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Metzler Philosophen-Lexikon: Gadamer, Hans-Georg

Geb. 11. 2. 1900 in Marburg an der Lahn;

gest. 13. 3. 2002 in Heidelberg

Die Bedeutung G.s zu würdigen heißt, von seinem epochalen Buch Wahrheit und Methode zu sprechen, das 1960 erschien und in der Philosophie, aber auch in der Literaturwissenschaft, den Sozialwissenschaften, der Theologie und der Rechtswissenschaft eine andauernde und beeindruckende Wirkung gezeitigt hat. Seitdem ist die Position der »philosophischen Hermeneutik«, die in diesem Buch, wie es im Untertitel heißt, in ihren Grundzügen entfaltet wird, untrennbar mit dem Namen G.s verbunden. – Wahrheit und Methode ist nicht weniger als der ausgeführte Versuch, Hermeneutik als einen universalen Aspekt der Philosophie zu begründen: Verstehen im Medium der Sprache als vernünftige Aneignung von Tradition trägt alle Formen menschlicher Erkenntnis und menschlichen Umgangs und ist damit Basis und Grenze der spezialisierten methodischen Erkenntnis der modernen Wissenschaft wie auch jeder Verabsolutierung der Vernunft in Theorie und Praxis. Diese hier thesenhaft zugespitzte Grundeinsicht G.s ist das Resultat vielfältiger und langjähriger Aneignung der europäischen Philosophie seit der Antike. Von herausragender Bedeutung ist jedoch der Einfluß Heideggers. Die Begegnung mit Heidegger in Freiburg 1923 und dann in den folgenden Jahren von 1923 bis 1928 als dessen Schüler in Marburg ist für G. die prägende philosophische Erfahrung, der eigentliche Beginn des eigenen Philosophierens und dies, obwohl er schon seit 1918 ein intensives Studium der Geisteswissenschaften, insbesondere der Philosophie absolviert hatte; zuerst in der Heimatstadt Breslau, u. a. bei dem Neukantianer Richard Hönigswald, dann ab 1919 in Marburg, wo er bei dem alten hochangesehenen Paul Natorp, einem Vertreter der neukantianischen »Marburger Schule«, und bei Nicolai Hartmann sein Studium fortsetzte und 1922 mit einer Dissertation über Das Wesen der Lust in den platonischen Dialogen abschloß. Durch Heidegger vermag G. nun die aus der ursprünglichen Welterfahrung gedachte griechische Philosophie Platons und Aristoteles’ und ihre Fragestellungen als eigene Fragen zu verstehen und sich damit von idealistischen Systemvorstellungen zu lösen. Dazu verhilft ihm auch ein Studium der klassischen Philologie, das er 1927 mit dem Staatsexamen abschließt. Mit seiner Habilitation über Platos dialektische Ethik ...Phänomenologische Interpretationen zum Philebos (1929; 1931 erschienen) findet G. ein großes Stück eigenen Bodens für seine weitere Entwicklung. Hatte sein Vater, ein pharmazeutischer Chemiker, noch dem jungen G. von den Geisteswissenschaften und den »Schwätzprofessoren« abgeraten, so ist die Platon-Arbeit G. s geradezu auch als Auseinandersetzung mit diesem Vorurteil zu lesen, als Klärung der schwer zu treffenden Unterscheidung zwischen haltlosem Geschwätz und sachhaltigem Gespräch in der Auseinandersetzung von Sokrates mit den Sophisten. Seite an Seite mit Karl Löwith und Gerhard Krüger beginnt G.s langjährige Lehrtätigkeit als Privatdozent in Marburg, unterbrochen von einem Jahr in Kiel (1934/35). Nach der Ernennung zum Professor (1937) bekommt G. bald einen Ruf nach Leipzig, wo er ab 1939 lehrt. Die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft erlebt er nach eigenem Bekunden als bedrückend; da er sich aber politisch zurückhält (»im ganzen war es klüger, sich unauffällig zu verhalten«), bleibt er von Verfolgung und Repression weitgehend verschont. Er hält sich mit einer gewissen unbetroffenen Naivität in einem eher politikfernen gesellschaftlichen und thematischen Gelände auf, und es gelingt ihm, sich zwischen äußerer und innerer Emigration hindurchzulavieren. Einerseits beschäftigt er sich in Lehrveranstaltungen auch mit dem verfemten Edmund Husserl, andererseits läßt er sich als Vortragender u. a. in Florenz und Paris zur Auslandspropaganda mißbrauchen. Nach dem Krieg wird der unkompromittierte G. Rektor der Leipziger Universität (1946/47) und muß sich nun mit der sowjetischen Besatzungsmacht arrangieren.

Als G. 1947 nach Frankfurt am Main und dann 1949 als Nachfolger von Karl Jaspers nach Heidelberg berufen wird, kann er sich endlich wieder uneingeschränkt der geliebten akademischen Lehrtätigkeit widmen. G., der bis dahin nicht allzuviel veröffentlicht hat, beginnt seine langjährige Arbeit an Wahrheit und Methode, begründet 1953 die wichtige Fachzeitschrift Philosophische Rundschau und findet zudem noch genügend Gelegenheiten, das von ihm Erarbeitete in Aufsätzen und Rezensionen öffentlich zur Diskussion zu stellen. Die Erfahrungen in der Lehre, die Beschäftigung mit der antiken Philosophie und der humanistischen Tradition, die Auseinandersetzung insbesondere mit Hegel, den Hermeneutikern Schleiermacher und Dilthey, mit Husserl und Heidegger und nicht zuletzt die jahrzehntelange interpretatorische Erfahrung mit dichterischen Texten (Goethe, Hölderlin, Rilke u.a.) finden ihren zusammenhängenden Ausdruck schließlich in dem Hauptwerk von 1960. Die Erfahrung der Kunst ist ihm dabei der Ausgangspunkt zur Wiedergewinnung eines umfassenden philosophischen Wahrheitsverständnisses jenseits der Abstraktionen des ästhetischen Bewußtseins, jenseits aber auch eines historisch gleichgültigen Geschichtsverständnisses in den Geisteswissenschaften. Hermeneutik ist dann nicht in erster Linie eine Kunstlehre des richtigen Verstehens im Sinne einer Interpretationstechnik, sondern das Bewußtmachen der jeder verstehenden Aneignung zugrundeliegenden Bedingungen, z.B. des Wechselspiels von Vorverständnis und Textsinn im hermeneutischen Zirkel, der geschichtlichen Gebundenheit jeder Interpretation oder der Möglichkeit der Verschmelzung verschiedener historischer Horizonte im wirkungsgeschichtlichen Bewußtsein. Zentral ist dabei die These, daß jede Aneignung der Überlieferung diese ernst nehmen muß und sie nicht überheblich vergegenständlichen darf, will sie denn produktive Aneignung und nicht anmaßende Kritik sein. Als Möglichkeitsgrund und Begrenzung verstehender Welterschließung ist die Sprache der letzte Horizont einer hermeneutischen Ontologie.

Insbesondere G.s Kritik der allzu vernunftgläubigen Aufklärung und im Gegenzug seine Rehabilitierung des Vorurteils, der Autorität und der Tradition als geschichtlichen Bedingungen des Verstehens provozieren in den 60er Jahren eine lebhafte Debatte um Hermeneutik und Ideologiekritik. Jürgen Habermas als Protagonist der ideologiekritischen Position macht gegen G. »die transzendente Kraft der Reflexion« geltend, die »den Anspruch von Traditionen auch abweisen kann«, und wirft der Hermeneutik irrationalistische Tendenzen vor. G. ist trotz einiger Zugeständnisse nicht bereit, die »Universalität der Hermeneutik« einzuschränken: »Von dieser Gesprächsgemeinschaft ist nichts ausgenommen, keine Welterfahrung überhaupt.« Die Debatte bleibt unentschieden. G. veröffentlicht in den folgenden Jahren eine Reihe Kleiner Schriften (I–IV, 1967–1977), Sammlungen zumeist verstreut erschienener Arbeiten, in denen er die Voraussetzungen und Konsequenzen seiner Überlegungen anhand von Einzelfragen weiter ausführt bzw. in Interpretationen bedeutender Dichtung konkretisiert. Platon, Aristoteles, Husserl, Heidegger und auch Hegel (Hegels Dialektik, 1971) markieren das Gelände, in dem G. das eigene Profil der philosophischen Hermeneutik zu bestimmen sucht. Eine markante Rolle spielen dabei Fragen der praktischen Philosophie und der hermeneutischen Ästhetik (Die Aktualität des Schönen, 1977), in der er die Erfahrung des Schönen und der Werke der »Kunst heute, Kunst gestern und von jeher« als ein Modell übergreifender Wirklichkeitsdarstellung und »Kommunikationsstiftung« deutet.

Konservativismus und Kontinuität bestimmten Leben und Werk G.s ebenso wie eine seltene Offenheit und Gesprächsbereitschaft, die ihn noch eine nach der Emeritierung (1968) in den USA aufgenommene Lehrtätigkeit als »zweite Jugend« erleben lassen. Und noch 1981 sucht G. in Paris allen Verständigungswiderständen zum Trotz das Gespräch mit dem Poststrukturalismus Jacques Derridas. Mit Ehrendoktorwürden und vielen großen Preisen geehrt und mit der Herausgabe seiner Gesammelten Werke (1985 bis 1995) gewürdigt, ist es G. schließlich vergönnt, ein ganzes Jahrhundert zu überblicken. Am 11. Februar 2000 findet in Anwesenheit des Bundespräsidenten an der Heidelberger Universität ein Festakt zu G.s 100. Geburtstag statt, den der greise G. genauso aufmerksam verfolgt wie das hochkarätig besetzte wissenschaftliche Kolloquium am folgenden Tag. Bis ins höchste Alter hat G., der mit 102 Jahren – soweit bekannt – als ältester Denker der Philosophiegeschichte stirbt, immer wieder nachdrücklich daran erinnert, »daß es kein höheres Prinzip gibt als dies, sich dem Gespräch offenzuhalten«.

»Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache«. Hans-Georg Gadamer zum 100. Geburtstag. Frankfurt am Main 2001. – Tietz, Udo: Hans-Georg Gadamer zur Einführung. Hamburg 22000. – Hammermeister, Kai: Hans-Georg Gadamer. München 1999. – Kögler, Hans Herbert: Die Macht des Dialogs. Kritische Hermeneutik nach Gadamer, Foucault und Rorty. Stuttgart 1992. – Grondin, Jean: Einführung in die philosophische Hermeneutik. Darmstadt 1991. – Teichert, Dieter: Erfahrung, Erinnerung, Erkenntnis. Untersuchungen zum Wahrheitsbegriff der Hermeneutik Gadamers. Stuttgart 1991. – Lang, Peter Christian: Hermeneutik – Ideologiekritik – Ästhetik. Über Gadamer und Adorno sowie Fragen einer aktuellen Ästhetik. Frankfurt am Main 1981.

Peter Christian Lang

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