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Metzler Philosophen-Lexikon: Herder, Johann Gottfried

Geb. 25. 8. 1744 in Mohrungen

(Ostpreußen); gest. 18. 12. 1803 in Weimar

Nur schwer läßt sich H.s geistesgeschichtliche Stellung beschreiben, weil sein Denken ohne offensichtlich einheitlichen Grundriß blieb. Schon zu Lebzeiten wurde daher »der edle Geist verkannt; doch nicht ganz ohne seine Schuld; denn er hatte den Fehler, daß er kein Stern erster oder sonstiger Größe war, sondern ein Bund von Sternen, aus welchem sich dann jeder ein beliebiges Sternbild buchstabiert« (Jean Paul). Thematische Vielfalt und Umfang des Herderschen Lebenswerks spiegeln jedoch nicht nur die Weite seiner Bestrebungen als protestantischer Theologe, Prediger und Pädagoge, als Philosoph der Geschichte und Kunst, der Poesie und Sprache wider, der selbst als Dichter und bedeutender Sammler von Volksliedern hervortrat. Es zeichnet sich darin auch sein lebenslanges Bemühen um die Deutung und selbständige Weiterführung einer »Universalgeschichte der Bildung der Welt« ab. Diese hochgespannte Aufgabe führte ihn endlich zu seiner eigentümlichen Leistung, Geschichte in ihrem inneren Zusammenhang mit dem psychologischen und biologischen Geschehen als neue Lebensdimension zu erschließen. In der Entfaltung seiner historischen Denkweise, die sich an den Kategorien der Individualität und Entwicklung orientiert, um dabei Kontingenz und Überlieferung zu betonen, wurde H. weniger seiner Ergebnisse, als der Vielfalt seiner Einflüsse methodischer Art wegen zum großen Anreger vor allem in der Sprach- und Geschichtsphilosophie, aber auch der Anthropologie und Literaturgeschichte. Vielen erschien dabei sein Werk, oberflächlich betrachtet, durch die Arbeitsund Schreibweise des ständigen Neubeginnens und Umarbeitens ein einziges Fragment unausgeschöpfter Intuitionen. Doch die neueren Editionen seiner Schriften haben den Blick dafür geöffnet, daß H. wohl eher »als bis in die Gegenwart perspektivenreicher systematisch-genialer Denker« zu gelten hat, der stringent und leserorientiert die jeweilige »Wahl seiner Form an seine grundlegenden sprachphilosophischen Einsichten band« (Ulrich Gaier). Im Kern aber wurde die Praxis seines Schreibens und Schaffens durch den frühen Impuls angetrieben, »alles Gegebene, geschichtliche und politische Wirklichkeit ebenso wie Erscheinungen der Natur oder überliefertes Wissen, so umzuschaffen, daß sie als Produkte der eigenen Kraft dem Ich ganz zu eigen werden« (Hans Dietrich Irmscher). Es ist dieser Impuls, der H.s gesamtes Werk zur Einheit seiner Widersprüche ebenso zusammenschließt wie sein von unausgeschöpften Möglichkeiten gezeichnetes Leben.

Im scharfen Kontrast zum universalen Anspruch stand zunächst die »dunkle, aber nicht dürftige Mittelmäßigkeit« des pietistischen Elternhauses, in das H. als Sohn eines Kantors und Lehrers hineingeboren wurde. Nach dem Besuch der Lateinschule wird H. ab 1760 Kopist bei dem Diakon Trescho, in dessen Bibliothek er antike und zeitgenössische Literatur kennenlernt. Vom anfänglichen Medizinstudium wechselt H. in den Königsberger Universitätsjahren (1762 bis 1764) »ohne Erlaubnis der Eltern« in die theologische Fakultät; doch sein bevorzugter Lehrer wird der »vorkritische« Kant, der ihn unentgeltlich an seinen Vorlesungen (u. a. über Logik, Metaphysik, Moral, physische Geographie) teilnehmen läßt. Rousseaulektüre und die Freundschaft mit Johann Georg Hamann machen ihn mit freiheitlichen Ideen, mit Volkslied, Ossian, englischer Sprache und Shakespeares Hamlet vertraut. Auf Hamanns Empfehlung hin wird H. 1764 an der Domschule in Riga als Prediger und Lehrer angestellt, der auch in diesen Ämtern zeitlebens nicht »trockene Sittenlehren und geraubte Lebensregeln« verbreiten, sondern volkserzieherisch wirken wollte »in einer Welt, die wir uns selber bilden«. Seine ästhetischphilologischen Arbeiten zu ursprünglicher Poesie und Sprache dokumentieren die drei Sammlungen der Fragmente Über die neuere deutsche Literatur (1766/67) – nach denen »der Genius der Sprache ********once check para split or not********** also auch der Genius von der Literatur einer Nation« ist – sowie die drei Bände Kritische Wälder oder Betrachtungen, die Wissenschaft und Kunst des Schönen betreffend (1769). Sie führen in produktiver Aneignung zeitgenössischer Kunsttheorie (Lessing) die für H.s gesamte Ästhetik und Geschichtsphilosophie bedeutsame Kategorie der Kraft ein. Zudem rechtfertigt H. im damals ungedruckten vierten Band seine Hinwendung zur Geschichte methodisch durch sein empirisches Programm einer Ästhetik, die für ihn »eine Theorie des Gefühls der Sinne, eine Logik der Einbildungskraft und Dichtung eine Zergliederung des Schönen« sein muß. Diese Schriften machen ihn trotz anonymen Erscheinens schlagartig berühmt.

Völlig überraschend verläßt H. 1769 Riga zu einer Seereise, »um die Welt meines Herrn von mehreren Seiten kennenzulernen« und »nutzbarer zu werden«. Die Seereise, vom Journal meiner Reise im Jahre 1769 auch als eine programmatische »Ausfahrt des Geistes« (Walter Flemmer) dokumentiert, endet nach einem Schiffbruch in Frankreich, wo ein Aufenthalt in Paris ihn mit Diderot und anderen Enzyklopädisten bekanntmacht. Über die Niederlande trifft H. zunächst in Hamburg ein, wo er in Kontakt mit Lessing und Matthias Claudius tritt, um als Hofmeister auf der Bildungsreise des Erbprinzen von Holstein-Gottorp über Darmstadt – er lernt dort seine spätere Frau Caroline Flachsland kennen – schließlich nach Straßburg zu gelangen. Hier begegnet ihm Goethe, dessen Poesie- und Sprachverständnis H. entscheidende Anregungen verdankt, so etwa die Erkenntnis, »daß die Dichtkunst überhaupt eine Welt- und Völkergabe sei, nicht ein Privaterbteil einiger feinen gebildeten Herrn«. Von Straßburg aus reicht H. auch seine von der Berliner Akademie preisgekrönte Abhandlung über den Ursprung der Sprache (1770) ein, in der er sich gegen Süßmilchs These vom göttlichen Ursprung ebenso abgrenzt wie implizit gegen die auf empirischen Untersuchungen basierende kurrente These von einer javanischen Ursprache des Wolfenbütteler Philologen Johann Jacob Feinhals. In Verarbeitung und Weiterführung soziohistorischer, psychologischer und religionskritischer Theorien der Zeit ersetzt H. die Kategorie des Ursprungs durch die Hypothese eines komplexen Ausgangszustands (Wolfgang Pross) und sucht die Sprache geschichtsimmanent als notwendiges Kennzeichen der spezifischen Natur des Menschen zu begründen, dessen organische Verfassung nicht nur in sich schon zur Sprache disponiert ist, sondern zugleich auf die gesellschaftliche Existenz des Menschen verweist, in der Sprache sich bildet.

Desillusioniert über die eigenen Möglichkeiten gesellschaftlich-praktischen Handelns in Bückeburg, an dessen Hof H. dem Ruf des Grafen zu Schaumburg-Lippe 1771 als Konsistorialrat gefolgt war, verschiebt sich in dem »despotischen Zauber- und Narrenlande« seine »unbegreifliche Doppelliebe zu Gott und Welt« (Hans Urs von Balthasar). Davon zeugen in dieser gleichwohl schöpferischen Periode, in der auch H.s für die Dichter des Sturm und Drang so bedeutsamen Beiträge der Sammlung Von deutscher Art und Kunst (1773) entstehen, vor allem seine theologischen Schriften (u.a. Älteste Urkunde des Menschengeschlechts, 1774/76). Zusammen mit den späteren Weimarer Arbeiten des Theologen weisen sie in ihrer Anwendung der geschichtlichen Denkweise auf die Interpretation des christlichen Glaubens, der Bibel und der kirchlichen Lehre in die Zukunft; H. wird zum Wegbereiter eines neuen Verständnisses für die christliche Offenbarung.

Im Herbst 1776 wird H. durch Vermittlung Goethes Generalsuperintendent und späterer Vizepräsident des Oberkonsistoriums in Weimar, wo der freigeistige Theologe bald schon auf die Opposition der Geistlichkeit trifft. Aus der regen Publikationsarbeit trotz belastender Amtspflichten ragen neben seinen abschließenden Spinoza-Studien (Gott. Einige Gespräche, 1787) insbesondere die Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit (1784–91) hervor, die neben den Briefen zur Beförderung der Humanität (1793–96) sein geschichtsphilosophisches Hauptwerk bilden. Gleichermaßen gegen aufklärerischen Geschichtsoptimismus wie Voltairesche Skepsis gerichtet, hatte H. schon in Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit (1774) den verwehrten »Allanblick«, der ihm den Sinn der Geschichte erschließen könnte, betont und die Individualität geschichtlicher Phänomene und Epochen gegen die Selbstüberschätzung des »erleuchteten Jahrhunderts« hervorgehoben, gleichwohl aber auf den geschichtlichen Zusammenhang als »Streben auf einander in Kontinuität« hingewiesen. H.s Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit verbindet den Eigenwert jeglicher Kultur mit der Vorstellung vom Gang der Geschichte als letztlich notwendigem Fortgang zu »Vernunft und Billigkeit«, d.h. zu Humanität.

Als H. nach der weitgehend enttäuschenden Italienreise (1788/89) in den Bann der Französischen Revolution gerät, die er als politische Fortsetzung der Reformation begrüßt, isoliert ihn dies am Hof ebenso, wie er sich durch seine Nichtbeachtung der entstehenden klassizistischen Literatur und Kritik am ästhetischen Autonomiekonzept in einen sich verschärfenden Gegensatz zur Weimarer Klassik Goethes und Schillers bringt. Den von Krankheit und Vereinsamung überschatteten letzten Lebensabschnitt prägt vor allem aber sein Kampf gegen die kritische Philosophie Kants und deren Anhänger. Ohne Kant gerecht zu werden und gerade deshalb auf lange Zeit von der Philosophenzunft mißachtet, fassen H.s erkenntnistheoretische und ästhetische Widerlegungsversuche (Metakritik, 1799; Kalligone, 1800) noch einmal die Methoden und Begriffe seines Denkens zusammen, das stets »die Aufklärung zum Allgemeingut und damit praktisch zu machen« (Hans Wolf Jäger) bestrebt war. Trotz der Versuche, ihn einseitig als irrationalistischen Ahnherrn romantischer Bewegungen zu reklamieren, und trotz der Tatsache, daß sich der Nationalsozialismus nicht scheute, ihn als Vater des Volksglaubens und deutschen Empfindens zu mißbrauchen, gehört deshalb sein Werk, in dem H. die Strömungen seiner Zeit synthetisiert und weitergibt, »zur bürgerlichen Aufklärung, aber wie ihr böses Gewissen; er besaß gerade die Fähigkeiten, die sie nicht hatte und auch nicht haben konnte, aber die sie hätte haben müssen, um zu siegen« (Franz Mehring).

Dietrich, Hans: Johann Gottfried Herder. Stuttgart 2001. – Otto, Regine u.a. (Hg.): Vom Selbstdenken. Aufklärung und Aufklärungskritik in Herders »Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit«. Weimar 2000. – Stiftung Weimarer Klassik/Goethe-Nationalmuseum (Hg.): Johann Gottfried Herder. Ahndung zukünftiger Bestimmung. Stuttgart/Weimar 1994. – Adler, Hans: Die Prägnanz des Dunklen. Gnoseologie, Ästhetik, Geschichtsphilosophie bei Johann Gottfried Herder. Hamburg 1990. – Müller-Vollmer, Kurt: Herder Today. Contributions from the International Herder Conference. November 1987. Berlin/New York u.a. 1990. – Gaier, Ulrich: Herders Sprachphilosophie und Erkenntniskritik. Stuttgart-Bad Cannstatt 1988. – Sauder, Gerhard (Hg.): Johann Gottfried Herder 1744–1803. Hamburg 1987. – Pross, Wolfgang: Herder und die Anthropologie der Aufklärung. In: Johann Gottfried Herder: Werke. Hg. von Wolfgang Pross, Bd. 2. München 1987. – Reckermann, Alfons: Sprache und Metaphysik. Zur Kritik der sprachlichen Vernunft bei Herder und Humboldt. München 1979.

Matthias Schmitz

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