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Metzler Philosophen-Lexikon: Proudhon, Pierre Joseph

Geb. 15. 1. 1809 in Besançon;

gest. 19. 1. 1865 in Passy (Paris)

Leben und Werk des französischen Anarcho-Sozialisten P. können getrost als ebenso unglücklich wie widersprüchlich bezeichnet werden. Mit wenig über 30 Jahren ein im In- und Ausland berühmter sozialkritischer Autor, mit 40 Jahren ein international gefürchteter Revolutionär und zu Beginn des 20. Jahrhunderts von einem allerdings verwandten Geist (Georges Sorel) immerhin als der »größte Philosoph des 19. Jahrhunderts« bezeichnet, ist er heute, zumindest außerhalb Frankreichs, selbst der gebildeten Öffentlichkeit kaum noch ein Begriff. – P. entstammt den sprichwörtlichen kleinen Verhältnissen. Seine Eltern waren vom Lande in die damalige Kleinstadt Besançon gezogen, wo der Vater sich als Küfer in einer Brauerei verdingen mußte. Als er bei einem Versuch, sich selbständig zu machen, gescheitert war, zog die Familie erneut aufs Land, wo sie fortan unter kärglichsten Verhältnissen ihr Leben fristete. Die Erfahrung von Armut und Unsicherheit der Lebensbedingungen seiner Kindheit, Jugend und frühen Erwachsenenphase bilden zweifelsfrei einen wichtigen Ausgangspunkt in P.s späterem Denken.

Wie sein bedeutender Vorgänger Charles Fourier wurde P. in der an die Schweiz grenzenden Region Franche-Comté geboren, deren typisch kleinbürgerlich-freiheitliche Arbeits- und Lebensformen im 19. Jahrhundert eine besondere soziale, politische und intellektuelle Kultur hervorgebracht haben, in der Utopismus und Anarchismus über Jahrzehnte hinaus einen fruchtbaren Boden finden konnten. Mit Fourier teilt P. die Vorliebe für das vermeintlich oder tatsächlich Paradoxe, vor allem aber für das provozierende Formulieren von Widersprüchen, so daß man von einer natur- oder besser wohl »kultur«-wüchsigen Neigung zur Dialektik sprechen kann. In beiden Fällen ermangelte diese Dialektik allerdings der wissenschaftlichen Durchbildung – was ihrem literarischen Reiz zwar eher zugute kam, ihre denkerische Kraft aber, insbesondere im Falle P., doch zuweilen wesentlich beeinträchtigte.

P. war stets stolz darauf gewesen, Autodidakt zu sein, was freilich nur halbwegs der Wahrheit entsprach. Die wirtschaftliche Not der Eltern hatte es ihm nicht erlaubt, den Besuch eines Gymnasiums zu Ende zu bringen. Schließlich hatte er eine Schriftsetzerlehre absolviert, die ihm immerhin die ersehnte Gelegenheit zum Lesen bot. Allem Anschein nach waren die Bibel und die Werke Fouriers damals seine Hauptlektüre. Sein Eifer war dabei so groß, daß er zum besseren Verständnis der Bibel und sonstiger religiöser Schriften seine Kenntnisse der alten Sprachen vertiefte und sich später sogar an einer vergleichenden Grammatik versuchte. Nach den Lehr- und Wanderjahren, die ihn durch ganz Frankreich geführt und mit den Lebensbedingungen des arbeitenden Volkes gründlich vertraut gemacht hatten, versuchte er, Mitte der 1830er Jahre eine Druckerei zu eröffnen. Wie sein Vater 20 Jahre zuvor scheiterte aber auch er sehr bald an den finanziellen Machenschaften der bürgerlichen Konkurrenz. Die geschäftliche Pleite spornte ihn jedoch an, völlig Neues zu versuchen.

Als die Akademie von Besançon 1837 ein dreijähriges Studien-Stipendium ausschrieb, bewarb sich der inzwischen 28jährige mit den folgenden, für sein weiteres Leben durchaus programmatischen Worten: »Geboren und auferzogen im Schoß der arbeitenden Klasse, der ich mit meinem Herzen und mit meinen Neigungen, vor allem aber durch die Gemeinschaft der Leiden und Wünsche angehöre, würde es meine größte Freude sein, wenn ich den Beifall der Akademie erhielte, um ohne Unterlaß mit Hilfe der Philosophie und Wissenschaft, mit der ganzen Energie meines Willens und aller Kraft meines Geistes, an der physischen, moralischen und intellektuellen Verbesserung derjenigen zu arbeiten, welche ich meine Brüder und Genossen nenne, um unter ihnen die Saat einer Lehre, welche ich als das Gesetz der moralischen Welt betrachte, zu verbreiten.«

Obwohl P. das für die Aufnahme eines Studiums erforderliche Baccalauréat nicht vorweisen konnte, erteilte ihm die Akademie den Zuschlag – mit der Auflage, die Reifeprüfung als Externer nachzuholen, was dem ebenso fleißigen wie begabten Neuakademiker rasch gelang. Noch im selben Jahr nahm er seine Studien in Paris auf und bedankte sich bei seiner Akademie mit einer Studie über den Sabbat, in der er Moses als den ersten Sozialisten pries, weil dieser erstmals in der Geschichte der Menschheit einen arbeitsfreien Tag für die arbeitenden Klassen eingeführt habe. Die Arbeit brachte ihm zwar eine Bronzemedaille ein, aber die Existenz als »gelehrter Literat und Archäolog« genügte ihm nicht. Er wollte seine Ideen auch verwirklichen. Dazu schien ihm das Studium der politischen Ökonomie erforderlich.

Das Resultat dieser Studien war P.s wohl berühmtestes und zugleich bestes Buch Qu est-ce que la propriété? Ou recherches sur le principe du droit et du gouvernement (1840; Was ist das Eigentum? Oder Untersuchungen über das Prinzip des Rechts und der Regierung). Die Antwort auf die selbstgestellte Frage, was das Eigentum sei, fiel ebenso knapp wie provozierend aus: »Eigentum ist Diebstahl!« Diese Antwort war zwar nicht ganz neu, schon 1780 hatte Jacques Brissot dieselbe Formel gebraucht, neu war aber, zumindest für französische Leser, die Art der P.schen Beweisführung. Anders als die übrigen französischen Sozialisten ging er nicht von abstrakten Gerechtigkeitsprinzipien aus, sondern von den theoretischen Voraussetzungen der damals führenden politischen Ökonomen und Juristen. Er versuchte nachzuweisen, daß die Wirklichkeit des bürgerlichen Eigentums weit entfernt davon war, sich auf »eigene Arbeit« und »gerechten Tausch« zurückführen zu lassen, wie dies die Ökonomen und Juristen behauptet hatten. Das moderne Eigentum beruhe vielmehr auf der unberechtigten Aneignung fremder Arbeit, die durch ungleichen Tausch infolge des kapitalistischen Monopols der Produktionsmittelbesitzer ermöglicht werde. Mit dieser These war P. allen bisherigen sozialistischen Theoretikern in Frankreich überlegen, fußt er doch hier weitgehend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der zeitgenössischen englischen Linksricardianer. Wirklich originell waren hingegen seine sozialphilosophischen Schlußfolgerungen: Das moderne Eigentum sei auf den ihm eigenen theoretischjuristischen Grundlagen an sich »unmöglich«: »Das Eigentum, wie man es auch dreht und wendet, auf welches Prinzip man es auch zurückführt, ist ein sich selbst widersprechender Begriff.« Es müsse aus den ihm immanenten Widersprüchen schließlich in die Gleichheit des auf eigener Arbeit beruhenden Eigentums aller umschlagen. Die damit spontan gegebene Negation des (kapitalistischen) Eigentums habe weit über die Ökonomie hinausreichende Folgen, sie ziehe die Negation jeder Art von Autorität, insbesondere des Staates und Gottes, nach sich und führe somit zu einer ebenso natürlichen wie harmonischen Ordnung. Daraus deduzierte er »den paradoxen Schluß: Die wahre Form der Regierung ist die Anarchie.« Das Werk machte ihn nicht nur auf einen Schlag berühmt, sondern brachte ihm auch gerichtliche Verfolgungen ein, ein Umstand, der seinen Ruhm bei den Werktätigen freilich nur noch steigerte.

1844 machte P. in Paris die Bekanntschaft von Karl Marx, der ihm, wie Marx es ausdrückte, vergeblich versuchte, Hegelsche Philosophie beizubringen; eine »Ausbildung«, die kurz darauf, mit offenbar ähnlich geringem Erfolg, durch den »Wahrsozialisten« Karl Grün fortgesetzt werden sollte. Die »Infizierung« mit deutscher Philosophie ließ indessen P. den theoretischen Mangel seines Erstlingswerks deutlicher empfinden als zuvor. Er entschloß sich, seiner Sozialtheorie eine philosophische Grundlage zu geben. Nach einigen Vorversuchen erschien im Herbst 1846 das zweibändige Werk Système des contradictions économiques ou philosophie de la misère (Die Widersprüche der Nationalökonomie oder Philosophie des Elends). Das mit Spannung erwartete Buch wurde literarisch wie finanziell ein Mißerfolg. Dennoch festigte das gelehrt aufgemachte Werk bei den philosophisch wenig kundigen französischen Arbeitern eher noch den Ruf P.s als eines bedeutenden Denkers, während die deutsche sozialistische Emigration ihn als großen Ökonomen feierte. Dies waren die Umstände, die Marx zu der bekannten scharfen Kritik (»Das Elend der Philosophie«) veranlaßten. Hinzu war gekommen, daß P. schon zuvor mit dem Hinweis auf wissenschaftliche Arbeiten und seine grundsätzliche Skepsis gegenüber »revolutionären Aktionen als Mittel der Gesellschaftsreform« eine Mitarbeit an Marx’ und Engels’ kommunistischem Brüsseler Korrespondenz-Kommitee abgelehnt hatte.

P.s Versuch, nach Hegels Vorbild eine Art Phänomenologie der Produktionsverhältnisse zu schreiben, war nicht so sehr an seinen bescheidenen Hegelkenntnissen gescheitert, als vielmehr an mangelhaften Kenntnissen der sozialhistorischen Wirklichkeit und der sie widerspiegelnden ökonomischen Kategorien. Er versuchte, diese Kategorien (von Wert, Arbeitsteilung und Maschinen über Konkurrenz, Monopol und Steuern bis zum System des Kredits und der Gütergemeinschaft) nach dem Vorbild Fouriers in »dialektisch-logische« Serien einzufassen, deren innerer Zusammenhang und logische Ordnung den realen historischen Prozeß der sozial-ökonomischen Entwicklung hervorbringen sollte.

P. ging es keineswegs um die Beseitigung des privaten Eigentums schlechthin, sondern lediglich um die Eliminierung von dessen »negativen« Seiten, d.h. von Konkurrenz, Monopol, Autorität, Staat. Das auf eigener Arbeit beruhende Eigentum, das er »persönlichen Besitz« nannte, sollte vielmehr geschützt werden, denn dieses verkörpere die »positive« Seite des Eigentums: die Beendigung der wirtschaftlichen Not und die Realisierung der Freiheit. Dazu bedürfe es allerdings einer völligen Reorganisation des Tauschsystems und des Kreditwesens, die jedem den »gerechten Wert seiner Arbeit« garantieren werde. Politische Maßnahmen oder gar staatliches Eigentum zur Lösung der »sozialen Frage« lehnte er als »autoritäre Revolution von oben« strikt ab.

In der Folgezeit wandte P. sich daher sowohl gegen die bürgerlichen Ökonomen als auch gegen den zeitgenössischen »Staatssozialismus« und Kommunismus. Zu Beginn der 1848er Revolution trat er entschieden gegen die von dem Sozialisten Louis Blanc inspirierten »Nationalwerkstätten« auf. Damit geriet er zusehends in die Isolation gegenüber der praktischen Arbeiterbewegung. Bei einer Kandidatur für die Wahl zur Nationalversammlung 1848 war er daher auch erst beim zweiten Versuch erfolgreich. Nach dem Juniaufstand 1848 rehabilitierte er sich in den Augen der Arbeiter wenigstens teilweise wieder durch eine fulminante Verteidigungsrede für die Aufständischen, obwohl er selbst sich jeder Aktivität enthalten hatte. Sein Vorschlag, die Vermögenssteuer auf großes Eigentum drastisch zu erhöhen und damit eine auf gegenseitigem Kredit beruhende Tauschbank für Kleinproduzenten und Arbeiterproduktionsgenossenschaften zu finanzieren, wurde mit 2 gegen 648 Stimmen abgelehnt. Fortan schwieg P. in der Nationalversammlung. Seine Ideen propagierte er nunmehr in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift Le Peuple. Mehrfach geriet er mit den Pressegesetzen in Konflikt. Eine von ihm Anfang 1849 gegründete »Volksbank«, an der sich innerhalb weniger Monate rund 12 000 Teilhaber mit einem Aktienkapital von 36 000 Francs beteiligt hatten, mußte geschlossen werden, weil er zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden war. Den Staatsstreich Louis Bonapartes gegen die Republik am 2. Dezember 1851 erlebte P. bei einem Freigang, wobei es zu einer denkwürdigen Begegnung mit Victor Hugo und anderen linken Republikanern kam, deren Angebot zur Zusammenarbeit im Widerstand er gleichmütig ablehnte. Statt dessen versuchte er, durch verschiedene Eingaben Bonaparte, den er in der Schrift La révolution sociale, démontrée par le Coup d État du 2 décembre 1852 als »Beginner einer zweiten sozialen Revolution« gefeiert hatte, für sein Tauschbankprojekt zu gewinnen. Erst als dieser sich als eifriger Förderer der großkapitalistischen Spekulation erwies, zog P. sich enttäuscht auf kleinere wissenschaftliche Gelegenheitsarbeiten und auf die Ausarbeitung einiger praktischer Reformprojekte (u. a. für das Eisenbahnwesen) zurück. 1858 publizierte er ein voluminöses Werk gegen die christliche Religion und für eine Religion der Arbeit (De la justice dans la révolution et dans l Église ...Die Gerechtigkeit in der Revolution und in der Kirche), das er selbst als sein philosophisches Hauptwerk ansah. Hierin attackierte er auf das heftigste jede Form der ökonomischen, politischen und religiösen Zentralisation als Inkarnation des ihm verhaßten Prinzips der Autorität. Die Arbeit brachte ihm wegen angeblicher Verunglimpfung der Religion erneut gerichtliche Verfolgung ein, der er sich durch eine vorübergehende Emigration nach Brüssel entzog.

Neben einer Arbeit über den Krieg, den er als »göttliches Phänomen« rühmte, erschien zu seinen Lebzeiten noch die prinzipiellere Arbeit Le principe fédératif (1863), in dem er das Politische und den Staat nicht mehr völlig negierte, sondern einer durch Tauschsystem und Kredit dezentral organisierten Ökonomie unterordnete. Posthum erschien das von seinen Anhängern besonders hoch geschätzte Werk De la capacité politique des classes ouvrières (1865). Darin begründete er seine ablehnende Haltung gegenüber den Gewerkschaften ebenso wie seine Skepsis gegenüber Streiks. Andererseits enthält diese Arbeit, die als P.s Vermächtnis gilt, auch jene von den Anarcho-Syndikalisten und Anhängern der Arbeiterselbstverwaltung später vielfach wiederholte Losung, wonach in der Zukunft »die Werkstatt der Arbeiter die Regierung ersetzen werde«.

P.s Leben und Werk waren von Anfang an durch zahlreiche Widersprüche gekennzeichnet. Dennoch muß die Erfahrung der 48er Revolution als entscheidender Bruch in P.s Leben angesehen werden. Er hatte sich stets gegen gewaltsame und politische Lösungen der sozialen Frage ausgesprochen. Erst nach dem Scheitern der sozialistischen Experimente in der 48er Revolution trat er mit bewußt »unpolitischen« Reformprojekten hervor, die jedoch nie in der Praxis erprobt werden konnten. Der »späte« P. hat seine Reformideen mit zahlreichen philosophischen Versatzstücken versehen, so daß der sich nun allmählich verbreitende »Proudhonismus« den Charakter einer überaus eklektizistischen Weltanschauung annahm. Mit ihrem heftigen Anti-Klerikalismus und Anti-Autoritarismus kam diese Weltanschauung einer oppositionellen Stimmung gegen die bonapartistische Diktatur entgegen. Zugleich ist P.s nicht proletarische, sondern eher kleinbürgerliche »Projektemacherei« zutiefst in jener Epoche der wirtschaftlichen Spekulation und des »wissenschaftlichen« Positivismus verhaftet, so daß sein vorübergehendes Kokettieren mit Bonaparte keineswegs unerklärlich erscheint. Während der kurzen Periode der Pariser Kommune (1871) spielten die »Proudhonisten« eine zahlenmäßig bedeutende Rolle. Inwieweit ihr Anti-Autoritarismus und Anti-Zentralismus zu den spezifischen Organisationsprinzipien dieses heroischen Versuchs einer direkten Demokratie des arbeitenden Volkes beigetragen haben, ist bis heute umstritten; »proudhonistische« Reformprojekte hat die Kommune allerdings nicht geplant.

Ehrenberg, J.: Proudhon and his Age. Atlantic Highlands, New Jersey, 1996. – Haubtmann, P.: La philosophie sociale de P.-J. Proudhon. Grenoble 1980. – Diehl, Karl: P. J. Proudhon. Seine Lehre und sein Leben, 3 Bände. Jena 1888–1896, Nachdruck Aalen 1968. – Gurvitch, G.: Proudhon. Paris 1965. – Ramm, Thilo: Proudhon, Ausgewählte Texte. Stuttgart 1963. – Dolléans, Edouard: Proudhon. Paris 1948.

Werner Goldschmidt

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