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Metzler Philosophen-Lexikon: Reinhold, Karl Leonhard

Geb. 26. 10. 1757 in Wien;

gest. 10. 4. 1823 in Kiel

Kuno Fischer schreibt über R.: »Er ist zuerst einen Augenblick lang selbstleuchtend, dann reflektiert er fremdes Licht, bis er zuletzt noch einmal versucht, selbst zu leuchten, aber das Licht ist erloschen« (Geschichte der Philosophie, Bd. 6). Diese Charakterisierung von R.s Leben und Wirken ist durchaus treffend. Im josephinischen Wien der 1770er Jahre tritt R. zuerst dem Jesuiten-, dann dem Barnabitenorden bei, wo er in Kürze bis zum Novizenmeister avanciert. Bereits in dieser Zeit verbindet er sein Interesse an Philosophie – einem seiner Unterrichtsfächer – mit einem aufklärerischem Engagement, das sein ganzes Leben auszeichnen wird. R. schreibt zahlreiche Buchrezensionen für die Wiener Realzeitung, verkehrt in Freimaurerkreisen (Loge Zur Wahren Eintracht) und tritt dem Geheimbund der Illuminaten bei. Diese Aktivitäten erweisen sich jedoch bald als unvereinbar mit R.s geistlichem Stand. Im November 1783 flieht R. von Österreich nach Deutschland. Die Reise führt ihn zunächst nach Leipzig, wo er ein Semester lang die Vorlesungen Ernst Platners hört, dann nach Weimar. Hier erfolgt bei Herder die Konversion zum Protestantismus. R. wird in Kürze der wichtigste Mitarbeiter Ch. M. Wielands – dessen Tochter Sophie er heiratet – in der Redaktion des Teutschen Merkurs. Eine im Juli 1785 in der Allgemeinen Literatur-Zeitung erschienene Besprechung von J. Schultz’ Erläuterungen über des Herrn Professor Kant Critik der reinen Vernunft sowie der Prolegomena begeistert ihn für die Philosophie Kants.

Das nun einsetzende intensive Studium der Kantischen Schriften ist entscheidend für R.s Denkentwicklung. Mit dem Ziel, das Leserpublikum auf die neue Philosophie vorzubereiten, entstehen zwischen 1786 und 1787 die Briefe über die Kantische Philosophie (erw. in Buchform 1790, 2. Bd. 1792), in denen R. vor allem hinsichtlich der Ideen von Gott und der Seelenunsterblichkeit die Notwendigkeit der von Kant eingeleiteten Umwälzungen zu erweisen sucht. Schlagartig wird R. zum berühmtesten Philosophen im deutschsprachigen Raum. Als neuberufener außerordentlicher Professor und prominentester Ausleger des neuen Denkens zieht er Hunderte von Studierenden in seine Jenaer Vorlesungen. Bereits 1788 werden jedoch in R.s Beschäftigung mit Kant erste Zweifel und Unsicherheiten deutlich. Die Bemühung, Klarheit hierüber zu erlangen und die zahlreichen Mißverständnisse im Zusammenhang mit der neuen Philosophie zu zerstreuen, schlägt sich 1789 in R.s systematischem Hauptwerk nieder: dem Versuch einer neuen Theorie des menschlichen Vorstellungsvermögens. Hier und in den unmittelbar anschließenden Beiträgen zur Berichtigung bisheriger Missverständnisse der Philosophen (1. Bd. 1790, 2. Bd. 1794) sowie in der Schrift Über das Fundament des philosophischen Wissens (1791) versucht R. in Rückgriff auf Gedanken von Leibniz, Descartes und Wolff die »Hauptresultate« von Kants theoretischer und praktischer Philosophie von einer einheitlichen, allgemein einsichtigen Grundlage her zu gewinnen und in eine systematische Ordnung zu bringen. Raum und Zeit sowie die reinen Verstandesbegriffe und die damit zusammenhängenden Gesetze einerseits, die Grundsätze des Begehrungsvermögens und das moralische Gesetz andererseits sollen ihre Legitimität dadurch erhalten, daß sie zum obersten Grundsatz der »Elementarphilosophie«, dem Satz des Bewußtseins (»Im Bewußtsein wird die Vorstellung durch das Subjekt vom Subjekt und Objekt unterschieden und auf beide bezogen«) in einem Ableitungsverhältnis stehen, das ihnen eine eindeutige Stellung im System zuweist.

Das System der »Elementarphilosophie«, R.s wichtigster und interessantester Beitrag zur philosophischen Diskussion seiner Zeit – es erinnert nicht zu Unrecht an einige Aspekte der Phänomenologie Husserls und stellt den maßgeblichen Impuls für die Ich-Philosophien Fichtes und Schellings dar –, ist jedoch nie vollendet worden. Durch finanzielle Sorgen veranlaßt, verläßt R. 1794 Jena, um einem Ruf auf den frei gewordenen Lehrstuhl von J. N. Tetens an der Universität Kiel zu folgen. Hier versucht er anfangs noch, seine »Elementarphilosophie« in Rücksicht auf die nun zahlreichen kritischen Stimmen (A. W. Rehberg, C. Chr. E. Schmid, F. C. Forberg, J. B. Erhard, F. Niethammer, J. F. Flatt, K. H. Heydenreich, G. E. Schulze, S. Maimon u. a.) zu festigen, doch im Laufe dieser Revisionsarbeiten überzeugt er sich von der Überlegenheit der Fichteschen »Wissenschaftslehre«, zu der er sich 1796 erstmals öffentlich bekennt (Preisschriften über die Frage: »Welche Fortschritte hat die Metaphysik seit Leibnitzens und Wolffs Zeiten in Deutschland gemacht?, 1796; Auswahl vermischter Schriften, 1797). R.s Überzeugung, Fichtes »Wissenschaftslehre« löse auf endgültige Weise die Schwierigkeiten der »Elementarphilosophie«, ist jedoch nicht von Dauer.

Nach kurzer Annäherung an F. H. Jacobi (Über die Paradoxien der neuesten Philosophie, 1799; Sendschreiben an J. C. Lavater und J. G. Fichte über den Glauben an Gott, 1799) wird R. 1800 zum Anhänger von Chr. G. Bardilis »Rationalem« oder »Logischem Realismus« – eine Theorie, die mit ihrem Projekt einer Logik des Realen Einfluß auf Hegel ausüben wird und in Bardilis Hauptwerk Grundriss der Ersten Logik (1800) formuliert ist. Aus dieser Phase des R.schen Denkens sind vor allem die Beiträge zur leichtern Übersicht des Zustandes der Philosophie beim Anfange des 19. Jahrhunderts (6 Hefte, 1801–1803) zu erwähnen. In mehr oder weniger polemischer Distanz zu den philosophischen Debatten um Fichte, Schelling und Hegel, die nunmehr die Aufmerksamkeit des großen Publikums haben, widmet sich R. in den letzten zwanzig Jahren seines Lebens zunehmend sprachphilosophischen Untersuchungen. In Werken wie dem Versuch einer Critik der Logik aus dem Gesichtspunkte der Sprache (1806), der Grundlegung einer Synonymik für den allgemeinen Sprachgebrauch in den philosophischen Wissenschaften (1812), Das menschliche Erkenntnißvermögen (1816) und Die alte Frage: Was ist die Wahrheit? (1820) geht R. dem Gedanken einer philosophischen Sprachkritik nach, welche die den philosophischen Debatten zugrundeliegende Sprachverwirrung ein für allemal lösen könnte.

Bondeli, Martin/Lazzari, Alessandro (Hg.): Philosophie ohne Beinamen. System, Freiheit und Geschichte im Denken K. L. Reinholds. Basel/Stuttgart 2003. – Lazzari, Alessandro: »Das Eine, was der Menschheit Noth ist«. Einheit und Freiheit in der Philosophie K. L. Reinholds 1789–1792. Stuttgart-Bad Cannstatt 2003. – Bondeli, Martin/Schrader, Wolfgang (Hg.): Die Philosophie Karl Leonhard Reinholds. Amsterdam/Atlanta 2003. – Bondeli, Martin: Das Anfangsproblem bei Karl Leonhard Reinhold. Eine systematische und entwicklungsgeschichtliche Untersuchung zur Philosophie Reinholds in der Zeit von 1789 bis 1803. Frankfurt am Main 1995. – Schönborn, Alexander v.: Karl Leonhard Reinhold. Eine annotierte Bibliographie. Stuttgart-Bad Cannstatt 1991. – Lauth, Reinhard (Hg.): Philosophie aus einem Prinzip. Karl Leonhard Reinhold. Sieben Beiträge nebst einem Briefekatalog aus Anlaß seines 150. Todestages. Bonn 1974. – Klemmt, Alfred: Karl Leonhard Reinholds Elementarphilosophie. Eine Studie über den Ursprung des spekulativen deutschen Idealismus. Hamburg 1958.

Alessandro Lazzari

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