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Metzler Philosophen-Lexikon: Freud, Sigmund

Geb. 6. 5. 1856 in Freiberg/Mähren;

gest. 23. 9. 1939 in London

»Für gewöhnlich erfahren wir ja, dank ihrer eigenen Diskretion und der Verlogenheit ihrer Biographen, von unseren vorbildlich großen Männern wenig Intimes.« Was der Psychologe des Unbewußten bei anderen so polemisch beklagte, trifft auf seine Person vorzüglich zu. Wie kaum eine Zelebrität war F. fortwährend darum bemüht, lebensgeschichtliche Spuren zu verwischen, einen dichten Schleier der Diskretion um seine private Existenz zu legen, um, wie er als junger Mann seiner Verlobten Martha Bernays mitteilte, seinen späteren Biographen die Arbeit so schwer wie möglich zu machen. F. gab sich außerordentlich scheu, was seine persönlichsten Lebensumstände und Angelegenheiten betrifft; er war, wie Ludwig Marcuse bemerkt hat, »von einer geradezu aggressiven Diskretion«, welche selbst ihm nahestehende Personen kaum zu durchbrechen vermochten. Dennoch sind wir über das Leben des Schöpfers der Psychoanalyse ausreichend unterrichtet, dank des Biographenfleißes von Ernest Jones, Siegfried Bernfeld, Max Schur, Ronald Clark, Peter Gay und, nicht zuletzt, dank der (wenn auch bis heute unvollständigen) Veröffentlichung von F.s umfangreicher Korrespondenz, die er mit Freunden und Schülern, so mit Wilhelm Fließ, Carl Gustav Jung, Karl Abraham, Sándor Ferenczi, Ernest Jones, Lou Andreas-Salomé, Oskar Pfister, Georg Groddeck und Arnold Zweig, geführt hat.

F.s Vater Jacob Freud, der aus Galizien ins mährische Freiberg übergesiedelt war, betrieb einen Handel mit Tucherzeugnissen. In dritter Ehe hatte er Amalie Nathanson geheiratet, die wie er selbst aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammte. Über seine Herkunft notierte der 70jährige F.: »Weil ich Jude war, fand ich mich frei von vielen Vorurteilen, die andere im Gebrauch ihres Intellekts beschränken, als Jude war ich dafür vorbereitet, in die Opposition zu gehen und auf das Einvernehmen mit der kompakten Majoritätˆ zu verzichten.« Auch wenn sich F. als Ungläubigen sah, hat er seine Beziehung zum Judentum nie verleugnet; man kann sagen, daß seine ethischen Einstellungen als Person wie als Wissenschaftler stark von der jüdisch-humanistischen Tradition geprägt waren. Aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten verließ F.s Familie im Jahre 1859 Freiberg und fand in Wien eine neue Heimat. Von wenigen Auslandsaufenthalten abgesehen lebte F. 79 Jahre in dieser Stadt, bis zu seiner erzwungenen Emigration 1938. F. hat Wien, so bezeugen es zahlreiche Äußerungen, nach Kräften gehaßt, nicht zuletzt wegen seines rüden Antisemitismus, und doch hat er sich von der Donaumetropole niemals lösen können. Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums nahm F. 1873 das Medizinstudium an der dortigen Universität auf. Zu seinen bedeutendsten Lehrern zählten der Physiologe Ernst Wilhelm von Brücke, an dessen Institut er von 1876 bis 1882 arbeitete, und der Gehirnanatom Theodor Meynert.

Die Erfahrungen am Brückeschen Institut waren für den jungen F. insofern zentral, als er hier mit dem streng naturwissenschaftlich-materialistischen Ansatz der Helmholtz-Schule in Berührung kam, der sein psychologisches Denken – die Annahme der funktionellen Abhängigkeit seelischer Vorgänge von den Reizleitungen des Nervensystems und die Idee eines »psychischen Apparats« – maßgeblich beeinflußte. Zugleich diente die an Brückes Institut kultivierte Erfahrungs- und Beobachtungswissenschaft dazu, bei F. etwaige Neigungen zu philosophischer Spekulation entschieden zurückzudämmen. F.s lebenslang durchgehaltene antimetaphysische, antireligiöse und antiidealistische Einstellung verdankt sich dem frühen Kontakt nicht nur mit den Lehren der Helmholtz-Schule, sondern auch mit denen des Darwinismus, die schon den Oberschüler beeindruckt hatten. In Meynerts gehirnanatomischem Laboratorium studierte F. erstmals das menschliche Zentralnervensystem, seine Spezialisierung zum Neuropathologen war damit vorgezeichnet. 1885 wurde F. zum Privatdozenten für Nervenkrankheiten ernannt, im selben Jahr reiste er nach Paris, um bei dem berühmten Psychiater Jean-Martin Charcot in die Lehre zu gehen. Unter dem Eindruck dieser Erfahrung rückte das Krankheitsfeld der Neurosen, vor allem der Hysterie, in F.s Blickfeld, aber anders als Charcot überschritt F. den rein medizinischen Standpunkt zugunsten einer psychologischen Auffassung der Neurosen. Damit war bei F. endgültig das Fundament zu einer neuartigen, ja revolutionären Auffassung seelischer Erkrankungen gelegt. Gemeinsam mit dem Arzt Josef Breuer, dessen Patientin Anna O. F.s Anteilnahme und wissenschaftliches Interesse weckte, entdeckte er auf dem Weg der Hypnosebehandlung den für die Psychoanalyse zentralen Unterschied zwischen bewußten und unbewußten seelischen Zuständen. 1895, als die Phase ihrer engen Kooperation bereits vorüber war, publizierten F. und Breuer ihre Studien über Hysterie. Was F. von dem älteren Breuer trennte, war die Einsicht in den sexuellen Ursprung hysterischer Erkrankungen, eine Einsicht, die Breuer nicht zu teilen vermochte. Für F. aber bedeutete sie einen wesentlichen Schritt in Richtung einer Psychologie, in der die Sexualität in all ihren bewußten und unbewußten Varianten – als ausgelebte, pervertierte, sublimierte oder verdrängte – eine entscheidende Rolle spielt.

Im wissenschaftlichen Austausch mit dem Berliner Hals-Nasen-Ohren-Arzt Wilhelm Fließ, mit dem er in den 90er Jahren eine intime Korrespondenz pflegte, entwickelte F. die Grundzüge der Psychoanalyse, die schließlich in der Traumdeutung (1900) ihren ersten und folgenreichen Ausdruck fand. In diesem gewichtigen Werk formulierte F. seine wesentlichen Erkenntnisse vom unbewußten Seelenleben, die er später zwar im Detail modifizierte und ausbaute, im ganzen aber beibehielt. In der Traumdeutung vermochte F. zu zeigen, daß die scheinbar sinnlosen, chaotischen Produktionen, die der Traum hervorbringt, sehr wohl einen »Sinn« haben, freilich einen, der ihnen auf eine spezifische Weise abgelesen werden muß. Indem F. die Gesetze der Traumarbeit entzifferte, machte er den Traum einer Deutung zugänglich, welche den vermeintlichen Un-Sinn als unbewußten Sinn ausweist. »Diese Annahme wird zum wissenschaftskonstituierenden Axiom der Psychoanalyse und ermöglicht eine prinzipielle Erweiterung der Erfahrung über den Menschen« (Alfred Schöpf). Die Publikation des Traumbuches führte indes nicht, wie ihr Autor gehofft hatte, zu einer größeren öffentlichen Resonanz der jungen Wissenschaft vom Unbewußten. F. blieb vielmehr isoliert: »Durch mehr als ein Jahrzehnt nach der Trennung von Breuer hatte ich keine Anhänger. In Wien wurde ich gemieden, das Ausland nahm von mir keine Kenntnis«, heißt es in F.s Selbstdarstellung von 1925, als er längst ein berühmter Mann war. Gleichwohl arbeitete F., nur von einer kleinen Gruppe von Anhängern unterstützt – anfangs waren das Max Kahane, Alfred Adler, Wilhelm Stekel, Rudolf Reitler, später kamen Paul Federn, Eduard Hitschmann, Otto Rank, Isidor Sadger, Fritz Wittels hinzu –, unbeirrt an der von ihm begründeten Wissenschaft weiter. In rascher Folge publizierte er eine Reihe bedeutender Schriften, die der Psychoanalyse allmähliche Reputation in ärztlichen wie nichtärztlichen Kreisen verschafften. Ein Jahr nach der Traumdeutung erschien Zur Psychopathologie des Alltagslebens, ein Buch, in dem F. gewöhnliche Zufallshandlungen und Fehlleistungen wie Vergessen, Versprechen, Verschreiben im Sinne eines unvollkommen verdrängten psychischen Materials deutete. 1905 veröffentlichte F. zwei weitere grundlegende Werke, die Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie und Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten. Akzentuierte ersteres noch einmal entschieden die Rolle der Sexualität, des Lustprinzips für die psychophysische Entwicklung des Individuums, so wies letzteres nach, daß der Lustgewinn, den der Witz bietet, aus jener psychischen Hemmungsersparnis resultiert, die das infantile Lusterleben charakterisiert.

Mit diesen Arbeiten, die gleichsam den orthodoxen Fundus der Psychoanalyse bilden, gelang es

F. zunehmend, bedeutende Köpfe in seinen Bann zu ziehen. Ernest Jones, F.s späterer Biograph, bekannte sich ebenso als sein Anhänger wie der Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung (der sich allerdings nach wenigen Jahren von F. trennte und eigene psychologische Wege ging), der ungarische Arzt Sándor Ferenczi und die Deutschen Karl Abraham, Max Eitingon, Hanns Sachs und Lou Andreas-Salomé. Die »Psychologische Mittwoch-Gesellschaft«, die sich seit 1902 – dem Jahr der viel zu späten Ernennung F.s zum Professor – wöchentlich in F.s Wohnung in der Berggasse 19 einfand, nahm 1908 den Namen »Wiener Psychoanalytische Vereinigung« an. Eine Amerikareise im darauffolgenden Jahr, die F. in Begleitung von Ferenczi und Jung unternahm, machte die Psychoanalyse auch in der Neuen Welt bekannt. 1910 wurde die »Internationale Psychoanalytische Vereinigung« aus der Taufe gehoben – die Wissenschaft vom Unbewußten begann ihren Siegeszug um die Welt anzutreten. Mit der Veröffentlichung von Totem und Tabu (1913), einem Werk, in dem F. anhand von ethnologischem Material eine psychologische Deutung der Urgesellschaft gibt und die historisch-gesellschaftliche Ubiquität des von ihm so genannten Ödipuskomplexes behauptet, stand die Psychoanalyse vor dem Krieg – trotz den Trennungen von C. G. Jung und Alfred Adler – im Zenit ihrer öffentlichen Wahrnehmung und Anerkennung. Der Erste Weltkrieg, der F. anfangs als k.u.k.-Patrioten sah, bedeutete freilich eine tiefe Zäsur in seinem Leben und Werk. Je länger der Krieg dauerte – seine drei Söhne standen im Feld –, desto drängender beschäftigte F. die Frage nach den psychischen Ursachen menschlicher Aggression. In der kleinen Schrift Zeitgemäßes über Krieg und Tod (1915), die als Ouvertüre zu F.s pessimistischem Spätwerk gelten darf, wagte er sich erstmals an das Problem, warum trotz des kulturell geforderten Tötungsverbots immer wieder individuelle und kollektive Aggressionshandlungen durchbrechen. F. sah sich zunehmend genötigt, sein ursprüngliches Triebkonzept – den Dualismus von Sexual- und Ich- bzw. Selbsterhaltungstrieben – durch einen neuen Triebdualismus zu ersetzen, weil er erkannt hatte, daß er die Wirkung der Aggression theoretisch bislang zu wenig beachtet hatte. In der Arbeit Jenseits des Lustprinzips (1920) stellte er den lebenserhaltenden Trieben explizit einen Todestrieb gegenüber – ein theoretisches Konstrukt, das F. zwar klinisch zu fundieren versuchte, das aber doch stark spekulative Züge trägt.

Die späten Werke F.s, so die religionskritische Studie Die Zukunft einer Illusion (1927) und Das Unbehagen in der Kultur (1930), dokumentieren eindrucksvoll F.s langen Weg von der Medizin über die Psychologie zu Philosophie, Sozialpsychologie und Kulturtheorie. Sein Alterswerk, so scheint es, sucht Antworten auf die großen Fragen der Menschheit, wie auch der Briefwechsel mit Albert Einstein (Warum Krieg?, 1932) und die Schrift Der Mann Moses und die monotheistische Religion (1939) zeigen. Obwohl der Psychologe des Unbewußten, darin der Schopenhauerschen Philosophie folgend, den Anstrengungen und Absichten der Ratio skeptisch bis pessimistisch gegenüberstand, weil er deren Schwäche realistisch diagnostizierte, blieb er – der Bewunderer Lessings, Goethes und Heines – ein Mann der Aufklärung. Aller durchschauten Ohnmacht der Vernunft zum Trotz bekannte sich F. zum »Gott Logos«: »Der Primat des Intellekts liegt gewiß in weiter, weiter, aber wahrscheinlich doch nicht in unendlicher Ferne.« Anders als sein (abtrünniger) Schüler C.G. Jung, der in den Schoß metaphyischer und religiöser Gewißheiten zurückkehrte, hielt F. den Motiven einer selbstkritisch gewordenen Aufklärung die Treue; dem Sog des Unbewußt-Irrationalen, dessen Kraft er illusionslos konstatierte, setzte er in der »Schweigestunde der Religion und der Philosophie« (Alexander Mitscherlich) das Potential unnachlaßlicher Vernunftanstrengung entgegen. Deshalb taugt F. nicht zum Propheten des Irrationalismus wie etwa sein Zeitgenosse Ludwig Klages, der den »Geist« zum Widersacher der »Seele« erklärte und diese gegen jenen reaktionär ausspielte. In seinem 1929 veröffentlichten Aufsatz Die Stellung F.s in der modernen Geistesgeschichte notierte Thomas Mann: »F.s Forscherinteresse fürs Affektive artet nicht in die Verherrlichung seines Gegenstandes auf Kosten der intellektuellen Sphäre aus. Sein Antirationalismus bedeutet die Einsicht in die tatsächlich-machtmäßige Überlegenheit des Triebes über den Geist; er bedeutet nicht das bewunderungsvolle Auf-dem-Bauch-Liegen vor dieser Überlegenheit und die Verhöhnung des Geistes.« Gegen die Vergötzung des Irrationalismus, der 1933 in Deutschland zur Staatsreligion erhoben wurde, war F. denn auch gründlich gefeit; seine Schriften wurden am 10. Mai 1933 von den neuen nationalsozialistischen Herren dem Scheiterhaufen überantwortet. Nach dem gewaltsamen »Anschluß« Österreichs ans Deutsche Reich im März 1938 wurden F. und seine Familie zur Emigration gezwungen. Der Schöpfer der Psychoanalyse starb ein Jahr später im Londoner Exil. Seine Lehre, die sich als Tiefensemantik der Rationalität charakterisieren läßt, überdauerte den von Hitler entfesselten Zweiten Weltkrieg und die Vernichtung der europäischen Juden. Obwohl nie gänzlich unumstritten, gehört die von F. begründete Wissenschaft vom Unbewußten zu jenen modernen Kulturleistungen, die das Wissen des Menschen über sich selbst, über die in ihm angelegten Möglichkeiten – zum Guten wie zum Bösen –, revolutionär erweitert haben.

Lohmann, Hans-Martin: Sigmund Freud. Reinbek bei Hamburg 42002. – Grubrich-Simitis, Ilse: Zurück zu Freuds Texten. Frankfurt am Main 1993. – Gay, Peter: Freud. Eine Biographie für unsere Zeit. Frankfurt am Main 1989. – Marquard, Odo: Transzendentaler Idealismus, Romantische Naturphilosophie, Psychoanalyse. Köln 1987. – Jones, Ernest: Das Leben und Werk von Sigmund Freud. Bern/Stuttgart/Wien 1960–1962.

Hans-Martin Lohmann

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