s akademische Karriere. Am Aufschwung der emigrierten Soziologie im amerikanischen Exil konnte er nicht teilhaben; in London dagegen, wohin er Mannheim 1938 nach einer Zwischenstation in Paris gefolgt war, fand E. keine etablierte Soziologie vor. Berufsperspektiven standen vor allem im pädagogischen Bereich offen, und so arbeitete er zunächst zehn Jahre als Erwachsenenbildner und Gruppentherapeut. Zwar erschien der Prozeß der Zivilisation 1939 in der Schweiz, doch griffen die spärlichen Rezensionen nur Teilaspekte auf und konnten zu einer breiteren Wirkung nicht beitragen. E. wurde wahrgenommen als Erzähler von Anekdoten über Rülpsen und Spucken im Mittelalter, als Kulturhistoriker in der Tradition Johan Huizingas oder als historischer Soziologe, der sich auf ein abgelegenes Gebiet spezialisiert hatte. Es blieb dem Freund und Kollegen Franz Borkenau vorbehalten, 1938 die Leistung des Buches folgendermaßen zu charakterisieren: »In dieser bemerkenswerten Untersuchung sind präzise historische Forschung und generalisierende theoretische Interpretation in einer fast einzigartigen Weise miteinander verbunden, die an die beste Tradition Max Webers und seiner Schule erinnert.«

Was Historiker, Anthropologen, Soziologen und Psychologen getrennt voneinander untersuchen, das verknüpft E. im Prozeß der Zivilisation in einer kulturhistorischen Theorie des sozialen Wandels. Gegenüber dem nordamerikanischen Funktionalismus, der gesellschaftliches Leben auf statische Systeme reduziert, betont E. den Prozeßcharakter des Gesellschaftlichen, macht gegenüber eindimensionalen Basis-Überbau-Modellen die relative Autonomie des Sozialen stark, das, ungeplant und langfristig verlaufend, doch einer inneren Logik folgt. Deren Untersuchung setzte er sich zum Ziel, und damit gelangten Fragestellungen ins Blickfeld der Soziologie, die zuvor der Psychologie oder der Geschichtswissenschaft vorbehalten waren: Wie organisiert der Mensch die soziale Kontrolle über andere, wie kontrolliert er sich selbst? Die zunächst recht abseitig erscheinende Untersuchung von höfischen Tischsitten und Anstandsregeln dient E. dabei als Modellfall für die Ausprägung sozialer Kontrolle durch den Adel, der sich vom entstehenden Bürgertum durch ausgefeiltere Verhaltensformen abgegrenzt und so seinen höheren sozialen Rang befestigt hatte. Die »hohe Minne« etwa, in der Mediävistik oft zur »geistigen Liebe« idealisiert, interpretiert E. als Ergebnis der Unterwerfung armer Ritter unter die Frauen reicher Edelleute. Erst ein immer stärker ausdifferenziertes System von Triebverzicht, Vergeistigung der Sexualität und erwartetem »himmlischen Lohn« schaffte die psychischen Dispositionen, die später die Ausbildung absolutistischer Staaten begünstigten. E.’ zentrales Konzept der »Verflechtung« hat hier seinen Ort, verbindet es doch scheinbar getrennte Sphären wie Minne und Machtausübung an dem Punkt, an dem beide auf der (den Subjekten unbewußten) Umdeutung von Affektkontrolle in soziale und politische Effekte basieren. »Gesellschaft« bedeutet für E. das Ensemble dieser historisch je verschiedenartigen Verflechtungen, in denen Menschen kooperieren, Konflikte austragen und sich in eine immer stärkere Abhängigkeit voneinander begeben.

Das zweite grundlegende Werk, Die höfische Gesellschaft (1969), zieht diese Linie zum französischen Absolutismus weiter und expliziert vor allem den Begriff der »Konfiguration«. Das Versailles Ludwigs XIV. interessierte E. insbesondere als ein Musterfall von Interdependenzen, in die der König als absoluter Herrscher verflochten war und die ihm die Aufrechterhaltung seiner Position erst ermöglichten. Nicht das einzigartige Individuum Ludwig XIV. stand im Mittelpunkt der Macht, sondern das Ensemble höfischer Ideale, die – un-geplant, aber innerhalb des Systems vollkommen rational – den »Königsmechanismus« in Gang hielten. Die erstaunliche Tatsache, daß sich Tausende von Menschen über Jahrhunderte hinweg ohne jede Eingriffsmöglichkeit von einer Herrscherfamilie regieren und ausbeuten ließen, erscheint so als Effekt einer Machtkonstellation, in der der Mensch sich nie als Individuum, sondern immer nur in bezug auf andere betrachtete und so eine Ordnung aufrechterhielt, die in Kleidung und Tischsitten ebenso ausgeprägt war wie in der Architektur. In dieser Perspektive interpretierte E. das Zeremoniell des »lever«: Das Nachthemd (in welchem der König morgens empfing) wurde zum symbolischen Objekt für die Verleihung von Macht und Prestige an die Höflinge und hielt das perpetuum mobile ihrer ständigen Konkurrenz untereinander in Gang. Zum Zeremoniell verurteilt, hätten die Adligen den Königsmechanismus nur unter Aufgabe ihrer eigenen Position zerstören können: Affektkontrolle diente als Machtpotential. Insbesondere in Frankreich wurde dieses Werk sehr positiv aufgenommen. Ein Ausländer, noch dazu ein »deutscher Gelehrter«, hatte es gewagt, eine der zentralen Epochen der französischen Geschichte, den Absolutismus, strukturell zu deuten, psychoanalytische Erklärungsmodelle in die Soziologie zu integrieren, und dies in einem leicht lesbaren und lebendigen Stil. Zudem stellte man erstaunt fest, daß E. bereits 30 Jahre zuvor mit dem Prozeß der Zivilisation die aktuelle Debatte um Strukturalismus und historische Perspektive antizipiert und die Statik der von Claude Lévi-Strauss inspirierten Strukturbeschreibungen überwunden hatte. Gerade in der Fülle der heutigen Studien über die Geschichte des Körpers, des Fühlens und des Verhaltens wird E. inzwischen als Vorläufer erkennbar, als Vorläufer allerdings, der sich auch in seinem eigenen Leben auf die »lange Dauer« einrichten mußte, die er bei der Betrachtung sozialer Prozesse immer wieder gefordert hatte. Solche methodologische Selbstdisziplin läßt auch den Forscher selbst als Teil der Figuration erscheinen, die er untersucht.

Erst 1954 erhielt E. zum ersten Mal eine hauptberufliche Universitätsdozentur in Leicester, wo er den Aufbau der soziologischen Fakultät maßgeblich prägte. Aber auch dort wurde er eher als Lehrer und Organisator anerkannt denn als originärer Wissenschaftler. Mehrere auf Englisch publizierte Beiträge gelangten nicht über Fachzeitschriften hinaus, und E. blieb der Außenseiter mit deutlichem deutschen Akzent, der sich der britischen und amerikanischen Soziologie ebenso verweigerte wie er beharrlich seinen eigenen Ansatz ausbaute. Auch nach seiner Emeritierung und der Rückkehr aus Ghana, wo er zwischen 1962 und 1964 als Professor für Soziologie tätig war, fand der Prozeß der Zivilisation nur langsam ein größeres Publikum; immer noch fiel er durch die Maschen der internationalen »Paradigmen-Gesellschaft« der Soziologen hindurch. Ohnehin war E. der Meinung, er habe sehr viel mehr aus den Zeitereignissen und aus den Theorien Freuds gelernt als aus den Standardwerken der etablierten Soziologie. Nur in den Niederlanden, wo E. seit 1969 Gastprofessuren wahrnahm und wo er bis zu seinem Tode 1990 lebte, wurden – auf dem Hintergrund eines traditionell größeren Pluralismus – seine Arbeiten zunehmend geschätzt und diskutiert.

Inzwischen hat Der Prozeß der Zivilisation eine hohe Auflage erreicht, sind Begriffe wie »Interdependenz«, »Affekthaushalt« oder »Figuration« zum methodologischen Grundbestand der Soziologie avanciert. Nicht umsonst hat E. seine geschichtsphilosophischen Grundsatzüberlegungen Die Gesellschaft der Individuen (1987) genannt, um so auf die ständig neue Konstitution eines Verhältnisses hinzuweisen, das sich weder durch Systemtheorie noch durch einlinigen Evolutionismus erklären läßt. Die unfruchtbare Alternative von Freiheit oder Determiniertheit des Menschen und parallel von positivistischer oder materialistischer Sozialwissenschaft löst E. in der Erkenntnis des gesellschaftlichen Gehalts individueller, aber dennoch hochgradig systemstabilisierender Verhaltensweisen auf. Gegenüber der Klage über die im Prozeß der Zivilisation verlorengegangene Unmittelbarkeit der Gefühle betont er den Gewinn an Verhaltenssicherheit, an Berechenbarkeit, der durch Wunsch- und Furcht-Denken – sei es im privaten Bereich, sei es in der Politik – wieder zunichte gemacht werde. Am »40. Jahrestag eines Kriegsendes« müsse sich die Menschheit als Einheit erkennen und organisieren, das Niveau ihrer Selbsterkenntnis auf das ihrer Kenntnisse über Technik und Natur heben. Die Individualphilosophen der europäischen Tradition von Descartes bis Husserl erscheinen ihm dagegen als »wirlose Iche«, den Existentialismus nennt er gar eine »tragikomische Vergeudung menschlichen Lebens«. So wurde ihm selbst die Dankrede für den Adorno-Preis zum Forum der Kritik an Adornos »Paralyse« angesichts des Traumas der Vertreibung durch den Nationalsozialismus und an seiner Resignation vor der politischen Polarisierung der Welt in autoritären Marxismus und Konsumgesellschaft. Selbstbewußt charakterisierte E. sich als jemanden, der, »ohne die Verbindung mit der Vergangenheit zu vergessen, sich nie der Autorität der Vergangenheit gebeugt hat«.

1989 erschienen, treffen die Studien über die Deutschen in das Macht- und Sinnvakuum, das durch den Niedergang der sozialistischen Utopie entstanden ist. E. relativiert hier seine am angelsächsischen Modell gewonnene positive Wertung des staatlichen Gewaltmonopols durch den kritischen Blick auf die Negation persönlicher Verantwortung durch den starken Staat. Aus der Erfahrung der Vereinnahmung von Aggressions- und Abgrenzungsbedürfnissen in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus plädiert er nun stärker für ein Ethos der individuellen moralischen Verantwortung und der Distanz zu ideologischen Deutungsmustern. Vielleicht bietet sich erst jetzt die Gelegenheit, die Gesellschaft der Individuen tatsächlich als handlungsorientiertes Modell zu verstehen.

Treibel, Annette/Kuzmics, Helmut/Blomert, Reinhard (Hg.): Zivilisationstheorie in der Bilanz. Beiträge zum 100. Geburtstag von Norbert Elias. Opladen 2000. – Baumgart, Ralf/Eichener, Volker: Norbert Elias zur Einführung. Hamburg 21997. – Bartels, Hans-Peter (Hg.): Menschen in Figurationen. Ein Lesebuch zur Einführung in die Prozeß- und Figurationssoziologie von Norbert Elias. Opladen 1995. – Rehberg, Karl S. (Hg.): Norbert Elias und die Menschenwissenschaften. Studien zur Entstehung und Wirkungsgeschichte seines Werkes. Frankfurt am Main 1994. – Norbert Elias über sich selbst. Biographisches Interview mit Norbert Elias. Frankfurt am Main 1990. – Korte, Hermann: Über Norbert Elias. Frankfurt am Main 1988. – Gleichmann, Peter/Goudsblom, Johan/Korte, Hermann (Hg.): Materialien zu Norbert Elias’ Zivilisationstheorie, 2 Bde. Frankfurt am Main 1977 und 1984.

Claudia Albert

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Herausgegeben von Bernd Lutz

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