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Metzler Philosophen-Lexikon: Mead, Margaret

Geb. 16. 12. 1901 in Philadelphia;

gest. 15. 11. 1978 in New York

Zu den bekanntesten Anthropologen und Ethnologen unserer Zeit gehört die Amerikanerin M. Sie zählt wie Alfred L. Kroeber, Edward Sapir und Ruth Benedict zu den Schülern des deutsch-amerikanischen Ethnologen Franz Boas, einem der Begründer der amerikanischen »cultural anthropology«. Hiermit wird – in der Tradition von Boas – jene für die USA typische Disziplin bezeichnet, die den Menschen in all seinen Lebensbezügen zu erfassen sucht. Kultur ist dabei im wissenschaftlich-wertneutralen und umfassenden Sinne zu verstehen. Die schon bei Boas angedeutete und Mitte der 20er Jahre von M. und Benedict pointiert ausgearbeitete Theorie der Kultur besagt, daß die Menschen bedeutsame intrakulturelle Ähnlichkeiten und interkulturelle Unterschiede zeigen, die erklärt werden durch bereits bei der Geburt beginnende Einflüsse des jeweiligen kulturellen Milieus (Anschauung und Erfahrung, Erziehung, Lernen), das auf eine als außerordentlich formbar angenommene menschliche Psyche einwirkt. Dies hat eine kulturelle Standardisierung grundlegender Züge der gesamten Gefühls-, Gedanken- und Vorstellungswelt zur Folge, worunter auch die Wertvorstellungen fallen. Diese bald als »kultureller Relativismus« bezeichnete Hypothese wurde in der Folgezeit zum Teil in Zusammenarbeit mit psychologischen und sozialpsychologischen Richtungen differenziert und spezifiziert.

Nach einem Studium der Anthropologie, Ethnologie und Psychologie an der Columbia Universität begann M. 1925 mit Feldforschungen bei den Südseevölkern. Sie beschäftigte sich besonders mit Kindheit und Jugendalter sowie mit der weiblichen Lebenssphäre. Ihre Arbeiten haben eine für wissenschaftliche Werke außerordentlich große Resonanz auch außerhalb von Fachkreisen gefunden, insbesondere wegen der bewußt hergestellten, auf mögliche Nutzanwendung ausgericheten Bezüge zu Problemen ihrer Gesellschaft. Mit Hilfe von Erfahrungen andersartiger Lebensformen will sie neue Gesichtspunkte für die Betrachtung der eigenen Lebenswelt beisteuern. Bei ihren Forschungen wendet sich M. mehr den psychischen, oft unbewußten Hintergründen menschlichen Verhaltens in den jeweiligen kulturellen Bindungen zu als den unmittelbar registrierbaren Objektivationen von Kulturen. Ferner räumt M. neben der objektiv-wissenschaftlichen Beweisführung auch der intuitiven Einfühlung in Situationen, denen sie in fremden Kulturen begegnet, einen Spielraum ein.

Die Wahl von Naturvölkern für ihre Forschungen begründet sie in Male and female (1949; Mann und Weib) damit, daß diese »wegen ihrer geographischen und historischen Isolierung außerhalb des großen Stromes der Geschichte verblieben sind und spezielle Eigentümlichkeiten bewahrt haben, die sich außerordentlich von dem Verhalten größerer Gesellschaften abheben«, und somit günstigere Untersuchungsbedingungen bieten als komplexe Gesellschaften. Aufgrund bestimmter Beobachtungskriterien, die aus der psychoanalytischen Entwicklungslehre stammen, war M. in der Lage, sich der Untersuchung von Verhaltensweisen der Mädchen auf Samoa, Neuguinea oder Bali weit intensiver zuzuwenden, als dies früher in der Ethnologie versucht wurde. Sie bemühte sich darum, die komplexen kulturellen, sozialen und psychischen Gegebenheiten des menschlichen Daseins in angemessener Weise in Rechnung zu stellen. M.s wichtigste Arbeiten weichen von der ethnologischen Tradition bewußt dadurch ab, daß sie das psychologische Moment in die Ethnologie einholt. Man kann ihre Forschungen somit mehr einer Ethno-Psychologie bzw. Kulturpsychologie zurechnen als der eigentlichen, enger definierten Ethnologie.

In ihren Hauptwerken (Coming of Age in Samoa, 1928; Growing up in New-Guinea, 1930; Sex and Temperament in Three Primitive Societies, 1935; versammelt in: Leben in der Südsee. Jugend und Sexualität in primitiven Gesellschaften) wendet sich M. in jedem der drei Untersuchungsgebiete einem besonderen Problem zu: In Samoa untersucht sie Möglichkeiten biologischer Bedingtheit von Pubertätskrisen; auf den Admiralitätsinseln die Hypothese, daß geistig noch nicht entwickelte Personen, insbesondere Kinder unter sechs Jahren, spontan in animistischen Kategorien denken; auf Neuguinea die Behauptung einer weitgehenden Determination von Psyche und Verhalten durch die Zugehörigkeit zu einem der beiden Geschlechter.

Für die in verschiedenen Kulturen vorhandenen Verhaltensmuster versucht M. bestimmte individuelle Differenzierungen herauszuarbeiten. Sie kommt dabei in Sex and Temperament zu folgendem allgemeinen Urteil: »Wir werden zu der Folgerung gezwungen, daß die menschliche Natur außerordentlich formbar ist und auf verschiedene Kulturbedingungen entsprechend reagiert. Individuelle Unterschiede zwischen Menschen verschiedener Kulturmilieus beruhen fast ausschließlich auf verschiedenen Umweltbedingungen, vor allem auch der frühesten Kindheit, und die Beschaffenheit dieser Umwelt wird durch die Kultur bestimmt. Hierzu gehören die zur Norm erhobenen Persönlichkeitsunterschiede zwischen den Geschlechtern sowie die kulturellen Errungenschaften, denen sich jede Generation – männlich oder weiblich – anpassen soll.«

Die Arbeiten von M., Erik H. Erikson u.a. gehen davon aus, daß jede Kultur durch die Vorschriften, die die Kindererziehung betreffen, den Entstehungsrahmen für Register typischer Persönlichkeitseigenarten innerhalb jeder Gesellschaft zur Verfügung stellt. Dieses Register von Denkweisen, aber auch von affektiv-emotionalen Haltungen wird dann bei den Angehörigen der jeweiligen Kultur als Norm erwartet. In den Berichten über ihre Forschungsreisen zu den Südseeinseln schildert M. anhand außerordentlich plastischer Beispiele die kulturspezifische Bedingtheit der Sozialisation. Diese Befunde zeigen deutlich die Abhängigkeit des Sozialisationsprozesses von der Eigenart der Kulturen. In ihren Büchern findet man eine Fülle von Hinweisen darauf, wie pädagogische Phänomene – etwa die Erziehung zur Sexualität, zur Gemeinschaft oder zur Arbeit – in jeder Kultur höchst unterschiedlich gestaltet sind.

Bronislaw Malinowski, Benedict und M. haben uns den prägenden Einfluß des gesamten Kulturgefüges auf alle Verhaltensweisen, insbesondere auf die Rolle der Geschlechter und das sexuelle Verhalten, durch ihre Deutungen der Sozialstruktur z.B. der Südseevölker und Indianer aufgezeigt. M. hat die Hypothese entwickelt, daß die zunächst bei Mann und Frau gleichmäßig vorhandene Vielfalt der Anlagen im Zuge der Sozialisation geschlechtsspezifisch auf Rollenmuster eingeschränkt, d.h. institutionalisiert werde. Die Einsicht, daß jede Kultur in irgendeiner Weise die Rolle des Mannes und der Frau standardisiert, die inhaltlichen Festlegungen von männlichen und weiblichen Verhaltensformen und Eigenschaften in den Kulturen jedoch sehr verschieden sind, ja, in vielen Fällen durchaus gegensätzlich getroffen werden, hat M. an umfassendem ethnologischen Material zu belegen versucht. In Sex and Temperament schreibt sie: Ihrer Meinung nach legt dieses Material die Behauptung nahe, daß »Eigenschaften, die als maskulin oder feminin zu gelten pflegen demnach mit dem Geschlecht ebenso lose verbunden zu sein (scheinen) wie Kleidung, Kopfputz, äußeres Benehmen, die eine Gesellschaft im Lauf der Zeit jedem Geschlecht zuweist«. Das Verhalten von Mann und Frau hängt also entscheidend von sozio-kulturell geprägten Rollenmustern ab, Erziehung und die jeweiligen kulturell bedingten Ansichten über Weiblichkeit und Männlichkeit erzwingen bestimmte Verhaltensweisen.

Diese Erkenntnisse lassen sich nach M. für die eigene Kultur fruchtbar machen. An die Stelle geschlechtsspezifischer Verhaltenserwartungen will sie andere gesellschaftliche Differenzierungsprinzipien, vor allem die stärker betonte Anerkennung des Unterschieds individueller Begabungen und Anlagen gesetzt wissen. Denn ein Aufgeben von sozialen Differenzierungen bedeutet für sie ein Opfer an Komplexität des Verhaltens, damit ein Absinken des Kulturniveaus. Die Gesellschaft sollte die Entwicklung vieler individueller Gaben in beiden Geschlechtern zulassen und geistig auf die Auswahlmöglichkeiten der eigenen komplexen Kultur vorbereiten. »Eine solche Kultur würde nicht die im Laufe von Jahrtausenden erreichte Mannigfaltigkeit opfern. Der Gewinn bliebe erhalten, und jedes Kind fände Förderung seiner Begabungen. An die Stelle der Verhaltensvorschriften für beide Geschlechter würden die Interessen der vielseitig Begabten treten. Jede Begabung würde ihren ethischen Kodex und ihr gesellschaftliches Symbol, ihre Kunst und ihre Lebensform finden« (Sex and Temperament). Auffallend ist im Unterschied zu Boas und Benedict die größere Betonung der Individualität gegenüber einer zwar nicht völligen, doch unausweichlichen Determination des Lebens durch Kultur.

Dem bis zu einem gewissen Grad unvermeidlichen Ethnozentrismus wird interkulturelle Toleranz als global erstrebenswerte ethische Maxime entgegengestellt: Mit ihrer engagiert betriebenen Aufklärung will M. Verständnis für fremde Kulturen und Völker wecken. Teilhabe an den je eigenen (sanktionierten) Kulturformen und deren Anerkennung muß zur Einsicht führen, daß Angehörige anderer Kultursphären der Organisation ihres Lebensbereichs dieselbe Bedeutung zumessen.

Howard, Jane: Margaret Mead. A Life. London 1984. – Mitscherlich-Nielsen, Margarete: Nachwort. In: Mead, Margaret: Brombeerblüten im Winter. Ein befreites Leben. Reinbek bei Hamburg 1978. – Rudolph, Wolfgang: Die amerikanische »Cultural Anthropology« und das Wertproblem. Berlin 1959. – Schelsky, Helmut: Soziologie der Sexualität. Hamburg 1955.

Martina Lunau

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