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Metzler Philosophen-Lexikon: Goldmann, Lucien

Geb. 1913 in Bukarest;

gest. im Oktober 1970 in Paris

Im Werk G.s verbindet sich das Projekt einer wissenschaftlichen Erneuerung des Marxismus durch seine Anwendung auf sich selbst, wie es zuerst Karl Korsch ausformuliert hatte, mit dem Programm einer philosophischen Erneuerung der Sozialwissenschaften. Der in Rumänien in zionistisch-sozialistischen Zusammenhängen aufgewachsene junge Intellektuelle G. hatte 1930 bis 1931 in Wien bei Max Adler studiert und mußte 1935 vor dem rumänischen Faschismus nach Paris emigrieren. Nach seiner Flucht vor dem zunächst siegreichen deutschen Faschismus, die ihn 1940 nach Toulouse und 1942 in die Schweiz führte, arbeitete er – im Angesicht der aufkeimenden Hoffnung auf einen Sieg der Anti-Hitler-Koalition mitten in der Nacht des 20. Jahrhundertsˆ – eine Dissertation über Kants Philosophie aus. Darin spannt er einen großen Bogen von den großen tragischen Denkern der Neuzeit – hier noch vor allem Kant – zu Marx und Hegel als den Vertretern eines dialektischen Denkens, das um das Problem einer konkreten Totalität und einer authentischen Gemeinschaft kreist. Diese Dialektik von Tragik und Hoffnung, von historischem Realismus und philosophischem Humanismus, zieht sich durch sein gesamtes Werk.

Im Unterschied zu älteren Versuchen, einen als abgeschlossen betrachteten Marxismusˆ durch unterschiedliche (zumeist neukantianische oder positivistische) Ergänzungen zu stützen, wie sie auch noch Max Adler und Otto Bauer, die avanciertesten Vertreter des Austromarxismus, vertreten hatten, öffnet er dabei ein marxistisches Philosophieren in Richtung einer Wiederaufnahme und Neuinterpretation der Fragestellungen der klassischen Philosophie der Neuzeit, aber auch der zeitgenössischen Philosophie und Wissenschaften. In dieser Absicht interpretiert G. insbesondere die transzendentale Deduktionˆ der Kantschen Kritik als eine Auseinandersetzung mit realen Antinomien der modernen bürgerlichen Gesellschaft, in denen die kapitalistische Produktionsweise herrschtˆ (Marx). Seine Neuinterpretation des inneren Zusammenhangs von Metaphysik und Politik bei Kant (Mensch, Gemeinschaft und Welt in der Philosophie Immanuel Kants, Diss. 1944; Introduction à la philosophie de Kant, 1967) leistet eine Freilegung von unabgegoltenen Motiven der Kantischen Philosophie, an die G.s Problematik einer philosophischen Gesellschaftswissenschaft als Grundlage eines systematischen philosophischen Humanismus anknüpfte. In Auseinandersetzung mit Max Adlers These vom »sozialen a priori« bei Kant erarbeitet G. eine Auffassung von dessen Vernunftbegriff, in der die Vernunft nicht mehr nur als ein Vermögen theoretischer oder praktischer Erkenntnis begriffen wird, sondern »als kommunizierbare geistige Fähigkeit, welche uns dazu veranlaßt, nach der Verwirklichung der höchsten Zwecke des Menschen zu streben« (Introduction à la philosophie de Kant). G. unterstreicht insbesondere die Bedeutung von Kants transzendentaler Dialektikˆ, in deren dritter Antinomie – der von Freiheit und Notwendigkeit – er einen verdinglichten Vorläufer der Marxschen Problematik der Gewinnung der Einheit von Theorie und Praxis in einer wirklichen praktisch-kritischen Tätigkeit erblickt, wie sie die künftige Menschheit wird realisieren müssen.

G. unternahm es ganz bewußt, gerade angesichts der Durchsetzung des Faschismus in Deutschland eine gesellschaftswissenschaftliche Ausarbeitung des philosophischen Humanismusˆ der deutschen und europäischen Klassik in Angriff zu nehmen, wie ihn schon Lukács betont hatte, ohne dabei aber dem theoretischen Stalinismus irgendwelche Konzessionen zu machen. Die Ausarbeitung dieser Position als wissenschaftlicher Methode bildete eine Konstante seiner weiteren Arbeit, auch wenn er die damit angezielte systematischere Ausarbeitung nur partiell hat ausführen können. Zugleich greift er die in den frühen Werken Georg Lukács’ (Die Seele und die Formen, Theorie des Romans, Geschichte und Klassenbewußtsein) enthaltenen Auseinandersetzung mit dem Heidelberger Neukantianismus, insbesondere mit Heinrich Rickert und Emil Lask, mit Max Webers und Georg Simmels Grundlegungen der Sozialwissenschaften sowie mit Diltheys programmatischer Begründung der Geisteswissenschaften auf und bringt sie auf dem Weg über Frankreich in die internationale Debatte ein. Gegen Lukács’ spätere realistischeˆ Wendung zur Unterordnung unter den theoretischen Stalinismus in der kommunistischen Bewegung besteht G. darauf, als marxistischer franc tireurˆ eigenständig kritisch zu agieren, auch außerhalb der stalinisierten kommunistischen Parteien. Dabei konzentriert er sich darauf, gegen Max Webers wissenschaftstheoretische Konzeption, aber auch gegen die in Frankreich dominante Durkheim-Linie in die Auseinandersetzungen um die Weiterentwicklung der Gesellschaftswissenschaften und des Verhältnisses der Philosophie unter und zu ihnen einzugreifen. G. umreißt – zunächst allein auf weiter Flur – ein methodologisches Verständnis der Sozialwissenschaften als ebenso historische wie philosophische Disziplin.

Diesen philosophischen Humanismus als grundlegende politische Orientierung sah G. – entgegen den rückblickenden Verwerfungen des späten Lukács – in dessen genialen Essaysˆ im Ausgang von der klassischen deutschen Philosophie und Literatur auf eine Weise tiefer begriffen, die erst noch vollständig zu artikulieren war. Dabei war für G. charakteristisch, daß er (über die nach Lukács’ damaligem Selbstverständnis erfolgte marxistische Wendung hinweg) sowohl insbesondere auf dessen Metaphysik der Tragödieˆ (in: Die Seele und die Formen, 1909) und dessen Theorie des Romans (1914), als auch auf dessen Geschichte und Klassenbewußtsein (1923, erste Neuauflage frz. 1960) zurückgriff, das inzwischen zum Bezugspunkt einer ganzen Linie des westlichen Marxismusˆ geworden war, wie ihn Merleau-Ponty in der kurzen Aufbruchszeit zwischen Zweiten Weltkrieg und Kaltem Krieg identifiziert hatte.

G.s Verständnis der dialektischen Untersuchungenˆ der Sozialwissenschaften, das er in Anknüpfung an Piagets Psychologie als genetischen Strukturalismusˆ eines transindividuellen Subjektesˆ ausformulierte, hat in der Hochzeit der Erstarrung der philosophischen Fronten in den 1950er Jahren einen der wenigen international wirksamen Punkte der inhaltlichen Öffnung marxistischer Debatten gebildet. Er selbst hat dies programmatisch formuliert: »Es war während dieser Zeit von wesentlicher Bedeutung, daß einige wenige Forscher nicht dem Druck irgendeiner etablierten Orthodoxie nachgaben und sich die Aufgabe stellten, auf der Ebene konkreter Untersuchungen die wirklichen Möglichkeiten die Fruchtbarkeit der marxistischen Methode zu demonstrieren.« (»La réification«, 1958. In: Recherches dialectiques, Paris 1959).

Sein Hauptwerk über den »Verborgenen Gott« als zentralen Bezugspunkt der tragischen Weltanschauungˆ bei Racine und Pascal löste eine marxistische Lektürepraxis aus dem traditionellen Klassenreduktionismusˆ heraus, ohne deswegen die Dimension der Klassenbedeutung und der gegensätzlichen Perspektiven auf Menschheitsprobleme aufzugeben. Seine den traditionellen hermeneutischen Blick auf das Verhältnis von Leben und Werkˆ beiseite schiebende Interpretation des möglichen Bewußtseinsˆ als Ausdruckˆ wirklicher Herrschaftsverhältnisse, ihrer Antagonismen und ihrer Dynamik innerhalb einer konkreten historischen Formation, löst in ihrer subtilen Handhabung den hohen Anspruch ein, die Analyse der wirklichen Verhältnisse als Schlüssel zu einer vertieften Lektüre der Texte – und zur Auffindung neuer Schlüsseltexte – zu nutzen und nicht etwa von den Texten auf historische Erzählungen auszuweichen. Zugleich diente es G. als Ausdruck einer anderen Art der Praktizierung marxistischer Philosophie, etwa in dem Einleitungsteil über Das Ganze und die Teile, in deren Zentrum nicht mehr der Gedanke der (geschichtsphilosophischen) Garantie, sondern der des Risikos stand: »Risiko, d.h. Möglichkeit des Scheiterns, Hoffnung auf Erfolg – und die Synthese dieser drei in einem Glauben, der eine Wette darstellt, sind die wesentlichen konstitutiven Elemente der conditio humana« (Le dieu caché, 1955).

Allerdings hat die von G., über relativ abstraktprogrammatische allgemeine Angaben (Sciences humaines et philosophie, 1952) hinausgehende und am Untersuchungsstoff praktizierte exemplarische Versenkung seiner methodologischen Auffassungen in den untersuchten Stoff die Rezeption seines Denkens erschwert. Das liegt auch daran, daß die Abstraktionen des Piagetschen Verständnisses psychologischer Methodologie sich gegen ihre philosophisch-historische Reinterpretation im Grundlagenstreit der Sozialwissenschaften sperrten, während einige Lukácssche Schematismen, an denen G. festhielt, ein konkreteres Verständnis ideologischer Strukturen und Prozesse erschwerten, und es ihm nicht mehr gelungen ist, die Weiterentwicklungen seines Methodenverständnisses in einer entsprechenden exemplarischen Untersuchung zu verankern. Zumal G. in den 1960er Jahren immer stärker in die Richtung eines im eigentlichen Sinne literatursoziologischen Methodenstreits abgedrängt wurde, der keinen Bezug mehr zu seinen übergreifend bedeutsamen Ausgangspunkten und Perspektiven mehr hatte. Sein Unternehmen, durch eine entsprechend ausgearbeitete Untersuchung des Auseinandersetzungsverhältnisses von Lukács und Heidegger (1970) als feindlichen Fortsetzern des romantischen Antikapitalismusˆ und der Epistemologie der Gesellschaftswissenschaften in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg, auf die er skizzenhaft bereits in seiner Dissertation eingegangen war, blieb unvollendet – und auch die damit verbundenen Ansätze einer erneuten kritischen Auseinandersetzung mit Lukács’ philosophischen Ausgangspunkten, insbesondere mit dessen Überbetonung der Methode gegenüber dem inhaltlichen Gegenstand der Untersuchung, wie G. sie in einem beginnenden Dialog mit Theodor W. Adorno kritisiert hatte. Ebenso blieb es G. versagt, sein Verständnis eines existenzialistischen Marxismusˆ als das Dritte, von dem aus für ihm sowohl Heidegger als auch Lukács in ihrem Antagonismus bedeutsam waren, in dieser Untersuchung näher auszuarbeiten.

G.s früher Tod hat dazu beigetragen, daß seine sozialwissenschaftlich unterfütterte Praxis der Philosophie gerade in dem Moment in Vergessenheit geriet, als mit Althusser und Foucault eine neue Generation von Philosophen in Frankreich durchaus vergleichbare Fragestellungen innerhalb und außerhalb der in die Krise geratenen kommunistischen Bewegung mit neuen begrifflichen Mitteln, aber einem nicht weniger dezidiert philosophischen Impetus aufwarf. Die soziologische Herausforderung der traditionellen Philosophie, wie sie G. artikuliert hatte, fand eine neu ansetzende Fortsetzung im Werk Pierre Bourdieus. G.s Rezeption in Deutschland (vgl. v.a. die Zeitschrift alternative) blieb weitgehend auf eine literatursoziologischeˆ Rezeption beschränkt, in der die weitergehenden Perspektiven der G.schen Philosophie – z.T. aufgrund entsprechender Vorurteile aus der in vielen Hinsichten parallel agierenden Frankfurter Schule – nicht zur Geltung kamen. Dennoch kann die »Wette Lucien Goldmanns«, durch eine sozialwissenschaftlich ausgearbeitete Erneuerung philosophischen Denkens im Anschluß an Marx zu einer neuen Handlungsfähigkeit sozialer Emanzipationsbewegungen unter den Losungen von »autogestion« (oder »Selbstbestimmung«) beizutragen, wie ihn auch die jugoslawische Praxisˆ-Gruppe vertreten hat, nicht als schlechterdings verloren betrachtet werden: Auch wenn er dies selbst nicht mehr hat erleben können, hat in den 1970er Jahren eine weltweit agierende neue Linkeˆ viele seiner theoretisch-politischen Impulse aufgegriffen und weiterentwickelt, von deren Intellektuellen eine ganze Reihe seit 1959 seinen legendären Seminaren an der »6ème Section de l’École Pratique des Hautes Études« in Paris (bzw. seit Anfang der 1960er Jahre auch an der Université Libre de Bruxelles) gefolgt waren, in denen er in vielen Diskussionen daran arbeitete, den grundlegenden Konzepten der politischen und intellektuellen Sprache eine neue Bedeutungˆ zu geben. G. war einer der wenigen Angehörigen der Zwischengenerationˆ, denen es international gelungen ist, die Impulse von Aufbruch und Neuanfang, wie sie sich in den 1920er Jahren vor allem in Deutschland zu entfalten begonnen hatten, in eine international wirksame philosophische, als solche immer auch unterschwellig politische Tätigkeit zu übersetzen und so in den international einsetzenden emanzipatorischen Aufbruch der 1970er Jahre hinein zu vermitteln.

Donaldson, Aidan: The Thought of Lucien Goldmann. Lewiston 1996. – Cohen, Mitchell: The Wager of Lucien Goldmann. Tragedy, Dialectics, and the Hidden God. Princeton 1994. – Tombolato, Valdino: Dialettica, cultura e scienze umane in Lucien Goldmann. Mailand 1986. – Boelhower, William Q.: The Genetic Structuralism of Lucien Goldmann. Ann Arbor 1979. – Goldmann, Annie/Nair, Sami/Löwy, Michael u.a.: Le structuralisme génétique. L’œuvre et l’influence de Lucien Goldmann. Paris 1977. – Nair, Sami/Löwy, Michael: Lucien Goldmann ou la dialectique de la totalité [Textauswahl]. Paris 1973.

Frieder Otto Wolf

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