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Metzler Philosophen-Lexikon: Reuchlin, Johannes

Geb. 29. 1. 1455 in Pforzheim;

gest. 30. 6. 1522 in Stuttgart

»Ungerechtigkeit ist nämlich eine Ungeheuerlichkeit, die alle Menschlichkeit zurückweist; Menschen, die ihr anhängen, unterscheiden sich, gleichsam als grausame Bestien, in nichts von der Wesensart wilder Tiere«. Was zunächst wie ein bloßer rhetorischer Topos anmuten mag, ist R. sehr ernst. An dieses Kriterium des unterscheidend Humanen erinnert er angesichts der Bedrängnis einer notorisch gefährdeten Minderheit, für die allzu große Sympathien zu hegen man ihm wiederholt vorwirft. »Ich begünstige die Juden so«, kontert er, »daß sie keinem Unrecht ausgesetzt sind, aber auch kein Unrecht begehen«. In solchen Prinzipien nimmt der Jurist, der außerdem festhält, daß »ein Christenmensch« doch »den Juden als seinen Nächsten« zu »lieben« verpflichtet sei, durchaus bereits den Geist des Rechtsstaats vorweg.

Kontext seiner Einlassungen ist der sogenannte »Judenbücherstreit«, der ausbricht, als durch eine gezielte Intrige R.s Gutachten für Kaiser Maximilian I. veröffentlicht wird, in dem er als einziger der angefragten Experten vor umfassender Beschlagnahmung der talmudischen und anderer jüdischer Schriften abgeraten hatte. Die erste und wichtigste seiner Verteidigungen ist der Augenspiegel (1511). Hier untermauert er noch einmal sein Argument des im Codex Iustinianus anerkannten »gleichen Bürgerrechts« der Juden, die den Anspruch auf Schutz gegen Übergriffe auf ihre körperliche Unversehrtheit oder die Sicherheit ihres Eigentums begründe – im Widerspruch zu der mit Beginn des 13. Jahrhunderts etablierten »Kammerknechtschafts«-Theorie, der zufolge die Juden als Sklaven der christlichen Obrigkeit und Feinde des Reiches zu betrachten seien. Außerdem will er umlaufende Vorurteile durch präzise Informationen über die jüdischen Schriften austrocknen und verweist auf Ermahnungen zur Duldsamkeit im Neuen Testament. Während der langen Kontroverse, die nach zehn Jahren mit der päpstlichen Verurteilung seines Standpunkts endet, kommt es zu einer ersten großen Mobilisierung von Öffentlichkeit in Deutschland, deren bekanntestes Zeugnis die Dunkelmännerbriefe (Epistolae virorum obscurorum, 1515/17) sind, eine satirische Bloßstellung der Beschränktheit der geistlichen Eliten.

R. ist eine faszinierend vielseitige Persönlichkeit. An der besten Universität Europas, in Paris, studiert er Recht und entdeckt dort mit der griechischen Sprache die grundlegende Bedeutung ihrer Kenntnis für ein authentisches Verstehen der antiken Geisteswelt. Damit wird er zu einem Pionier für das humanistische Menschen- und Bildungsideal nördlich der Alpen. Deren Protagonisten am Hofe der Medici in Florenz lernt er auf zwei Italienreisen Eberhards im Bart, des Grafen von Württemberg, 1482 und 1490 kennen, zu dessen geschätztem Ratgeber und Diplomaten er avanciert, während er gleichzeitig mit jüdischen Lehrern das Selbststudium der hebräischen Sprache beginnt. Nach Eberhards Tod 1496 flieht er an den Musenhof des Kurfürsten Philipp des Aufrichtigen von der Pfalz nach Heidelberg. Seine vitalen Komödien Sergius vel Capitis caput und – so der in der Literaturgeschichte geläufige Titel – Henno (1496/97) leisten einen zentralen Beitrag für die Anfänge des humanistischen Schuldramas in Deutschland. 1499 kann er wieder nach Stuttgart zurückkehren. Zwischen 1501 und 1509 ist R. Vertreter des Herzogs von Württemberg am Reichskammergericht in Speyer. Für das Gebiet des Schwäbischen Bunds, einer Vereinigung von Fürsten, Adeligen und Freien Reichsstädten zur Wahrung des inneren wie äußeren Friedens wählt ihn der erste Stand 1502 zu einem der drei höchsten Richter. Elf Jahre später scheidet er aus diesem Amt des »triumvir Sueviae«. Daneben entstehen diverse Arbeiten vor allem auf dem Gebiet der hebräischen Philologie. Vor den heimischen Kriegswirren 1519 weicht R. im Alter nach Ingolstadt aus. 1520 wird er zum Professor für Griechisch und Hebräisch an der dortigen Universität ernannt. Als er eineinhalb Jahre später wieder in Württemberg ist, hält er an der Universität Tübingen Vorlesungen über diese Gebiete. Obwohl von Luther umworben, bleibt er der Reformation gegenüber nachdrücklich auf Distanz. Zu seinem Verwandten und geistigen Ziehsohn Melanchthon bricht er sämtliche Verbindungen ab. Hingegen läßt er sich kurz vor dem Lebensende zum Priester der alten Kirche weihen.

Gershom Scholem hat R. als den »ersten Erforscher des Judentums, seiner Sprache und seiner Welt« bezeichnet. Hierauf gründet auch die philosophische Bedeutung des »Capnio Phorcensis« (wie sein Name von dem italienischen Humanisten Ermolao Barbaro latinisiert worden war). Durch das Hebräische versucht er, möglichst nahe zu den Ursprüngen der Selbsterschließung Gottes als dem Anfang und Ziel allen möglichen Wissens überhaupt vorzustoßen. Nach dem Vorbild Pico della Mirandolas weist er dabei der im Sinne des eigenen Glaubens gedeuteten Kabbala (der seit etwa 1300 in Südfrankreich und Katalonien dokumentierten Form jüdischer Mystik), eine Schlüsselstellung zu. Eine erste Annäherung findet in De verbo mirifico (1494; Das wundertätige Wort) statt, zugleich ein Beitrag zu der zeitgenössischen Debatte über Wert und Wirkung okkulter Techniken. Im Mittelpunkt steht der für die Juden unaussprechliche Gottesname, das Tetragramm JHWH. Durch Hinzufügen des hebräischen »sch« entsteht daraus »Jhschwh«, der sagbare Name Jesus, das inkarnierte Wort, durch das Gott sich offenbart und Wunder wirkt, deren »größtes und geheimstes« die »Vernunft des Kreuzes« ist.

In seinem breit angelegten Hauptwerk De arte Cabalistica (1517, Die Kunst der Kabbalistik) will R. mit inzwischen ungleich fundierteren Quellenkenntnissen den Nachweis für die von ihm schon früh vertretene These erbringen, daß Pythagoras, der eigentliche »Begründer der italienischen Philosophie«, d.h. des Neuplatonismus der Renaissance, sich aus der frühesten göttlichen Offenbarung überhaupt speise, eben der Kabbala. Beide deutet R. als mystische und allegorische Wissenssysteme über die Geheimnisstrukturen des Seins. Entscheidend ist dabei das Verständnis der Kabbala als einer »Theologie in Symbolen«, einer universellen Zeichen-Theorie, in der Buchstaben und Worte auf Realitäten verweisen und diese ihrerseits wieder auf andere: die sichtbare insgesamt auf die unsichtbare Welt. Nicht die geringfügigste Kleinigkeit in diesem Netzwerk bleibt ohne Bedeutung. Das große Instrument, um Wirklichkeit zu erschließen, ist die Sprache. Durch sie gewinnt der Mensch eine erkennende Macht über die Dinge. Mehr noch: In ihr ist das Wesen der Welt wie das Gottes selbst enthalten. Die humanistische Liebe zum Wort wird hier metaphysisch verortet. Was sich bis in die Literatur der internationalen Moderne hinein als fruchtbar erwiesen hat: die Annahme nämlich, daß Sprache das Schlüsselmedium eines verborgenen geistigen Zusammenhangs der Welt ist, nimmt hier seinen Ausgang.

Auch wenn es sich bei R. um eine christliche Lesart der Kabbala handelt, steht diese doch im Dienst der Spurensuche einer Offenbarung, in die weitere Religionen respektvoll einbezogen sind. Unter den drei Gesprächspartnern des Buchs jedenfalls, einem Juden, einem Muslim und einem christlichen Pythagoreer, herrschen wechselseitiger Respekt und Religionsfriede. Dieser verdankt sich dem gemeinsamen Weg des erkennenden Aufstiegs der Seele zu Gott, einer »Erleuchtung«, die »deificatio« – »Gottwerdung« – genannt wird. Neben Ramon Lulls Llibre del gentil e dels tres savis (1274/67, Das Buch vom Heiden und den drei Weisen) und De pace fidei (1453, Der Friede im Glauben) des Nikolaus Cusanus bietet die Ars Cabalistica einen frühen konvergenztheologischen Entwurf der abrahamitischen Weltreligionen, auf die man noch heute mit Gewinn zurückgreifen könnte.

Aller Zwiespältigkeiten, Inkonsequenzen und Rückfälle ungeachtet hat R., aufs Ganze gesehen, zugleich für die Überwindung des christlichen Antijudaismus Grundlegendes geleistet. Seine Verbindung von Rechtssicherheits-Postulat und religiös-philosophischem Interesse arbeitet dem Prozeß vor, der im 18. Jahrhundert zur formellen Emanzipation der Juden führt (und geht selbst darüber hinaus). Insofern ist seine rückblickende Rollenzuschreibung als unverdrossener Arbeiter am Projekt einer humanistischen Erziehung gegen die Barbarei (in Deutschland 1518 an den römischen Kardinal Hadrian) viel weitreichender, als er selbst vermuten konnte.

Hacke, Daniela (Hg.): Die Welt im Augenspiegel. Johannes Reuchlin und seine Zeit. Sigmaringen 2002. – Schwab, Hans-Rüdiger: Johannes Reuchlin. Deutschlands erster Humanist. Ein biographisches Lesebuch. München 1998. – Zika, Charles: Reuchlin und die okkulte Tradition der Renaissance [1974]. Sigmaringen 1998. – Herzig, Arno/Schoeps, Julius H./Rohde, Saskia (Hg.): Reuchlin und die Juden. Sigmaringen 1993. – Brod, Max: Johannes Reuchlin und sein Kampf. Eine historische Monographie [1956]. Wiesbaden 1988.

Hans-Rüdiger Schwab

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