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Metzler Philosophen-Lexikon: Grotius, Hugo

Geb. 10. 4. 1583 in Delft;

gest. 28. 8. 1645 in Rostock

Die Bedeutung von G. für die Geschichte des Natur- und Völkerrechts gründet sich vor allem auf seine allgemein als Hauptwerk bezeichneten, 1625 in Paris erschienenen drei Bücher über das Kriegs- und Friedensrecht (De Iure Belli ac Pacis libri tres; Drei Bücher vom Recht des Krieges und des Friedens). Das Werk konnte im 17. Jahrhundert nach Reformation und Gegenreformation, den Religions- und Eroberungskriegen der europäischen Nationalstaaten darum als die dringend benötigte neue Basis für eine Regelung der Rechtsbeziehungen zwischen souveränen Staaten verstanden werden, weil G. seine Argumentation nicht mehr an Glaubensgrundsätzen als obersten Prinzipien orientierte, sondern auf logisch-rationale und empirische Kriterien stützte. »Solch ein Werk«, so schreibt G. in den Prolegomena, »ist umso notwendiger, als es ebenso wie in unserem Jahrhundert auch in früheren Zeiten nicht an Menschen fehlt, die diesen Teil des Rechts mit Verachtung ansehen, weil er nur in einer bloßen Anordnung leerer Worte bestehe. In aller Munde findet sich das Wort nichts, was den Königen und souveränen Staaten nützt, ist ungerecht« und: »es ist nicht möglich, einen Staat ohne Ungerechtigkeit zu regieren.«

G. erfährt nicht nur in seinem Elternhaus, einer Delfter Patrizierfamilie, alle erdenkliche Förderung; seine vielseitigen Interessen bildet er in Studien der Rechtsgeschichte, der Religion, der Philosophie, Literatur und Philologie an der berühmten neuen Universität Leiden (seit seinem elften Lebensjahr) und im weiteren Freundeskreis zu umfassenden und soliden Kenntnissen und Fähigkeiten aus, promoviert 1599 in Orléans zum Dr. juris utriusque. Mit sechzehn Jahren nimmt er teil an den diplomatischen Aktivitäten des Landesadvokaten, Historikers und Politikers Jan van Oldenbarnevelt, läßt sich 1599 als Anwalt in Den Haag nieder, wird offizieller Historiograph der Staaten Hollands, verfaßt lateinische Prosadichtungen und historische Arbeiten. Im Auftrag der Ostindienkompanie, die den Portugiesen das Monopol auf den Handel mit Ostindien streitig machte, schreibt er 1604 ein Gutachten, das die Rechtmäßigkeit der Kaperung eines portugiesischen Schiffes begründen soll. Ein Kapitel des 1606 fertiggestellten De iure praedae commentarius erscheint 1609 anonym unter dem Titel De Mare libero (später als Mare liberum; Von der Freiheit des Meeres berühmt); die ganze Handschrift wird erst 1864 aufgefunden und 1868 veröffentlicht. Sie gilt als die erste Fassung von De Iure Belli ac Pacis aus dem Jahr 1625. Die Abhandlung beansprucht – und damit richtet sie sich besonders gegen englische Bestrebungen – für alle Nationen freien Zugang zum Ozean. Sie erregt große Aufmerksamkeit und englischen Widerspruch. Neu ist an dem Traktat die für G. generell charakteristische Verbindung historischer, rationaler und religiöser Argumente zu seiner Gesamtkonstruktion des Naturrechts.

G. stützt sich in seinen Grundsätzen auf Aristoteles und die Stoa: Der Mensch sei frei und als soziables Wesen von Gott geschaffen worden (»fecit enim deus hominem autexousionˆ, liberum, sui iuris«). Erstes Naturrecht ist das Recht aller Geschöpfe auf Leben und Lebenserhaltung, zweites Naturrecht das des Menschen, wenn er sich zeigt, wie er von Natur aus sein soll: daß er Vernunfteinsichten folgt. Geltendes Naturrecht ist nur das geschichtliche, das »ius naturale secundum«. Analog zur These, Gottes Wille sei Gesetz (»quod Deus se velle significavit, id jus est«), definiert G. die natürliche Freiheit des Menschen als die Möglichkeit, dem eigenen Willen entsprechend zu handeln. Das Gesetz der Natur ist, obwohl von Gott geschaffen, nicht einfach Ausdruck seiner Willkür, sondern wie die Gesetze der Logik, unabhängig von Gott gültig. G. verknüpft natürliche Freiheit – und das macht seine Lehre für die herrschenden Schichten so akzeptabel – mit dem Besitz: »Die Freiheit im Hinblick auf das Handeln ist das gleiche, was der Besitz bei Sachen« (»quod libertas in actionibus idem est dominium in rebus«). Durch einen körperlichen Akt könne Gemeinbesitz zu Privateigentum (»dominium«) werden – so wie der Platz im Theater, wenn man ihn besetze. Daraus erwachse das Recht, das »dominium« gegen andere Ansprüche zu verteidigen. Indem er das Recht als etwas, das sie »hat«, auf die Person zentriert, schafft G. eines der Fundamente des modernen »Individualismus« der politischen Theorie. Seine negative Charakterisierung des Rechts als das, »was nicht unrecht ist«, führt zur Position, daß Handlungen das »suum« und »dominium« des anderen nicht verletzen dürfen. Die Erhaltung und Wiederherstellung der rechtlichen Ordnung nennt G. »Krieg« und unterscheidet dabei je nach Beteiligten vier Arten: den zwischen Privatpersonen (bei zivilisierten Völkern auf Notwehr beschränkt); Personen und dem Staat (um des inneren Friedens willen nicht erlaubt); dem Staat und Personen (Gegenstand des Strafrechts); Staaten untereinander (Gegenstand des Völkerrechts). Grundvoraussetzung für Zustandekommen und Fortbestehen des ganzen Systems ist der den Menschen eigene »appetitus societatis«. Er befähigt sie zu friedlichem und rational begründbarem Zusammenleben und ermöglicht den Gesellschaftsvertrag.

Die Menschen sind von Natur aus frei in der Verfügung über ihr Eigentum. Darum können sie Verträge miteinander schließen. Sie sind zu halten (»pacta sunt servanda«), so wie Versprechen zu erfüllen sind. »Das gründet in der Natur der Sprache, die als einzigen unter den Tieren den Menschen gegeben ist, damit sie ihr Gemeininteresse besser äußern, das bekannt machen können, was in ihrem Geist verborgen ist. Sprache ist dazu dann geeignet, wenn Zeichen und Bezeichnetes übereinstimmen; das wird Wahrheit genannt. Da der menschliche Wille von Natur aus veränderlich ist, müssen Mittel gefunden werden, ihn für die Zukunft festzulegen. Dieses Mittel ist das Versprechen.« In der Inleidinghe tot de Hollandsche Rechtsgeleertheydt (1631) – im Gegensatz zu De Iure Belli – besteht G. noch darauf, daß es unveräußerliche Rechte gebe, auf die das Individuum auch durch Vertrag nicht verzichten könne, wie Freiheit und Ehre.

G. übernimmt 1607 das Amt des Fiskal-Advokaten (des öffentlichen Anklägers für die Provinzbehörden in Steuerangelegenheiten) am Hof von Holland und Seeland. Das neue Amt zieht ihn allmählich in den sich verschärfenden Religionsstreit über die Prädestinationslehre zwischen den strengen Calvinisten (auch »Präzise« oder »Contraremonstranten« genannt) unter der Führung des Gomarus und den Arminianern (oder »Remonstranten«) hinein. Der Streit wird politisch, Oldenbarnevelt tritt zusammen mit drei Provinzen der holländischen Union den aristokratisch-föderalistischen Remonstranten bei. Zu den demokratisch-zentralistischen Gegnern zählt Prinz Moritz von Oranien. Diese Auseinandersetzung gefährdet die neuerrungene niederländische Einheit.

G. wird 1613 Ratspensionär (Stadtsyndikus) von Rotterdam und Mitglied der provinziellen Ständeversammlung. Er bemüht sich um eine ökumenische Einigung der beiden Kirchen, wird des Socinianismus verdächtigt, gerät mit seiner föderalistischen Staatsauffassung in Konflikt zu nationalstaatlichen Strebungen und wird zusammen mit Oldenbarnevelt verhaftet, zu Konfiskation seines Vermögens und lebenslanger Haft verurteilt, Oldenbarnevelt hingerichtet. Im Kerker zu Loevestein verfaßt G. in niederländischen Reimversen die als Erbauungsschrift für die holländischen Seeleute gedachte Apologie De veritate religionis christianae (1627; Von der Gewißheit der christlichen Religion); er übersetzt sie ins Lateinische, sie erscheint in vielen Auflagen und Sprachen. Seinen Ruhm unter den Zeitgenossen verdankt G. vor allem dieser Schrift. Mit Hilfe seiner Frau flieht G. 1621 aus dem Gefängnis und geht nach Paris, wo er 1623 De Iure Belli ac Pacis beginnt. Er ist bemüht, antike, christliche, scholastische, humanistische Gedanken mit juristischen, ethischen und sozialen Gesichtspunkten zu verbinden. Der Dekalog hat für ihn dabei Vorbildfunktion für alles weltliche Recht; die christliche Völkergemeinschaft versteht er als Modell der gesamten »societas humana«. Sie kann ohne Recht nicht bestehen. Ihre Grundsätze sind von jedermann zu beachten; ihre Verletzung verstieße gegen Gott, Natur und Vernunft. Alle Individuen, Korporationen und Staaten sind unter allen Umständen – auch im Krieg – an das »ius humanum voluntarium«, den Vertrag des sozialen Gebildes Menschheit, gebunden. Das »ius naturale sociale« ist die »erste fundamentale Schicht« des Naturrechts (das nicht mit dem positiven Recht zu verwechseln ist). G. sieht eine seiner Hauptaufgaben darin, ein vollständiges System des positiven Rechts, d.h. der normativen Tatsachen, zu schaffen, die sich zu einem staatenübergreifenden, internationalen Völkerrecht zusammenfügen. Auch dieses wird getragen vom »appetitus societatis«. Individuen und Volk werden abstrakt gleichgesetzt. Das führt dann zu der berüchtigten (z.B. von Rousseau heftig kritisierten) These, es sei rechtlich nicht nur zulässig, wenn einzelne sich in »Privatsklaverei« begäben, sondern auch, daß ein »selbständiges Volk die Regierungsrechte über sich

einem oder mehreren überträgt und nichts davon zurückbehält.« So wie der einzelne könne auch »das Volk sich beliebig seine Regierungsform wählen«. Hauptmotiv für das Argument, das dem Absolutismus des nächsten Jahrhunderts gerade recht kam, ist das Wunschbild vom sozialen Frieden.

Die Völkerrechtslehre verdankt G. (so resümiert Georges Gurvitch): 1. die Befreiung des positiven Rechts von jeder Bindung an den Staat, 2. die Konstruktion des internationalen Rechts als eines zugleich positiven wie zwischen den Mächten gültigen Rechts, 3. den Begriff eines vom Willen der Einzelstaaten unabhängigen internationalen positiven Rechts, 4. die Bekräftigung des Primats der internationalen Ordnung, die aber voneinander unabhängige nationale Ordnungen, d.h. die Souveränität der Einzelstaaten, voraussetzt. Seit G. gibt es auch in der Politik keinen rechtsfreien Raum mehr; es besteht grundsätzliche Notwendigkeit, Kriege rechtlich zu begründen und im Krieg das Recht zu achten.

Mit seinen theologischen Arbeiten, den Kommentaren zum Alten und Neuen Testament (erst 1679 in seinen Opera omnia Theologica vollständig veröffentlicht), hat G. die historisch-philologische, von Konfessions- und Dogmenfragen unabhängige Methode der Bibelexegese begründet. Sein »Ideal« war es, »einen humanistischen Vernunftstaat mit seinem korporativen Rechtsdenken und der Idee allgemeiner Union der christlichen Kirchen« zusammenzubringen (Erik Wolf). Nach langen Jahren des Exils in Paris (als Diplomat in schwedischen Diensten von 1634 bis 1645) stirbt G. auf einer Reise von Schweden nach Lübeck in Rostock.

Haakonssen, Knud (Hg.): Grotius, Pufendorf and Modern Natural Law. Aldershot u.a. 1999. – Konegen, Norbert: Zum Staatsverständnis von Hugo Grotius. Neubiberg 1998. – Buckle, Stephen: Natural Law and the Theory of Property. Grotius to Hume. Oxford/New York 1991. – Bull, Hedley/Kingsbury, B./Roberts, A. (Hg.): Hugo Grotius and International Relations. Oxford 1990. – Wolf, Erik: Hugo Grotius. In: Große Rechtsdenker der deutschen Geistesgeschichte. Tübingen 41963, S. 253–310. – Gurvitch, Georges: La philosophie du droit de Hugo Grotius et la théorie moderne du droit international. In: Revue de Métaphysique et de Morale 34, 3 (1927), S. 365–391. – Nellen, Henk J.M.: Hugo Grotius. 1583–1645. Geschichte seines Lebens basierend auf seiner Korrespondenz. In: Nachbarn, 28. Bad Honnef o. J.

Hans-Hagen Hildebrandt

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