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Metzler Philosophen-Lexikon: Mill, John Stuart

Geb 20. 5. 1806 in London;

gest. 8. 5. 1873 in Avignon

Tatsachenwissen und die »Benutzung mathematischer Figuren«, die »eine genaue Beweisführung« zulassen, war das Lernziel der jungen Gradgrinds in der Musterschule ihres Vaters, in der sie von ihrem zartesten Alter an, »kaum daß sie allein laufen konnten«, geschulmeistert worden waren. Charles Dickens will in seinem Roman Hard Times (1854) mit dieser Karikierung der einseitig beschränkten Erziehung zu »facts« und logischen Grundsätzen aufzeigen, wie sehr dabei die zweite Hälfte des Menschen, Einbildungskraft und Unberechenbarkeit, zu kurz kommt. Es ist kein Zufall, wenn M.s Erziehung mit der der jungen Gradgrinds verglichen worden ist und sogar die These aufgestellt wurde, sie habe Dickens als Modell gedient (Leavis). M. wurde seit seinem dritten Lebensjahr ausschließlich von seinem Vater James Mill unterrichtet, der Theologie studiert hatte, das Amt des Predigers wegen seiner kirchenfeindlichen Haltung aber nicht ausübte und seine kinderreiche Familie zunächst nur durch eine schriftstellerische Tätigkeit karg unterhielt, bis er nach Veröffentlichung der History of British India (1818) eine Stellung bei der Ostindischen Handels-Kompanie erhielt. Der Unterrichtsplan des Vaters sah für den drei- bis siebenjährigen Sohn zunächst Griechisch-Unterricht und anschließend die Lektüre griechischer Texte vor, welche in den Abendstunden durch Arithmetik ergänzt wurde. Die damals üblichen griechisch-lateinischen Wörterbücher legten es nahe, anschließend – ab 8 Jahren – mit dem Lateinunterricht zu beginnen. Als mit 12 Jahren das höhere Studium begann, waren schon die Grundlagen der Geometrie, Algebra, Chemie, Physik und des Versemachens erarbeitet. Den Gegenstand der höheren Studien – bis zum 14. Jahr – bildeten Logik, Staatswissenschaften und Politische Ökonomie, letztere auf Basis der Principles of Political Economy des mit dem Vater befreundeten David Ricardo. Mit 17 Jahren nahm M. bei der Gesellschaft, die auch den Vater beschäftigte, eine Erwerbstätigkeit auf, die nach 35 Jahren durch Auflösung der Gesellschaft ihr Ende fand. – M. wuchs »ohne irgendeinen religiösen Glauben im gewöhnlichen Sinne des Wortes« auf. Die Bewunderung des »Utilitätsprinzips« von Jeremy Bentham durch den Vater hatte sich jedoch auf den Sohn übertragen. Er sah in der Maxime, daß die Beförderung des allgemeinen Glücks das einzige Kriterium des moralisch richtigen Handelns sei, eine »Doktrin, deren Predigt zur äußern Hauptaufgabe eines Lebens gemacht werden konnte«. In seinem Utilitarianism (1861; Der Utilitarismus) hat M. den vieldiskutierten Versuch unternommen, die Ethik der Nützlichkeit als ernstzunehmende Moraltheorie zu verteidigen. Er kam dabei den Kritikern eines ungemilderten Hedonismus oder einer Ableitung der Gerechtigkeit aus der Nützlichkeit entgegen und schwächte die ursprüngliche radikale Position Jeremy Benthams erheblich ab. – Im Alter von 20 Jahren geriet er in eine »mental crisis«, als seine gesamte bisherige Erziehung ihm plötzlich fragwürdig erschien, Unfähigkeit zu natürlichen und spontanen Gefühlen ihn bedrückte.

Diese frühe Krise veranlaßte M., seine ursprünglichen, das heißt seines Vaters Ansichten über die Logik neu zu durchdenken und schließlich 1843 ein eigenes System der Logik zu entwerfen: A System of Logic, Ratiocinative and Inductive (System der deductiven und inductiven Logik). Aufbauend auf der englisch-empiristischen Tradition Humes und geprägt vom Positivismus Comtes suchte M. mit seinem weltweit beachteten Hauptwerk eine allgemeine Methodologie der Wissenschaften zu begründen. Nach Comte und M. gilt für das neuzeitliche wissenschaftliche Denken eine Tendenz zum Positiven, also zum Wirklichen im Sinne dessen, was ist, im Unterschied zum Eingebildeten und zur reinen Spekulation. Da das Wirkliche der Wirklichkeit weder absolut gewußt noch begründet werden kann, sondern relativ zur Sinneswahrnehmung ist, geht M. von dem Prinzip aus, daß alles, was erscheint, relativ zum Bewußtsein ist. Die Erforschung der Bewußtseinstatsachen nennt er Psychologie. Für M. existiert alles Wissen als Verallgemeinerung aus der Erfahrung. Die eigentliche Methode der wissenschaftlichen Forschung ist die Induktion (experimentelle Methode), die er auch als Grundlage der Deduktion ansieht. Die induktive Methode setzt jedoch eine methodologische Annahme über das Sein überhaupt und dessen Kontinuität voraus, die M. zu rechtfertigen sucht. – Sein zweites Hauptwerk sollte Principles of Political Economy ...with Some of Their Applications to Social Philosophy (1848; Grundsätze der Politischen Ökonomie nebst einigen Anwendungen derselben auf die Gesellschaftswissenschaft) werden. Angesichts fortwährender Erwerbstätigkeit, Arbeiten an der Revision der Logik zwecks Neuauflage und intensiver Anteilnahme am aktuellen politischen Geschehen, die sich in zahlreichen Zeitungsartikeln niederschlug, müssen die knapp 18 Monate zwischen Herbst 1845 und März 1847, die er zum Studium der Wirtschaftswissenschaften und zur Abfassung dieses thematisch breit angelegten Buches verwendete, als sehr knappe Frist gewertet werden. Gleichwohl wurde dieses erste wirkliche Lehrbuch der Politischen Ökonomie zum beherrschenden ökonomischen Standardwerk der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sowohl direkt als auch über seine Wirkung auf nachfolgende Autoren (Alfred Marshall, John Maynard Keynes) hatte dieses Werk, das die sozialphilosophische Anwendung der wirtschaftswissenschaftlichen Erkenntnisse so sehr betont, einen erheblichen Einfluß auf Generationen von Politikgestaltern. M. knüpft mit den Principles bewußt an Adam Smith an, indem er die Ökonomie als Teil einer umfassenderen »social philosophy« interpretiert. Trifft der unter Bezugnahme auf seine bescheidene Selbsteinschätzung im Vorwort geäußerte Vorwurf mangelnder Originalität schon auf rein theoretischem Gebiet nicht zu – Beiträge zur Theorie der Kuppelproduktion, zum Begriff der Opportunitätskosten und zum Gesetz von Angebot und Nachfrage –, so erweist er sich auf gesellschafts- und wirtschaftspolitischem Gebiet als ebenso unhaltbar. Ausgehend von einer strikten Trennung der Gesetze der Produktion von denen der Verteilung und von seiner Überzeugung, daß die Einkommens- und Vermögensverteilung durch Institutionen geprägt werde, die ihrerseits – auch bei gegebenen Eigentumsverhältnissen – durch politische Entscheidungen veränderbar seien, hat M. den Verteilungsfragen um ihrer selbst willen große Aufmerksamkeit geschenkt und zum Beispiel Reformvorstellungen für die Verteilung des Bodeneigentums und für die Erbschaftsbesteuerung entwickelt. Angesichts der gegenwärtigen Naturzerstörung nehmen sich M.s Ausführungen zum »Stationary State« visionär aus, wenn er etwa darauf verweist, daß er keine Befriedigung finde »in contemplating the world with nothing left to the spontaneous activity of nature; with every flowery waste or natural pasture ploughed up, every hedgerow or superfluous tree rooted out, and scarcely a place left where a wild shrub or flower could grow without being eradicated as a weed in the name of improved agriculture«.

In seiner Schrift On Liberty (1859; Über die Freiheit) vertrat M. die Position, daß die Wahrheit »in den großen praktischen Angelegenheiten des Lebens so sehr eine Frage der Versöhnung und Verbindung von Gegensätzen (ist), daß nur sehr wenige Menschen den Geist besitzen, um bei der Ausgleichung dem Richtigen nahezukommen«. Aus dieser Relativität der Wahrheit leitet er die Forderung zum Kompromiß ab. In praktischer Anwendung dieser Erkenntnis formuliert M. auch in den Principles häufig Positionen, die ihm den Vorwurf der Inkonsistenz oder des Eklektizismus eingetragen haben. Die während der verschiedenen Neuauflagen immer deutlicher zutage tretende Tendenz, die Interessen der arbeitenden Klasseˆ in seinen Schriften hinreichend zur Geltung zu bringen, schrieb M. Harriet Taylor zu, jener Frau, mit der ihn seit 1830 eine enge geistige Freundschaft verband und die er 1851 geheiratet hatte; nicht ohne gegen das bestehende Eherecht zu protestieren. Die Schaffensphase M.s nach seiner Heirat und nach seinem Ausscheiden aus der Ostindischen Handels-Kompanie (1858) wird einerseits durch politikwissenschaftliche Arbeiten sowie durch Übernahme konkreter politischer Aufgaben (Parlamentsmitgliedschaft von 1865 bis 1868) und andererseits durch Fortsetzung seiner philosophischen Forschungen, besonders durch seine Auseinandersetzung mit dem Werk von William Hamilton und Auguste Comte, geprägt. On Liberty hielt M. neben der Logik für seine bedeutendste Arbeit. Die darin geforderte Freiheit des Gedankens, des Gewissens, der Diskussion und der Vereinigung galt ihm als Mittel zur Verwirklichung höherer Ziele: Finden der Wahrheit und richtigen Moral, Entwicklung der Persönlichkeit und des gesellschaftlichen Fortschritts. In Considerations on Representative Government (1861; Betrachtungen über Repräsentativverfassung) faßt M. seine Überlegungen zum Repräsentativsystem und zur Demokratie zusammen. Wichtig erscheint ihm die Partizipation aller am politischen Entscheidungsprozeß im Sinne der Einbeziehung aller Positionen in die Diskussion und der darin liegenden Chance, eine sozial und politisch vernünftige Entscheidung als Interessenausgleich zu finden. Der Versuch, einerseits die proportionale Repräsentation aller Wähler und andererseits gleichgewichtige Möglichkeiten für Minderheiten im Parlament zu sichern, sollte einen Kompromiß zwischen den verschiedenen im Parlament vertretenen Klassen ermöglichen. Inhaltlich in den Rahmen der genannten Schriften fügt sich eine dritte, zusammen mit seiner Frau verfaßte, aber erst nach ihrem Tod veröffentlichte Arbeit: The Subjection of Women (1869; Die Hörigkeit der Frau). Diesem Buch, das die Situation der Frau im viktorianischen England kritisch analysierte und in dem M. kompromißlos für die Gleichberechtigung der Frau eintrat, war kein Verkaufserfolg beschieden. Es wurde gleichwohl zum Klassiker der Frauenliteratur.

Den Tod seiner Frau konnte M. nur schwer verwinden; er veranlaßte ihn, den größten Teil des Jahres in Avignon zu verbringen, wo sie begraben lag. Von den nach ihrem Tod verfaßten Schriften nimmt die Kritik an den veröffentlichten Vorlesungen Hamiltons, An Examination of Sir William Hamilton s Philosophy (1865), den Hauptrang ein. M. sah in der von Hamilton vertretenen Philosophie, die Unterschiede zwischen Individuen, Rassen und Geschlechtern für angeboren und unabänderlich und nicht als von sozialen Verhältnissen geprägt und damit veränderbar ansah, ein Haupthindernis für die Behandlung der großen sozialen Fragen. »Aus (Hamiltons Philosophie) quillt die intuitionale Metaphysik, welche überhaupt so gut für die konservativen Interessen verwertbar, daß sie noch weiter griffe, wenn man nicht die Axt an die Wurzel legt.« Als die Studenten der Universität St. Andrews ihn im Jahre 1867 zum Rektor wählten, hatten sie einen Mann ausgezeichnet, der als Lernender und Forscher die Universitäten sowenig wie die Schulen benötigt hatte, der aber der Philosophie, der Politischen Ökonomie und der Politikwissenschaft wesentliche Impulse hatte geben können.

Rinderle, Peter: John Stuart Mill. München 2000. – Ryan, Alan: The Philosophy of John Stuart Mill. London 21998. – Gaulke, Jürgen: John Stuart Mill. Reinbek bei Hamburg 1996.

Günter Elsholz

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