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Metzler Philosophen-Lexikon: Scholem, Gershom G. (d.i. Gerhard)

Geb. 5. 12. 1897 in Berlin;

gest. 21. 2. 1982 in Jerusalem

In einem Brief an die Mutter Betty aus dem Jahr 1919 heißt es: »Was wird Gerhard Scholem? Nu? Zuerst wird er: Gershom Scholem. Na? Dann wird er Dr. phil. (hoffentlich). Dann wird er jüdischer Philosoph. Dann wird er Engel im 7. Himmel.« Präziser läßt sich Sch.s Werdegang kaum zusammenfassen, als es hier vorausschauend bereits durch den Studenten geschah. Wenige Monate vorher hatte Sch. in einem Brief an die Eltern geschrieben: »Daß mein Geist so eingerichtet ist, daß ich zwar nicht für Experimentalwissenschaften, wohl aber für Philologie, Philosophie und Mathematik in ziemlichem Maße empfänglich bin, scheint mir sogar eine recht glückliche Mischung

Ich bin gewiß, wenn es darauf ankommt, später stets so viel verdienen zu können wie ich brauche um bescheiden zu leben, auch wenn ich nicht gleich Professor in Jerusalem werde.«

Als Sohn eines Berliner Druckereibesitzers und einer – wie wir seit der Veröffentlichung ihres Briefwechsels mit dem Sohn (1989) wissen – »hinreißend weltklugen« Mutter wuchs Sch. im bürgerlichen Milieu einer Familie auf, die bereits »den Weg von der traditionellen jüdisch-orthodoxen Lebensweise der schlesischen und posenschen Juden, die die überwältigende Majorität der Berliner Judenschaft bildeten, bis zur weitgehenden Assimilation an die Lebensart der Umgebung zurückgelegt« hatte. Als Zeitpunkt seines »jüdischen Erwachens« in diesem assimilierten Milieu gab Sch. rückblickend den Sommer 1911 an. Die Lektüre der dreibändigen Volksausgabe der Geschichte der Juden von Heinrich Graetz weckte in ihm die »Leidenschaft für das Judentum in Vergangenheit und Gegenwart«. Die Briefe und Tagebücher des jungen Sch. (seit 1994 im Erscheinen begriffen) zeigen einen hochintellektuellen und außerordentlich selbstbewußt-kritischen Geist, der philosophische und mathematische Studien aller Art mit einer gelegentlich schon überspannt anmutenden Intensität trieb, in der zionistischen Jugendbewegung rasch zum Sprecher einer elitären Minderheit aufstieg und mit ersten Übersetzungen aus dem Hebräischen an die Öffentlichkeit trat.

Unmittelbar philosophisch wirksam wurde Sch. in seiner Freundschaft mit Walter Benjamin, die im Juli 1915 begann. Nur der Tatsache dieser Freundschaft verdankte der Kabbala-Forscher zunächst wohl auch die ungewöhnliche Beachtung, die ihm eine breitere Öffentlichkeit seit dem Ende der 50er Jahre widmete. In dem Buch Walter Benjamin ...die Geschichte einer Freundschaft (1957) und der Publikation des durch glückliche Umstände erhaltenen Briefwechsels von 1933–1940 (erschienen 1980) hat Sch. den Ertrag dieser intellektuell spannungsvollen Beziehung für die Nachwelt festgehalten und seinem 1940 aus dem Leben geschiedenen Freund ein Denkmal gesetzt: »In Benjamin traf ich zum erstenmal einen Menschen von durchaus ursprünglicher Denkkraft, die mich unmittelbar ansprach und bewegte. So haben wir wahrscheinlich jeder zur Entwicklung des anderen das Seine beigetragen, und ich würde sagen, daß ich ihm mindestens ebenso viel verdanke wie, auf ganz anderer Ebene, er mir.« Zusammen und teilweise auch in Auseinandersetzung mit Theodor W. Adorno und Hannah Arendt hat Sch. wichtige Beiträge zur Interpretation des Benjaminschen Denkens geleistet. Dabei ging es ihm – auch in seiner Beteiligung an der Herausgabe der Gesammelten Schriften Benjamins – vor allem darum, das Werk des Freundes, den er gelegentlich als einen »ins Profane verschlagenen Theologen« bezeichnete, vor jeder marxistischen Einvernahme abzusichern.

Zur Philosophie in ihrer üblichen akademischen Ausprägung hatte schon der junge Sch. ein eigentümlich gebrochenes Verhältnis: »Immer wenn Philosophen etwas Wesentliches über den Begriff und erst recht die Grundlagen der Wissenschaft gesagt haben, haben sie es, auch wenn sie es nicht zugegeben haben, nicht als Philosophen, sondern als mit den Mitteln einer speziellen Wissenschaft Arbeitende gesagt«, wie er in seinem Tagebuch schreibt. Für Sch., der sich zunächst ausgiebig mit der Mathematik unter philosophischen Aspekten beschäftigt hatte, wird seit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges ein individualistisch-anarchisch akzentuierter Zionismus zum Ausgangs- und Angelpunkt seines gesamten Denkens: »Immer deutlicher steigt in mir die Idee auf, einmal den Versuch einer neuen, hohen zionistischen Ideologie zu machen, die sehr fehlt. Ein hohes Ideal.« Sch.s leidenschaftliches Engagement für den Zionismus und die jüdische Jugendbewegung (in der Berliner Gruppe »Jung-Juda«, deren kurzlebige Zeitschrift Die blau-weiße Brille von Sch. fast allein bestritten wurde) führten zu vielfältigen Kontakten und oft auch Auseinandersetzungen u. a. mit Chajim Nachman Bialik, Samuel Josef Agnon, Schneur Salman Rubaschow (= Schasar, 1963–1972 Staatspräsident Israels), Hermann Cohen, Martin Buber, Franz Rosenzweig, Achad Haam (= Ascher Ginzberg) und später Arendt, Leo Baeck und Adorno. Dabei entwickelte Sch. eine ganz eigenständige Form des Zionismus und der jüdischen Philosophie als einer »Philosophie aus den Quellen des Judentums«. Sch.s gesamtes Lebenswerk blieb diesem »Hinein- und Hinabsteigen in das Judentum« verpflichtet. Bereits mit seiner Dissertation über Das Buch Bahir. Ein Schriftdenkmal aus der Frühzeit der Kabbala (1923) begann der junge Gelehrte ein Gebiet zu bearbeiten, das in der Wissenschaft des Judentums bis dahin kaum beachtet worden war. Ausgerüstet mit einer stupenden Kenntnis des Hebräischen entdeckte und beschrieb Sch. in jahrzehntelangen Studien fortan Bezirke jüdischer Existenz und Denkens, insbesondere der Kabbala, die auch innerhalb des Judentums in Vergessenheit geraten waren, weil sie so wenig zu dem aufgeklärten Geist des 19. Jahrhunderts zu passen schienen.

Damit trug Sch. Entscheidendes zu einer zionistisch inspirierten Neubewertung der »Wissenschaft des Judentums« bei. Diese habe, so meinte er, in ihrer im 19. Jahrhundert entwickelten Form, die auf eine ständig wachsende Trennung von jüdischer Wissenschaft und jüdischer Gegenwart hinausgelaufen war, nur noch die Aufgabe gesehen, »die Überreste des Judentums ehrenvoll zu bestatten« (Moritz Steinschneider), und sei damit zum »Denkmal unserer geistigen Knechtschaft« (Achad Haam) geworden. 1964 hat Sch. diese Kritik in der großen Polemik Wider den Mythos vom deutsch-jüdischen Gespräch weitergeführt: »Die angeblich unzerstörbare geistige Gemeinsamkeit des deutschen Wesens mit dem jüdischen Wesen hat, solange diese beiden Wesen realiter miteinander gewohnt haben, immer nur vom Chorus der jüdischen Stimmen her bestanden und war, auf der Ebene historischer Realität, niemals etwas anderes als eine Fiktion, eine Fiktion, von der Sie mir erlauben werden zu sagen, daß sie zu hoch bezahlt worden ist.«

1923 ließ Sch. seinen zionistischen Traum wahr werden, siedelte nach Jerusalem über und vertauschte den deutschen Vornamen Gerhard mit dem hebräischen Gershom (= »Fremder von dort«). Als Bibliothekar an der Universitäts- und Nationalbibliothek (bis 1927) und als Lektor an der Universität (ab 1925) erwarb er sich ein solches wissenschaftliches Ansehen, daß er 1933 auf den neugegründeten Lehrstuhl für jüdische Mystik und Kabbala an der Hebräischen Universität berufen wurde. Dieser Lehrstuhl, den Sch. bis zu seiner Emeritierung 1965 innehatte, signalisierte innerhalb der Judaistik einen Perspektivenwechsel von epochaler Bedeutung. In Israel wurde Sch.s wissenschaftliches Werk durch die Verleihung des Israel Prize for Jewish Studies (1958) und die Wahl zum Präsidenten der Israel Academy of Sciences and Humanities (1968) geehrt. In Europa erfuhren Sch.s Forschungen erst wieder stärkere Beachtung, seitdem er ab 1957 regelmäßig an den Eranos-Tagungen in Ascona teilnahm. Zahlreiche wissenschaftliche Akademien und Vereinigungen des Auslandes ernannten Sch., dessen Veröffentlichungsliste schon 1967 mehr als 500 Titel aufweist, zu ihrem Mitglied.

Aufbauend auf zahlreichen Einzeluntersuchungen, in denen sich genaueste Analyse, oft unkonventionelle philosophische Einsichten und ein immenses historisches Wissen verbanden, konnte Sch. den Ertrag seiner Forschungen erstmals 1941 in der großen Überblicksdarstellung Major Trends in Jewish Mysticism zusammenfassen, die erst 1957 in deutscher Übersetzung (Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen) erschien und »dem Andenken an Walter Benjamin« gewidmet ist. Dieses Buch, das zu den bedeutendsten Leistungen der Judaistik des 20. Jahrhunderts gezählt werden muß und in der Fülle seiner historischen Einzelbeobachtungen, philologischen Erörterungen und innerjüdischen Positionsbestimmungen kaum angemessen zu referieren ist, steuert auf eine – allerdings sehr zurückhaltende – Weise auch einen bemerkenswerten Beitrag zur Relativierung der jüdischen Philosophie bei: »Mystiker und Philosophen sind beide, wenn man so will, Aristokraten des Denkens. Und dennoch ist es gerade der Kabbala gelungen, eine Verbindung mit gewissen elementaren Impulsen des Volksglaubens herzustellen. Sie hat die primitiven Schichten des menschlichen Lebens nicht verachtet, jene entscheidenden Schichten der Lebensangst und Todesangst des einfachen Menschen, auf die die rationale Philosophie nichts Kluges zu erwidern gewußt hat. Sie hat jene Ängste, aus denen Mythen geschaffen werden, nicht zum Problem gemacht, und so hat die jüdische Philosophie für diese Vornehmheit, mit der sie sich von den primitiven Schichten des menschlichen Lebens abgewandt hat, einen hohen Preis bezahlt.« Hannah Arendt, die später an der Bearbeitung der zweiten Auflage der Major Trends in Jewish Mysticism beteiligt war, und Benjamin lernten das Manuskript von Sch.s Buch im Winter 1939/40 kennen und diskutierten »viele Stunden lang« darüber. Benjamins Thesen Über den Begriff der Geschichte mit ihrer Deutung der »Jetztzeit, die als Modell der messianischen in einer ungeheueren Abbreviatur die Geschichte der ganzen Menscheit zusammenfaßt«, sind ohne die Lektüre von Sch.s Untersuchung der jüdischen Mystik nicht zu erklären. Ihre Rezeption hat später für den Diskurs innerhalb der Frankfurter Schule eine wichtige Rolle gespielt.

Als großer geschichtsphilosophischer Entwurf erwies sich Sch.s monumentale Biographie über Sabbatai Zwi. Der mystische Messias, die 1957 hebräisch, 1973 englisch und endlich 1992 auch deutsch erschien. Die Geschichte des »mystischen Messias«, die Sch. in akribisch-detektivischer Kleinarbeit rekonstruierte, stellt eine große historiographische Leistung dar. Erst durch Sch.s Biographie gewannen Sabbatai Zwi (1626–1676) und die von ihm ausgelöste Bewegung des Sabbatianismus wieder schärfere Konturen. Hinter dem biographischen Bemühen aber steht die viel grundsätzlichere Frage nach den Wesensmerkmalen des Judentums. Ältere Ideen aufnehmend, die schon in den frühen Gesprächen mit Benjamin eine Rolle gespielt hatten, entwickelte Sch. die Theorie, nach der die »messianische Idee im Judentum« dieses zu einem Leben »im Aufschub der Existenz« geführt habe. Wer auf Gottes Handeln in der Zukunft hofft, lebt in einer ewigen Gegenwart und kann nicht in die Geschichte eintreten. Das Scheitern und Abtrünnigwerden des Sabbatai Zwi führte, so meinte Sch., eine Grundsatzkrise des Messianismus, ja dessen Überwindung, herbei und eröffnete damit dem Judentum überhaupt erst den Eintritt in die Geschichte. Diese Betrachtungsweise der jüdischen Geschichte von innen her versucht also einsichtig zu machen, wie der Messianismus des Sabbatai Zwi den Beginn der jüdischen Moderne einleitete, weil er die bis dahin tragende Hoffnung des Judentums vernichtete.

Sch.s Philosophie »aus den Quellen des Judentums«, die er in diffizilen Studien zumeist überhaupt erst wieder freilegte, führte ihn bis zu jenem Punkt, an dem das Scheitern der mystischen Sehnsüchte das jüdische »Leben im Aufschub« unmöglich machte und eine völlig neue Lösung erzwang. Sch. erkannte diese Lösung im Zionismus als der politischen Erlösung des Judentums. Schon 1929 hatte er jedoch notiert: »Die Erlösung des jüdischen Volkes, welche ich als Zionist ersehne, ist in keiner Weise identisch mit der religiösen Erlösung, welche ich mir für die Zukunft erhoffe. Das zionistische Ideal ist eine Sache, das messianische eine andere, und diese beiden Ideale berühren sich nicht« Den Weg der Assimilation des Judentums im Gefolge von Aufklärung und Emanzipation, wie ihn das deutsche Judentum seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts eingeschlagen hatte, konnte Sch. lediglich als einen Irrweg begreifen: Nur da, wo Aufklärung zur Selbstbestimmung aus den eigenen Wurzeln heraus führt, wirkt sie erlösend. Vielleicht läßt es sich nur aus dieser Einsicht erklären, daß nach Sch.s Tod und Begräbnis in Jerusalem auf dem Grabstein, der an seine Eltern und Brüder auf dem Weißenseer Jüdischen Friedhof erinnert, sein Name in der Form GERHARD G. SCHOLEM hinzugefügt werden konnte. So hat der Philosoph, dessen Weg ihn Von Berlin nach Jerusalem (so der Titel von Sch.s Jugenderinnerungen, 1977) geführt hatte, ganz folgerichtig auch zwei Gräber, eines in Jerusalem und eines in Berlin, hatte er doch auf sehr eigene Weise in beiden Städten seine geistige Heimstatt.

Hamacher, Elisabeth: Gershom Scholem und die allgemeine Religionsgeschichte. Berlin 1999. – Mendes-Flohr, Paul (Hg.): Gershom Scholem. The Man and his Work. New York 1994. – Mosès, Stéphane: Der Engel der Geschichte. Franz Rosenzweig – Walter Benjamin – Gershom Scholem. Frankfurt am Main 1994. – Dan, Joseph/Schäfer, Peter (Hg.): Gershom Scholem’s Major Trends in Jewish Mysticism 50 Years After. Proceedings of the Sixth International Conference on the History of Jewish Mysticism. Tübingen 1993. – Bibliography of the Writings of Gershom Scholem. Jerusalem 1977. – Studies in Mysticism and Religion Presented to Gershom G. Scholem on his Seventieth Birthday. Jerusalem 1967.

Peter Maser

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