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Lexikon der Philosophie

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Hinweise

Logische und mathematische Symbole A, B, C Zeichen für Mengen oder für Aussagenkonstante a, b, c Zeichen für Elemente oder für Individuenkonstante F, G, H Zeichen für Prädikate X, Y, Z Zeichen für Individuenvariable gdw. genau dann, wenn p wird zur Kennzeichnung einer propositionalen Aussage verwendet, z.B.: »ich behaupte, dass die Straße nass ist« – »ich behaupte, dass p«, oder »es ist wahr, dass p« p und q in der Aussagenlogik Zeichen für die Teilsätze, die durch die Junktoren verknüpft werden. ε es ist/es hat affirmativa Kopula ε’ es ist nicht/hat nicht negative Kopula Die Kopula »ε« verbindet Objektausdrücke und Eigenschafts- oder Klassenausdrücke zu einem Satz, ebenso geordnete Paare von Gegenstandsausdrücken und zweistellige Beziehungsausdrücke, geordnete Tripel von Gegenstandsausdrücken und dreistellige Beziehungsausdrücke – z.B.: »Jürgen ist Element der Klasse der Begabten« – »j ε λ x(x ε B)«; »Stephan ist verliebt in Carola« – » ε Lb« (wobei »s« für »Stephan«, »c« für »Carola« und »Lb« für »verliebt in« steht). Junktoren (Aussagenlogik) ¬ nicht (Negation) Negator ∧ und (Konjunktion) Konjunktor ∨ oder (nicht ausschließendes »oder«) (Adjunktion oder Disjunktion) Adjunktor oder Disjunktor ⊃, B wenn – dann (Implikation oder Subjunktion) Implikator/Subjunktor ≡, R genau dann, wenn (Äquivalenz oder Bisubjunktion) Äquivalentor/Bisubjunktor/ Biimplikator weitere logische Konstante S, R/ entweder – oder, i. S. v. ausschließendes »oder« (Kontravalenz) Kontravalentor Quantoren (Quantoren- oder Prädikatenlogik) J, ∀ alle Allquantor z.B.: ∀x – zu lesen als: für alle x gilt K, ∃ es gibt mindestens/einige Existenzquantor z.B.: ∃x – zu lesen als: es gibt mindestens ein x, für das gilt … Folgerungssymbole B folglich (bei einem gültigen Schluss)  herleitbar/ableitbar/beweisbar (syntaktischer Folgerungsbegriff – bspw. der Satz »A« ist ableitbar aus einer Menge M von Sätzen) | folgt/impliziert logisch (semantischer Folgerungsbegriff – bspw. ein Satz »A« folgt logisch aus einer Menge von Sätzen)Regel- und Kalkülsymbole ⇒ es ist erlaubt, von … überzugehen zu … ⇔ es ist erlaubt, von … überzugehen zu … und umgekehrt = df,G, := nach Definition gleich Relationssymbole = gleich ≠ nicht gleich ≡ identisch ∼ äquivalent < kleiner ≤ kleiner oder gleich > größer ≥ größer oder gleich Modallogik  es ist möglich, dass z.B.: S – Sokrates war ein Philosoph S – es ist möglich, dass Sokrates ein Philosoph war ¬S – es ist möglich, dass S. kein Philosoph war ¬S – es ist nicht möglich, dass S. ein Philosoph war ¬¬S – es ist nicht möglich, dass S. kein Philosoph war  es ist notwendig, dass ⇒, L strikte Implikation: p ⇒ q = df (p B q) z.B.: wenn (im Straßenverkehr) ein Auto die Vorfahrt hat, dann hat es notwendigerweise das von rechts kommende Auto | semantische (modelltheoretische) Erfüllungsrelation Syllogistik S Subjekt P Prädikat a universell bejahend (affirmo universaliter) e universell verneinend (nego universaliter) i partiell bejahend (affirmo partialiter) o partiell verneinend (nego partialiter) Mengenlehre geordnetes Paar {x, y} Paarmenge mit Elementen x, y λ die Klasse der / Inbegriff der z.B.: »λ x (x ε Ph)« – zu lesen als: »die Klasse der Philosophierenden« ι derjenige, diejenige, dasjenige; gibt es einen und nur einen Gegenstand, der die Eigenschaft F hat, dann wird er durch den Ausdruck »ι x(x ε F)« gekennzeichnet – zu lesen als: »dasjenige Ding, das F ist« ∈ Element von ∉ nicht ein Element von⊂ echte Menge von – z.B.: M ⊂ N – M ist echte Menge von N  Teilmenge von / eingeschlossen in / enthalten in z.B.: »F  G« – zu lesen als: »Die Klasse/Menge F ist Teilklasse/Teilmenge von G« 0/ , {} leere Menge ∪ Vereinigung von … und … ∩ Durchschnitt von … und … M \ N Differenzmenge/-klasse f:MBN f ist eine Abbildung von M in N ω kleinste unendliche Zahl IN Menge der Natürlichen Zahlen £ formale Sprache erster Stufe

Abkürzungen

a. Articulus
Abh. Abhandlung(en)
Anm. Anmerkung
Aufl. Auflage
Bd.,Bde. Band, Bände
Beih. Beiheft(e)
Diss. Dissertation
eingel. eingeleitet
Einl. Einleitung
Erg.Bd. Ergänzungsband
erl. erläutert
Frg. Fragment
Fs. Festschrift
GW, Ges. Werke Gesammelte Werke
Hdb. Handbuch
Hg., hg. Herausgeber, herausgegeben
Jb. Jahrbuch
Jg. Jahrgang
Kap. Kapitel
MA., ma. Mittelalter, mittelalterlich
Nachdr. Nachdruck
ND Neudruck
NF. Neue Folge
q., qu. Quaestio
S. Sutras
Suppl. Supplement
U. Upani.sad
u.ö. und öfter
übers. übersetzt
V. Veda
Zs. Zeitschrift(en)

Abkürzungen von Einzelwerken

HWPh. Historisches Wörterbuch der Philosophie.
Hg. v. J. Ritter u. K. Gründer.
Basel 1971 ff.
Aristoteles
an. pr. Analytica priora
an. post. Analytica posteriora
de an. De anima
Eth. Nic. Ethica Nicomachea
Met. Metaphysik
Hegel
Enc. Encyklopädie der philosophischen
Wissenschaften (31830)
Logik Wissenschaft der Logik (1812/
1816)
Phänom. Phänomenologie des Geistes
(1807)
Rechtsphil. Grundlinien der Philosophie des
Rechts (1821)
Kant
GMS Grundlegung zur Metaphysik der
Sitten
KpV Kritik der praktischen Vernunft
KrV Kritik der reinen Vernunft
KU Kritik der Urteilskraft
Proleg. Prolegomena zu einer jeden Metaphysik…
Thomas v. Aquin
S.th. Summa theologiae
Wittgenstein
Phil. Unters. Philosophische Untersuchungen
Tract. Tractatus logico-philosophicus

Abkürzungen von Werkausgaben und Sammlungen

Descartes
OEuvres OEuvres, I–XII, hg.Adam/Tannery,
Paris 1897–1910, bzw. I–XI, 1964–
1974
Fichte
Ges. Ausg. Gesamtausgabe der Bayerischen
Akademie der Wissenschaften.
Hg. R. Lauth und H. Jacob. Stuttgart-
Bad Cannstatt 1964 ff.
Hegel
Ges. Werke Gesammelte Werke, Hamburg
1968 ff.
Sämtl. Werke Sämtliche Werke, Hg. Glockner,
Stuttgart 1927–1939
Husserl
Hua. Husserliana. Den Haag 1950 ff.
Kant
Akad.-Ausg. Gesammelte Schriften, hg. Königl.
Preußische Akademie der Wissenschaften,
Berlin 1902 ff.
Marx/Engels
MEGA Historisch-kritische Gesamtausgabe.
Frankfurt/Berlin/Moskau
1927–1935 (unvollständig)
MEW Werke. Berlin 1956–1968
PG J.P. Migne (Hg.): Patrologiae cursus
completus. Series I: Ecclesia
graeca. Paris 1857–1912
PL J.P. Migne (Hg.): Patrologiae cursus
completus. Series II: Ecclesia
latina. Paris 1841–1864
XII Abkürzungen
Schelling
Hist.-krit.Ausg. Historisch-kritische Ausgabe.
Hg. H.M. Baumgartner u. a. Stuttgart-
Bad Cannstatt 1976 ff.
Sämtl. Werke Sämtliche Werke. Hg. K.F. A.
Schelling. Stuttgart 1856–61
Stoiker
SVF Stoicorum veterum fragmenta. Hg.
J. v. Arnim. Leipzig 1903–1924
Vorsokratiker
VS Die Fragmente der Vorsokratiker.
Hg. H. Diels/W. Kranz 61951 (und
weitere Aufl.)

Autoren

AA Andreas Arndt, Berlin
AB Andreas Bartels, Paderborn
AC Andreas Cremonini, Basel
AD Andreas Disselnkötter, Dortmund
AE Achim Engstler, Münster
AG Alexander Grau, Berlin
AK André Kieserling, Bielefeld
AM Arne Malmsheimer, Bochum
AN Armin Nassehi, München
AR Alexander Riebel, Würzburg
ARE Anne Reichold, Kaiserslautern
AS Annette Sell, Bochum
AT Axel Tschentscher, Würzburg
ATA Angela T. Augustin †
AW Astrid Wagner, Berlin
BA Bernd Amos, Erlangen
BBR Birger Brinkmeier, Münster
BCP Bernadette Collenberg-Plotnikov, Hagen
BD Bernhard Debatin, Berlin
BES Bettina Schmitz, Würzburg
BG Bernward Gesang, Kusterdingen
BI Bernhard Irrgang, Dresden
BK Bernd Kleimann, Tübingen
BKO Boris Kositzke, Tübingen
BL Burkhard Liebsch, Bochum
BR Boris Rähme, Berlin
BS Berthold Suchan, Gießen
BZ Bernhard Zimmermann, Freiburg
CA Claudia Albert, Berlin
CH Cornelia Haas, Würzburg
CHA Christoph Asmuth, Berlin
CHR Christa Runtenberg, Münster
CI Christian Iber, Berlin
CJ Christoph Jäger, Leipzig
CK Christian Kanzian, Innsbruck
CL Cornelia Liesenfeld, Augsburg
CLK Clemens Kauffmann, Lappersdorf
CM Claudius Müller, Nehren
CO Clemens Ottmers, Tübingen
CP Cristina de la Puente, Stuttgart
CS Christian Schröer, Augsburg
CSE Clemens Sedmak, Innsbruck
CT Christian Tewes, Jena
CZ Christian Zeuch, Münster
DG Dorothea Günther, Würzburg
DGR Dorit Grugel, Münster
DH Detlef Horster, Hannover
DHB Daniela Hoff-Bergmann, Bremen
DIK Dietmar Köveker, Frankfurt a.M.
DK Dominic Kaegi, Luzern
DKÖ Dietmar Köhler, Witten
DL Dorothea Lüddeckens, Zürich
DP Dominik Perler, Berlin
DR Dane Ratliff, Würzburg und Austin/Texas
EE Eva Elm, Berlin
EJ Eva Jelden, Berlin
EF Elisabeth Fink, Berlin
EM Ekkehard Martens, Hamburg
ER Eberhard Rüddenklau, Staufenberg
EWG Eckard Wolz-Gottwald, Davensberg
EWL Elisabeth Weisser-Lohmann, Bochum
FBS Franz-Bernhard Stammkötter, Bochum
FG Frank Grunert, Basel
FPB Franz-Peter Burkard, Würzburg
FW Fabian Wittreck, Münster
GK Georg Kneer, Leipzig
GKB Gudrun Kühne-Bertram, Ochtrup
GL Georg Lohmann, Magdeburg
GM Georg Mildenberger, Tübingen
GME Günther Mensching, Hannover
GMO Georg Mohr, Bremen
GN Guido Naschert, Tübingen
GOS Gottfried Schwitzgebel, Mainz
GS Georg Scherer, Oberhausen
GSO Gianfranco Soldati, Tübingen
HB Harald Berger, Graz
HD Horst Dreier, Würzburg
HDH Han-Ding Hong, Düsseldorf
HG Helmut Glück, Bamberg
HGR Horst Gronke, Berlin
HL Hilge Landweer, Berlin
HND Herta Nagl-Docekal, Wien
HPS Helke Pankin-Schappert, Mainz
HS Herbert Schnädelbach, Berlin
IR Ines Riemer, Hamburg
JA Johann S. Ach, Münster
JC Jürgen Court, Köln
JH Jörg Hardy, Münster
JHI Jens Hinkmann, Bad Tölz
JK Jörg Klawitter, Würzburg
JM Jörg F. Maas, Hannover
JOP Jeff Owen Prudhomme, Macon/Georgia
JP Jörg Pannier, Münster
JPB Jens Peter Brune
JQ Josef Quitterer, Innsbruck
JR Josef Rauscher, Mainz
JRO Johannes Rohbeck, Dresden
JS Joachim Söder, Bonn
JSC Jörg Schmidt, München
JV Jürgen Villers, Aachen
KDZ Klaus-Dieter Zacher, Berlin
KE Klaus Eck, Würzburg
KG Kerstin Gevatter, Bochum
KH Kai-Uwe Hellmann, Berlin
KHG Karl-Heinz Gerschmann, Münster
KHL Karl-Heinz Lembeck, Würzburg
KJG Klaus-Jürgen Grün, Frankfurt a.M.
KK Klaus Kahnert, Bochum
KRL Karl-Reinhard Lohmann, Witten
KS Kathrin Schulz, Würzburg
KSH Klaus Sachs-Hombach, Magdeburg
LG Lutz Geldsetzer, Düsseldorf
LR Leonhard Richter, Würzburg
MA Mauro Antonelli, Graz
MB Martin Beisler, Gerbrunn
MBI Marcus Birke, Münster
MBO Marco Bonato, Tübingen
MD Max Deeg, Cardiff
MDB Matthias Bloch, Bochum
ME Michael Esfeld, Münster
MFM Martin F. Meyer, Koblenz/Landau
MK Matthias Kunz, München
MKL Martin Kleinsorge, Aachen
MKO Mathias Koßler, Mainz
ML Mark Lekarew, Berlin
MLE Michael Leibold, Würzburg
MM Matthias Maring, Karlsruhe
MN Marcel Niquet, Frankfurt a.M.
MQ Michael Quante, Köln
MR Mathias Richter, Berlin
MRM Marie-Luise Raters-Mohr, Potsdam
MS Manfred Stöckler, Bremen
MSI Mark Siebel, Hamburg
MSP Michael Spang, Ellwangen
MSU Martin Suhr, Hamburg
MW Markus Willaschek, Münster
MWÖ Matthias Wörther, München
NM Norbert Meuter, Berlin
OB Oliver Baum, Bochum
OFS Orrin F. Summerell, Bochum
PE Peter Eisenhardt, Frankfurt a.M.
PCL Peter Ch. Lang, Frankfurt a.M.
PK Peter Kunzmann, Jena
PN Peter Nitschke, Vechta
PP Peter Prechtl †
RD Ruth Dommaschk, Würzburg
RDÜ Renate Dürr, Karlsruhe
RE Rolf Elberfeld, Hildesheim
REW Ruth Ewertowski, Stuttgart
RH Reiner Hedrich, Gießen
RHI Reinhard Hiltscher, Stegaurach
RK Reinhard Kottmann, Münster
RL Rudolf Lüthe, Koblenz
RLA Rolf-Jürgen Lachmann, Berlin
RM Reinhard Mehring, Berlin
RP Roland Popp, Bremen
RS Regina Srowig, Würzburg
RTH Robert Theis, Strassen
RW Raymund Weyers, Köln
SD Steffen Dietzsch, Berlin
SIK Simone Koch, Bochum
SP Stephan Pohl, Dresden
SZ Snjezana Zoric, Würzburg
TB Thomas Bausch, Berlin
TBL Thomas Blume, Dresden
TF Thomas Friedrich, Mannheim
TG Thomas Grundmann, Köln
TH Thomas Hammer, Frankfurt a.M.
TK Thomas Kisser, München
TM Thomas Mormann, Unterhaching
TN Thomas Noetzel, Marburg
TP Tony Pacyna, Jena
TW Thomas Welt, Bochum
UB Ulrich Baltzer, München
UT Udo Tietz, Berlin
UM Ulrich Metschl, München/Leonberg
VG Volker Gerhardt, Berlin
VM Verena Mayer, München
VP Veit Pittioni, Innsbruck
VR Virginie Riant, Vechta
WAM Walter Mesch, Heidelberg
WB Wilhelm Baumgartner, Würzburg
WH Wolfram Hinzen, Bern
WJ Werner Jung, Duisburg
WK Wulf Kellerwessel, Aachen
WL Winfried Löffler, Innsbruck
WM Wolfgang Meckel, Butzbach
WN Wolfgang Neuser, Kaiserslautern
WP Wolfgang Pleger, Cochem/Dohr
WS Werner Schüßler, Trier
WST Wolfgang Struck, Erfurt
WSU Wolfgang Schulz, Tübingen
WvH Wolfram von Heynitz, Weiburg

Herausgegeben von Peter Prechtl (†) und Franz-Peter Burkard.

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