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Metzler Philosophen-Lexikon: Prudentius (Aurelius Prudentius Clemens)

Geb. 348/49 in Spanien; gest. nach 405

P. wird gerne als »Horatius Christianus« bezeichnet, da er als einer der ersten christlichen Dichter lyrische Versmaße (neben anderen) zur Artikulation christlicher Inhalte verwendet. Daneben ist er aber auch von Vergil, Ovid und anderen paganen Autoren bis hin zu Claudian beeinflußt, was ihn als »poeta doctus« ausweist. Er sieht keine Opposition zwischen christlichem Weltbild und paganer Literatur, sondern diese darf von den Christen als Erbe angenommen und christianisiert zu ihrer Vollendung gebracht werden. So erklärt sich die Verbindung von ausgefeilter klassischer Verskunst und Sprache mit z.T. sehr komplexer christlicher Theologie bei P., was ihn zum wohl größten spätantiken christlichen Dichter macht.

Auf seine Zeitgenossen hat P. keinen sichtbaren Eindruck gemacht, seine enorme Ausstrahlung setzt erst im Lauf des 5. Jahrhunderts mit Sidonius Apollinaris ein. Daher ist das Wenige, was wir über sein Leben wissen, gänzlich seinem eigenen Werk entnommen: Er stammt aus wohlhabender christlicher Familie, unterzog sich dem obligatorischen Rhetorikstudium, war Anwalt, zweimal Provinzstatthalter und zuletzt ein höherer Beamter in der kaiserlichen Zentralverwaltung. Diesen weltlichen Lebensgang betrachtet er im Nachhinein jedoch als vertane Zeit (»stultitia«); in seinem 57. Lebensjahr beschließt er, den verbleibenden Teil seines an christlichen Verdiensten armen Lebens damit zu verbringen, wenigstens mit seiner Stimme Gott zu preisen. Er stellt damit also seine Dichtung als die für ihn spezifische Form des Gottes-Dienstesˆ und als eine mögliche Form der Verwirklichung christlicher Existenz dar. Dies verkündet er programmatisch in der Praefatio, die er einer 405 von ihm selbst veranstalteten Gesamtedition seiner Werke (vielleicht ohne Psychomachia, sicher ohne Dittochaeon) voranstellt, wofür er wohl das einzige antike Beispiel ist. Dieses Programm wird in dem die Ausgabe abschließenden Epilog nochmals bestätigt. Die Selbststilisierung dient der Bestimmung einer besonderen Rolle des christlichen Dichters: In formaler Bescheidenheitstopik bezeichnet P. seine schlichteˆ Dichtung als den Ausdruck seiner nun Höherem zugewandten Gesinnung und sich selbst als unbedeutendes »Tonschälchen im stattlichen Haushalt des Herrn«, im Anschluß an 2 Tim 2,20 f. Implizit bringt P. damit aber gleichzeitig seine Heilsgewißheit zum Ausdruck, da der bescheidene Dienst seiner Dichtung ihm einen Platz im »Königshof des Heils« verschafft. Damit postuliert der christliche Dichter eine enge existentielle Verbindung zwischen seiner poetischen Tätigkeit und seiner gottgewollten Erlösung«.

Die von Praefatio und Epilog umrahmte Gedichtsammlung ist in Form und Inhalt von reicher Vielfalt. Im Cathemerinon Liber (Buch der Tagelieder) wird in einem Zyklus von Gedichten in lyrischen Versmaßen eine Gattung zu literarischem Rang erhoben, die bis dahin nur in der Liturgie existiert hatte, nämlich Hymnen, die zu verschiedenen Tageszeiten oder kirchlichen Anlässen gesungen werden. Die reiche allegorische Bildlichkeit (Christus als Hahn, der den Morgen der Erlösung ankündigt; Christus als Lamm, das den Wolf und den Tiger bezwingt) hat den Erweis zum Ziel, daß alle Erscheinungen dieser Welt von der heilswirkenden Gegenwart Gottes durchdrungen sind und auf diese verweisen. Dies gilt darüber hinaus von der Gesamtzeit der Geschichte. Damit schafft P. eine christlich fundierte Erlebnislyrikˆ, die dem Bewußtsein der Gläubigen von der umfassenden Präsenz Gottes literarisch adäquaten Ausdruck zu geben vermag. P. durchwirkt seine Gedichte in einer vor ihm unbekannten Konsequenz mit der christlichen Denkfigur der Typologie, d.h. alle Ereignisse sind in ihrer Einmaligkeit nicht endgültig, sondern verweisen in einer gewissen präfigurativen Unschärfe auf zukünftiges (eschatologisches) Heilsgeschehen. So ist im Cathemerinon Liber der Schlaf ein Bild (»forma«) des Todes, der Hahnenschrei Zeichen (»signum«) der versprochenen Heilsgewißheit, und der alttestamentliche Gotteskämpfer Jakob Vorbild (»imago«) für ein gottesfürchtiges Verhalten. Diese theologischen Bildlichkeitskonzepte durchdringen in unterschiedlicher Intensität alle Werke P.’. Er scheut sich aber auch nicht, aus der paganen Dichtung und Mythologie Motive und Redeweisen zu übernehmen: So kennt er den Musenanruf an die latinisierten Camenae, oder er bezeichnet das von Johannes in der Offenbarung geschaute Tier als Charybdis.

Einen weiteren Zyklus lyrischer Gedichte bildet der Peristephanon Liber (Buch über die Märtyrerkronen), in welchem das heldenhafte Leiden einiger männlicher und weiblicher Märtyrer geschildert wird, womit P. erneut einen völlig neuen Stoffbereich für die christliche Poesie erschließt. Auch hier gilt, daß er aussagestarke Gebilde mit komplexer Struktur und reicher thematischer Verarbeitung schafft. Immer wiederkehrende Motive sind die Freude, mit der die Märtyrer den Tod um des wahren Glaubens willen auf sich nehmen, und die Umwertung des Todes als den Beginn eines neuen, besseren Lebens mit Gott. Für ihr Leiden ergeht nicht nur himmlischer Lohn an die Märtyrer, sondern sie schreiben sich selbst mit blutigen Lettern auch auf Erden ein unvergeßliches Mahnmal. Diese Selbstliterarisierung wird von P. in seiner Dichtung sozusagen lediglich in ein anderes schriftliches Medium übertragen. Besonders einprägsam ist die z.T. sehr detailfreudige Schilderung der grausamen Folterungen, denen die Märtyrer ausgesetzt sind, wie das langsame Zutoderösten des Laurentius oder die Verbrennung der Eulalia. Häufig wird den Märtyrern vor ihrem irdischen Ende eine Rede in den Mund gelegt, in der sie Gott für ihren Tod preisen oder um die Bekehrung der ungläubigen Heiden bitten. Ihr Tod ist oft mit mirakulösen Zeichen verbunden: Ihr Gesicht leuchtet, oder ihre Seele verläßt sie in Gestalt einer weißen Taube. Weit über ihren Tod hinaus wirken die Märtyrer an ihrem Grab Wunder. Mit den beiden Zyklen Cathemerinon Liber und Peristephanon Liber wollte P. der praktischen Frömmigkeit, der christlichen Kultordnung und der Heiligenverehrung dienen. Die übergeordnete Absicht seiner Gedichte ist die Erbauung des Lesers; seine reflektierende Lyrik, die stark mit erzählenden und paränetischen Elementen durchsetzt ist, soll den Glauben des Einzelnen fördern und seine Lebenspraxis prägen.

Auf besonders anspruchsvollem intellektuellem Niveau geschieht dies in seinen beiden hexametrischen Lehrdichtungen, der Apotheosis (Vergottung) und der Hamartigenia (Entstehung der Sünde). Die Apotheosis erläutert das gottmenschliche Wesen Jesu Christi und seine Stellung in der Trinität, indem sie in sechs Widerlegungen (»refutationes«) drei wesentliche christologische Irrlehren als verfehlt zu erweisen sucht: zum einen gegen diejenigen, die Jesus Christus mit Gott Vater gleichsetzen möchten (Patripassianer, Sabellianer), dann gegen diejenigen, die behaupten, Jesus Christus sei lediglich ein Mensch gewesen (Juden, Ebioniten), schließlich gegen diejenigen, die aufgrund eines radikalen Leib-Seele-Dualismus die Göttlichkeit der menschlichen Seele und einen Scheinleib Jesu Christi annehmen, wodurch das Erlösungsgeschehen in seiner Bedeutung verringert würde (platonisierende Gnosis, Manichäer). Mit der Verbindung von antihäretischer Polemik, dogmatischen Erörterungen und bekenntnishafter Hymnik schafft P. eine an Rechtgläubigeˆ gerichtete paraliturgische Erbauungsliteratur. Dasselbe gilt für die Hamartigena, die sich im wesentlichen gegen die markionitische Annahme des Dualismus eines guten und eines bösen Gottes wendet. Im Gegensatz dazu erörtert P. die Existenz lediglich eines guten Gottes und demonstriert die Sünde bzw. das Böse als Abfallen von diesem Gott anhand biblischer Beispiele, wobei die Notwendigkeit göttlicher Gnade angesichts des sündigen Menschen hervorgehoben wird. Dabei porträtiert P. den Teufel mythisierend als halbmenschlichen Dämon Luzifer, was für die spätere praktische Frömmigkeit von immenser Bedeutung ist.

Die Psychomachia (Kampf der menschlichen Seele) ist das wirkungsmächtigste Werk P.’, das als Einzelwerk im Mittelalter gattungskonstituierende Wirkung erlangte und auch die bildende Kunst beeinflußte. Als ein christlich-allegorisches Epos schildert es, besonders unter Verwendung vergilscher Diktion, den paarweisen Kampf der sieben Hauptlaster gegen die sieben Haupttugenden: Götzendienst – Glaube; Wollust – Keuschheit; Zorn – Geduld; Hochmut – Demut; Üppigkeit – Mäßigkeit; Habgier – Vernunft; Zwietracht (Häresie) – Eintracht. Neben der zeitlos gleichnishaften psychologischenˆ Aussage des Gedichts, daß jeder Gläubige solchen Anfechtungen ausgesetzt sein kann, lassen sich noch zwei weitere Aussageebenen unterscheiden: Zum einen erweisen die formalen und inhaltlichen Anspielungen auf Vergils Aeneis die Psychomachia als eine christliche Anti-Aeneisˆ, wobei Christus der wahre Aeneas ist, der das ihm anvertraute Volk sicher in die ewige Heimat führen wird. Zum anderen ist auch eine historisch-heilstheologische Dimension erkennbar, da nicht nur der Sieg des christlichen Glaubens geschildert wird, sondern auch die nachfolgende Gefahr der Häresien (Zwietracht/»Discordia«) innerhalb der Kirche. Im Lauf der Geschichte wird der Kampf zwischen Gut und Böse erst enden, wenn am Ende der Zeiten Christus wiederkehren und die Sünde beseitigen und dann für immer als göttliche Weisheit im himmlischen Jerusalem (im Anschluß an Apk 21 f.) regieren wird.

In seiner zwei Bücher umfassenden apologetischen Kampfschrift Gegen Symmachus präsentiert P. in Hexametern christliche Gegenargumente gegen diesen hohen kaiserlichen Beamten, der 384 in einer Bittschrift des Senats an die Kaiser für die Stärkung der heidnischen Religion gegen das Christentum plädiert hat. P. verwendet dabei u. a. die Argumente des erfolgreichen Widerspruchs des Ambrosius. Auffallend ist die starke Akzentuierung einer christlichen Romideologie, d.h. die Vorstellung, daß das Römische Reich mit dem Sieg des Christentums zu seiner historischen Vollendung gelangt sei. Diese stark innerweltliche Sichtweise steht in einem gewissen Widerspruch zur eschatologisch ausgerichteten Psychomachia. Schließlich wurde der Sammlung von P.’ Werken nachträglich das Dittochaeon (Zweifache Speisung) zugefügt, 48 vierzeilige Epigramme zu je 24 Bildern aus dem Alten und Neuen Testament.

Deproost, P.-A.: Le martyre chez Prudentius: sagesse et tragédie. In: Philologus 143 (1999), S 161–80. – Kubiak, D. P.: Epic and Comedy in Prudentius’ Hymn to St Eulalia: Philologus 142 (1998), S. 308–25. – Pollmann, Karla: Art. »Prudentius«. In: Der Neue Pauly. Stuttgart/Weimar 1996ff., Bd. 10, Sp. 488–489. – Fuhrmann, Manfred: Rom in der Spätantike. München 1994, S. 232–57. – Roberts, M.: Poetry and the Cult of the Martyrs. Univ. of Michigan 1993. – Fabian, C.: Dogma und Dichtung. Frankfurt am Main 1988. – Norman, J. S.: Metamorphoses of an Allegory. Frankfurt am Main 1988.

Karla Pollmann

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