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Metzler Philosophen-Lexikon: Ferguson, Adam

Geb. 20. 6. 1723 in Logieraith/Perthshire;

gest. 22. 2. 1816 in St. Andrews

F. war – neben Adam Smith, David Hume, John Millar, William Robertson und Thomas Reid – innerhalb des fast einzigartig geschlossenen intellektuellen Milieus Edinburghs nach 1750 einer der führenden Köpfe der schottischen Aufklärung. Sie hatten mit ihren zentralen Gedanken über die Einheit von Common Sense, bürgerlicher Ökonomie und staatsbürgerlicher Politik eine Synthese der europäischen Debatten des 17. und 18. Jahrhunderts gefunden, die sowohl in Europa als auch in Nordamerika auf vielfältige Weise die philosophischen, ökonomischen und politischen Auseinandersetzungen mit der Französischen Revolution beeinflußten. F.s eigenes Interesse kreiste vor allem um die Problematik, wie Politik und Ökonomie in einer Balance zu halten wären, wie die positiven Elemente der vorkapitalistischen Gemeinwesen (insbesondere die aktiven Bürgertugenden eines demokratischen Gemeinwesens) in einer dezidiert modernen bürgerlichen Gesellschaft – auf der Grundlage von wirtschaftlicher Expansion und Verfeinerung – bewahrt werden könnten. Damit bezog er seinen eigenen Erfahrungshintergrund in seine Arbeit ein: Als einer der ganz wenigen gälisch sprechenden Hochlandschotten, die in die intellektuelle Führungsschicht aufstiegen, hatte er sich – wie seine erste Veröffentlichung A Sermon preached in the Ersh (= Gaelic) Language, to His Majesty s First Highland Regiment of Foot on the 18th day of December 1745 (1746) ausweist – im Jakobitenaufstand von 1745 als Feldkaplan eines schottischen Eliteregiments bewußt auf die Seite der englischen Krone als der Vertreterin der Prinzipien bürgerlicher Modernität, der »Glorious Revolution« von 1688, gestellt. Entscheidend für seine Überlegungen war aber auch die ständige Konfrontation mit jener intellektuellen Herausforderung, die die zeitgenössische, von Montesquieu vorgezeichnete und von Rousseau ausgearbeitete Selbstkritik der Aufklärung für die von Provinzialismen freie schottische Aufklärung bedeutete (vgl. u. a. die Mißverständnisse, die zwischen Adam Smith und F. aus ihrer parallelen Aufarbeitung der Rousseauschen Kritik gesellschaftlicher Arbeitsteilung entstanden sind).

F.s Leben stellt sich als exemplarisch dar für die junge schottische Intelligentsia des 18. Jahrhunderts, deren Grundlagen die relativ weitgehende Demokratisierung des schottischen Bildungswesens und das Aufblühen bürgerlichen Reichtums in Edinburgh und Glasgow waren. Als jüngster Sohn eines Landpfarrers studiert er von 1738 bis 1742 in St. Andrews mit einem Fakultätsstipendium für den Master of Arts und anschließend Theologie in Edinburgh. Er wird 1745 auf Vorschlag der Herzogsfamilie von Atholl zum Vize-Kaplan des Regiments »Black Watch« ernannt, bei dem er bis 1754 bleibt. Nach dem Frieden von Aachen gibt F. sein klerikales Amt auf, unternimmt eine kurze Reise durch Holland und Deutschland und erwandert das schottische Hochland. Er läßt sich 1755 in Edinburgh nieder und greift gleich anschließend in diesem neuen geistigen Zentrum des sich zunehmend bereichernden agrarkapitalistischen Adels in den Streit um die Ausgestaltung der politischen Verfassung Schottlands ein, der sich an der Frage der Heeresverfassung entzündete; in seiner anonymen Schrift Reflections previous to the Establishment of a Militia (1756) plädiert er für die Schaffung einer schottischen Miliz. Auch an weiteren Kontroversen der Edinburgher Öffentlichkeit nimmt F. teil (vgl. The Morality of Stage Plays Seriously Considered, 1757). Im Jahr 1757 übernimmt er mit Unterstützung David Humes dessen Amt als Bibliothekar der Advocates’ Library und wird Sekretär der Juristenfakultät. Nach einem vor allem aus Geldmangel gescheiterten Versuch, Adam Smiths Nachfolger in Glasgow zu werden, kann er sich 1759 (der Treatise on Refinement – eine Vorform seines Hauptwerkes – zirkuliert bereits als Manuskript) mit Hilfe seiner Freunde die vom Stadtrat auszusprechende Berufung als Professor an die Universität Edinburgh sichern, wo er zunächst das Fach der Naturphilosophie und ab 1764 das der Geist- und Moralphilosophie vertreten sollte. Ein erster Vorlesungsgrundriß, Analysis of Pneumatics and Moral Philosophy, erscheint 1761. In diesen Jahren ist F. auch aktives Mitglied der »Select Society« und, als diese sich an der Milizfrage entzweit, Initiator des schottisch-patriotischen »Poker-Club« (1761). Der junge Ossian-Fälscher James MacPherson findet in ihm während dieser Zeit einen begeisterten Förderer gälischer Volksdichtung.

F.s Durchbruch kam 1767 mit der – von Hume vorab mit einigen Vorbehalten versehenen – Veröffentlichung von An Essay on the History of Civil Society (Versuch über die Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft): binnen 14 Tagen vergriffen, sieben autorisierte Neuauflagen zu Lebzeiten des Autors, eine anzunehmende und zwei nachgewiesene nordamerikanische Ausgaben (1773, 1809 und 1819), zwei Raubdrucke (1789 und 1791), Übersetzungen ins Französische (1783 und 1796), Deutsche (1768) und Italienische (1807); darüber hinaus Anerkennung durch die politisch maßgeblichen Kreise (u. a. erreichte F. (fast) das Angebot, Gouverneur von West-Florida zu werden), noch 1767 die Ehrendoktorwürde seiner eigenen Universität und im Laufe des weiteren Lebens die Ehrenmitgliedschaften der Berliner Akademie der Wissenschaften und von Akademien in Florenz, Cortona und Rom.

In diesem Werk – dessen klassische Synthese von Moralphilosophie, politischer Ökonomie und Geschichtsphilosophie nur von Adam Smiths zwar thematisch enger angelegtem, aber in seiner theoretischen Ausarbeitung weit überlegenen Wealth of Nations (1776) übertroffen werden sollte – untersucht F., wie sich das Fortschreiten der »ganze(n) Gattung von der Roheit zur Zivilisation« vollzogen hat.

Diese erste »Naturgeschichte der civil societyˆ«, die sich bewußt auf Georges-Louis de Buffons Histoire naturelle als Modell bezieht, wird von F.s Schüler Dugald Stewart gleichbedeutend auch als »theoretische« bzw. »konjekturale« Geschichte sowie als »histoire raisonnée« gekennzeichnet. Aufgrund seiner Geschichtsinterpretation ergibt sich für F. ein zweiter Interessenschwerpunkt: Ihn beschäftigen die Möglichkeiten der weiteren Vervollkommnung der menschlichen Gattung – hinsichtlich der Entfaltung gesellschaftlicher Vernunft sowie der äußeren gesellschaftlichen Verfassung, deren beider Übereinstimmung zur Grundlage eines verfeinerten »fellow-feeling« wird. An die Stelle der philosophischen Hypothesen von »Naturzustand« (deutlich gegen Hobbes gewandt) und »Gesellschaftsvertrag« (ebenso deutlich gegen Rousseau) beansprucht F., eine erfahrungsgesättigte Erkenntnis der Wirklichkeit zu setzen, die insbesondere den Menschen so darstellt, wie er »in der Reichweite unserer Beobachtung oder in den Berichten der Geschichte erschienen ist.« Dabei stützt er sich vor allem – wie schon die gesamte Tradition des neuzeitlichen politischen Denkens – auf die antike Geschichtsschreibung sowie auf die Schilderungen der Reisenden und Amerikaforscher (Joseph François Lafiteau und Pierre François Xavier de Charlevoix). Neben die antikisierende Distanzierungsform von der eigenen Gegenwart tritt damit für ihn die Möglichkeit der Argumentation »from a native point of view«. Wie schon Montesquieu, den er ausdrücklich anführt, aber auch wie Francis Hutcheson und Hume, geht F. davon aus, daß der Mensch als Mensch faktisch immer schon in Gesellschaft lebt und das Individuum darin »durch Zuneigung einer Partei verbunden« ist. So muß beim Menschen »seine gemischte Disposition zu Freundschaft und Feindschaft« geradezu als »Attribute seiner Natur« betrachtet werden. Das gleiche gilt für die Fähigkeit und Neigung zur Vervollkommnung, die nicht als »künstlich« dem »Natürlichen« entgegengesetzt werden darf, sondern als eigentlicher Kern der historisch-gesellschaftlichen Natur der Menschen zu begreifen ist. In ihr treiben immer wieder »Zuneigung, die Liebe zur Geselligkeit und der Wunsch zur Sicherheit« die menschliche Vergesellschaftung voran. Als Whig der alten Schule begreift F. diese allerdings nicht als prästabilierte Harmonie, sondern als beständigen, wenn auch reversiblen Prozeß des Ausgleichs, für den politische Parteienauseinandersetzungen und sogar Kriege das unverzichtbare Medium bilden. Antike Modelle eines solchen lebendigen Gemeinwesens sind für F. die spartanische Kriegerdisziplin und die Bürgertugend der römischen Republik; als deren höchste Form analysiert er die republikanischdemokratischen Züge der zeitgenössischen britischen konstitutionellen Monarchie. Vor diesem Hintergrund ist die »civil society«, die ihm vorschwebt, keineswegs einfach identisch mit der Bourgeoisgesellschaft: Sie greift zwar die Dynamik der bürgerlichen Produktion als Grundlage auf, lenkt sie aber in Gedanken um in eine Gesellschaft politisierender Staatsbürger, die sich über ihre bloß kommerziellen Interessen erheben sollen.

F. veröffentlicht 1769 die Institutes of Moral Philosophy, eine Zusammenfassung seiner moralphilosophischen Vorlesungen, deren deutsche Übersetzung durch Christian Garve (Grundsätze der Moralphilosophie, 1772) einen wichtigen Bezugspunkt für Schiller gebildet hat; ihre russische Übersetzung soll als Universitätslehrbuch gedient haben.

Die schlechte Bezahlung seiner Edinburgher Stellungen zwingen F., zusätzlich als Erzieher für den Hochadel zu arbeiten; u. a. reist er mit einem Zögling, einem Lord Chesterton, von 1773 bis 1775 auf einer Grand Tourˆ durch Frankreich, Italien, die Schweiz und Deutschland. F. muß 1776 die Rückkehr auf seine inzwischen anderweitig vergebene Professur gegen die Edinburgher Stadtväter gerichtlich durchsetzen. Gleich anschließend hat F. – der stets bloße Buchgelehrsamkeit ablehnte und um ein eingreifendes, unmittelbar an den »laufenden öffentlichen Angelegenheiten« ansetzendes Denken bemüht war – sich wieder als Vertreter des offiziellen politischen Common Sense geäußert: In einer auf Regierungskosten anonym verbreiteten Schrift (Remarks on a Pamphlet recently published by Dr. Price, entitled Observations on the Nature of Civil Liberty, the Principles of Government, and the Justice and Policy of the War with America, 1776) nahm er Stellung zur amerikanischen Revolution. Seine Vorlesungen werden in diesen Jahren weit über die Studentenschaft hinaus zu einem Anziehungspunkt des britischen Geisteslebens. F. fungiert 1778 bis 1789 als Sekretär einer britischen »Versöhnungskommission« unter dem Earl of Carlisle, die in Philadelphia vollständig daran scheiterte, daß die USA auf ihrer inzwischen erklärten Unabhängigkeit von Großbritannien beharrten. 1780 trifft ihn ein Schlaganfall. Er wirkt 1783 bei der Gründung der Royal Society of Edinburgh mit und schaltet sich im gleichen Jahr mit The History of the Progress and the Termination of the Roman Empire (Geschichte des Fortgangs und Untergangs der Römischen Republik) in die von Edward Gibbon ausgelöste Debatte über die bewegenden Faktoren der römischen Geschichte ein. 1785 gab er seinen Lehrstuhl auf, zugunsten seines Schülers Dugald Stewart. Eine Gesamtdarstellung der Themen seiner Lehrtätigkeit veröffentlichte er 1792 als Principles of Moral and Political Science (Ausführliche Darstellung der Gründe der Moral und Politik). Ein Jahr später unternimmt F. noch einmal eine ausgedehnte Kontinentalreise, die ihn vor allem nach Berlin, Wien und Rom führt. Er zieht sich 1796 aufs Land zurück, relativ wohlhabend lebt er von 1808 bis zu seinem Tod in St. Andrews. Bis heute gibt es keine Werkausgabe, einige wichtige Schriften wurden erst 1986 veröffentlicht.

F. ist schon im Vorfeld der Debatte um die nordamerikanische Verfassung von John Witherspoon, dem Lehrer des amerikanischen Präsidenten James Madison, als Kronzeuge gegen den »gottlosen« Hume benutzt worden, sein Essay wurde auf Madisons Anregung bereits 1783 für die erste Kongreßbibliothek angekauft. In ähnlicher Weise hat sich Victor Cousin in seiner Philosophie des »juste milieu« maßgeblich auf F. bezogen. Auch die aristokratische Kritik des Grafen Alexis Clével de Tocqueville an der modernen Massendemokratie der USA konnte sich bei F. Anregungen holen. August Ludwig von Schlözers gemäßigte Neubestimmung des Zusammenhangs von bürgerlicher Gesellschaft und Staat nahm unmittelbar auf die Principles Bezug. F.s philosophische Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft wurde von Hegel – neben James Stewarts Politischer Ökonomie – als Grundlage für die Formulierung der eigenen konservativen Kritik der Nationalökonomie benutzt. Marx sah in ihm den eigentlichen Vater der Theorie der Entfremdung (und insofern – irrigerweise – den Lehrer Adam Smiths), Engels berief sich auf ihn in seiner Begründung der These des Urkommunismus. Auguste Comte hat ihm – neben Robertson, Smith und Hume – einen Platz in seinem Calendrier positiviste gegeben. Von frühsozialistischen, sozialdarwinistischen oder kathedersozialistischen Gesellschaftstheoretikern des 19. und 20. Jahrhunderts ist mehrfach der Versuch gemacht worden, die von der schottischen Aufklärung, insbesondere von F. und Hume, geleistete theoretische Überwindung der politischen Philosophie des Gesellschaftsvertrages zu verwerten. Diese Versuche verfehlen jedoch das philosophische Werk F.s in seinem inneren Kern, dem selbst historischen Bemühen, die Entwicklung der modernen bürgerlichen Gesellschaft mit aller Konsequenz als historischen Fortschritt zu begreifen, ohne deswegen den zerstörerischen Entwicklungstendenzen, die er in ihr ebenfalls angelegt sah, theoretisch apologetisch und praktisch tatenlos gegenüberzustehen. Daß sein Werk in der Blütezeit des bürgerlichen Liberalismus – von 1819 bis 1966 scheint es keine englischsprachigen Ausgaben des Essay mehr gegeben zu haben – in den Hintergrund getreten ist, kann daher nicht überraschen. Insbesondere die Leistung von F., an den Emanzipationsansprüchen der Aufklärung festgehalten zu haben, ohne darüber ökonomistischen und eurozentrischen Naivitäten verhaftet zu bleiben, ergründet inzwischen von neuem ihre Aktualität.

Oz-Salzberger, Fania: Translating the Enlightenment. Oxford/New York 1995. – Gautier, Claude: L’invention de la société civile. Paris 1993. – Sheets, James Steven: The »Good Preceptor« of Empire. Rochester 1993. – Malcolm, Jack: Corruption and Progress. New York 1989. – Salvucci, Pasquale: Adam Ferguson. Urbino 1972. – Kettler, David: The Social and Political Thought of Adam Ferguson. Ohio 1965. – Jogland, Herta Helena: Ursprünge und Grundlagen der Soziologie bei Adam Ferguson. Berlin 1959. – Lehmann, W. C.: Adam Ferguson and the Beginnings of Modern Sociology. New York 1930.

Frieder Otto Wolf

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