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Metzler Philosophen-Lexikon: Montesquieu, Charles de Secondat, Baron de

Geb. 18. 1. 1689 auf Schloß La Brède bei Bordeaux; gest. 10. 2. 1755 in Paris

Als M. im Winter 1755 schwer an Grippe erkrankte, am 5. Februar gar ins Koma fiel, ließ sich Papst Benedikt XIV. durch seinen Pariser Nuntius laufend berichten, ob der angesehene Rechtsdenker und Moralphilosoph nicht endlich gebeichtet und seinen Frieden mit der Römischen Kirche gemacht hätte. Dieses allerhöchste Interesse erklärt sich daraus, daß M. bereits zu Lebzeiten eine Institution geworden war, um die sich Progressive wie Konservative gleichermaßen bemühten. So gehörte er seit 1727 der ehrwürdigen Académie française, aber seit 1722 auch dem politisch fortschrittlichen Club de l’Entresol an. Als M. in seiner Pfarre Saint-Sulpice beigesetzt wurde, stand von den Aufklärern nur Diderot an seinem Grab, der für ihn das vergilianische Epitaph »am hohen Himmel suchte er das Licht und seufzte nur, als er es fand« ersann. Diderot brachte damit die Vorbehalte der um die Encyclopédie gescharten Aufklärer gegen M. auf eine prägnante Formel: Ein Aufklärer zwar, der jedoch über die Konsequenzen dieser Aufklärung seufzte! Die Janusköpfigkeit seines Werks sollte, wie Panajotis Kondylis jüngst resümierte, bis ins 20. Jahrhundert ein Gemeinplatz der M.-Forschung bleiben. Jedoch läßt sich dieses bereits bei den Zeitgenossen finden. Zwar rechneten die Philosophen den Verfasser der Lettres persanes (1721; Persianische Briefe), jenes heimlich in Holland gedruckten satirischen Briefromans gegen die politischen Verhältnisse der Régence, der Considérations sur les causes de la grandeur des Romains et de leur décadence (1734; Betrachtungen über Ursachen der Größe und des Verfalls der Römer), einer neuartigen Kausalbetrachtung der römischen Geschichte und Funktionsanalyse des römischen Senats, vor allem aber des Esprit des lois (1748; Vom Geist der Gesetze), einer Untersuchung der Wirkungsmechanismen und Determinanten von Recht und Gesetz, durchaus zu den Ihren, zumal er den Artikel »Goût« (Geschmack) für die Encyclopédie zu schreiben übernommen hatte, der nach seinem Tod unvollendet als Anhang zu dem Hauptartikel seines Intimfeindes Voltaire erschien. Aber bis auf d’Alembert mißtrauten sie ihm, weil er durch Geburt und Abkunft dem Amtsadel (»la robe«) und dem Schwertadel (»l’épée«) angehörte und in allen seinen Schriften vehement für die Privilegien der Adelsklasse stritt, die als unabhängige Zwischengewalt (»corps intermédiaire«) die Degeneration der absolutistischen Monarchie in orientalische Despotie bzw. der freiheitlichen Republik in Pöbelherrschaft verhindern sollte. Dieser Gedanke bestimmt im übrigen schon früh M.s Denken und Schreiben. Er hatte bei den Oratorianern in Juilly (von 1700 bis 1705) gelernt, beharrlich und systematisch zu lesen und zu exzerpieren, einen einmal gefaßten Gedanken stets weiterzuverfolgen und dazu Zitatensammlungen und Zettelkästen anzulegen. Sie sind noch heute als Mes pensées und Spicilège erhalten, und die 3236 Titel seiner Bibliothek auf Schloß La Brède legen beredt Zeugnis ab von seinen intensiven Studien. M. übte zudem nach dem juristischen Lizentiatsexamen (1708) bis zur endgültigen Übersiedelung nach Paris (1725) wechselnde juristische Berufe und Ämter in Bordeaux aus und war daher an nüchternes Abwägen und zielgerichtetes Argumentieren gewöhnt. So lassen sich seine Zentralgedanken immer wieder nachweisen, ob er nun im Rokokostil für ein mondänes Dilettantenpublikum einen orientalischen Haremsroman in Briefform (Lettres persanes), eine galante sybaritische Erzählung (Le temple de Gnide, 1725; Der Tempel zu Gnidus) oder die zu Lebzeiten nie veröffentlichte Geschichte einer Metempsychose (Histoire véritable) schreibt oder als Historiker (Dissertation sur la politique des Romains dans la religion; Portraits politiques; Considérations) und Staatstheoretiker (Réflexions sur la monarchie universelle; Esprit des lois; Lysimaque) tätig wird. Er hat ein säkularisiertes Geschichtsbild, das ohne Gott auskommt, und will die Ursachen des Geschichtsablaufs und der menschlichen Institutionen erforschen. Als Erbe der antiken wie der humanistischen Staatslehre hält er von den drei Staatsformen Monarchie, Republik (in der Form der Demokratie bzw. der Aristokratie) und Despotie, die von Ehre, Tugend oder Furcht bestimmt werden, die Monarchie als die gemäßigtste für die beste. Er haßt jede Form von Despotie und kritisiert sie, besonders den Staat Ludwigs XIV., denn sein Ideal ist das englische Zweikammersystem. Er glaubt an den Wert einer verfassungsmäßigen Ordnung, die die drei Gewalten Judikative, Legislative und Exekutive zwar prinzipiell trennt, aber doch so miteinander verzahnt, daß sie sich gegenseitig kontrollieren. Auf mehreren Reisen (von 1729 bis 1731) hat M. in Holland, den italienischen Stadtrepubliken und den süddeutschen Städten, vor allem aber in England, wo er an einer Sitzung des Parlaments teilnahm, das Funktionieren der Staaten genau studiert. Ob Literat, Historiker oder Staatslehrer – M. will stets Moralphilosoph sein, d.h. zum Nutzen aller Menschen schreiben (Dossier de l Esprit des lois).

Während sich die Lettres persanes nach den Worten ihres Autors wie »frische Brezeln« verkauften, war mit seinem Hauptwerk, dem Esprit des lois, zwei dicken Quartbänden von zusammen 1086 Seiten, kein kommerzieller Erfolg zu erzielen. Zwar spiegelt der Esprit einen immensen Lesefleiß – mehr als 2000 Quellen lassen sich namhaft machen –, doch wirkt er allzu gelehrt und überfrachtet. Er zerfällt in 31 Bücher und behandelt zuerst M.s Methode, sodann die Abhängigkeit der Gesetze von politischen, physikalischen, moralischen, ökonomisch-demographischen, religiösen, militärischen und klimatischen Faktoren. Andere Bücher enthalten Normen für den Gesetzgeber oder historische Exkurse über die fränkische Geschichte, denn M. vertritt auch für Frankreich die Theorie von der germanischen Wahlmonarchie, die den Adel aufwertet. Neben der Darstellung der englischen Verfassung mit der Gewaltenteilung ist M.s doppelter Gesetzesbegriff, der Gedanke, daß es eine »loi des lois«, quasi-naturwissenschaftlich beweisbare Gesetzmäßigkeiten hinter den menschlichen Gesetzen, gibt, die man erforschen kann, besonders originell und zukunftsweisend, da hier mit neuen Methoden geistige Prozesse untersucht werden. Man hat M. deshalb einen Präsoziologen genannt. Wenn er, der einst als Mitglied der Provinzakademie von Bordeaux Abhandlungen über die Ursache des Echos, die Funktion der Nieren, die Schwerkraft, usw. veröffentlicht hatte, z.B. beweisen will, daß der nördliche Mensch dem südlichen an Energie überlegen ist, führt er ein Experiment an: Mikroskopiert man eine gefrorene Schafszunge, sind die Papillen im starren Zustand kürzer, gespannter als im aufgetauten, denn Wärme bewirkt nun einmal Erschlaffung. Besser kann man M.s Verfahren nicht beschreiben.

M.s Grab wurde zwar 1789 in der Revolution zerstört, doch leben seine Gedanken fort: Nicht nur, daß er das Französische (und andere Sprachen) um die Neologismen »Verfassung« (constitution), »Mehrheitswille« (volonté générale), »föderativ« (fédératif), »proletarisch« (prolétaire), »gesetzgebende/ausführende Gewalt« (puissance législative/exécutrice) u. a. mehr bereichert hat, seine Konzeption der Gewaltenteilung hat in mehr oder minder abgewandelter Form in alle modernen demokratischen Verfassungen Einlaß gefunden. So schreibt schon Publius (hinter diesem Pseudonym verbergen sich Alexander Hamilton, James Madison und John Jay), der erste Kommentator der jungen amerikanischen Verfassung, in seinem Federalist: »Das Orakel, das wir beständig über den Gegenstand befragt und immer wieder zitiert haben, ist der berühmte Montesquieu.«

Böhlke, Effi: »Esprit de nation«. Montesquieus politische Philosophie. Berlin 1999. – Desgraves, Louis: Chronologie critique de la vie et des œuvres de Montesquieu. Paris 1998. – Kondylis, Panajotis: Montesquieu und der Geist der Gesetze. Berlin 1996. – Falk, Berthold: Montesquieu. In: Maier, Hans/Rausch, Heinz/Denzer, Horst (Hg.): Klassiker des politischen Denkens II. München 41979. – Shackleton, Robert: Montesquieu. A Critical Biography. Oxford 21963.

Frank-Rutger Hausmann

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