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Welt der Wissenschaft: ASTEROIDENABWEHR: Achtung Einschlag!

Kometen und Asteroiden sind ein hochinteressantes Forschungsfeld, aber auch eine bislang eher unterschätzte Ursache für gewaltige Naturkatastrophen durch die Kollision dieser Objekte mit der Erde. Welche Möglichkeiten zur Abwendung eines solchen Ereignisses überhaupt bestehen, soll hier aufgezeigt werden.
Immer wieder sorgen Asteroiden für Schlagzeilen in den Medien, wenn ein Objekt entdeckt wurde, bei dem eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, dass es mit unserer Erde zusammenstoßen könnte. Schnell geistern dann Szenarien und wilde Vorstellungen dessen durch die Öffentlichkeit, was denn zu tun sei, wenn ein Himmelskörper wirklich Kurs auf den Blauen Planeten nimmt. In diesem Artikel möchte ich realistische Methoden zur Abwehr von Asteroiden behandeln. Einschläge von Asteroiden und Kometen auf der Erde – und anderen Objekten des Sonnensystems – sind natürliche Vorgänge. Die Auswirkungen solcher Ereignisse, die man auch »Impakte« nennt, reichen vom Eindringen kleinster Staubteilchen in die Erdatmosphäre bis hin zu den selteneren Einschlägen größerer Körper mit der Bildung von Kratern auf der Erdoberfläche oder Tsunamis beim Einschlag im Meer. Die Asteroiden und Kometen bildeten sich vor rund 4,6 Milliarden Jahren bei der Entstehung des Sonnensystems. Die meisten Asteroiden bestehen aus Gestein, sie können aber auch größere Anteile an Eisen und Nickel sowie an kohlenstoffhaltigen Verbindungen aufweisen. Die Mehrzahl von ihnen befindet sich im Asteroiden- Hauptgürtel zwischen den Planeten Mars und Jupiter. Andere wurden durch den Schwerkrafteinfluss der großen Planeten auf Bahnen gelenkt, die sie auch in das innere Sonnensystem führen. Kometen bestehen hauptsächlich aus Wassereis, gefrorenen leichtflüchtigen Gasen, Kohlenstoffverbindungen und Staub. Sie entstanden weiter außerhalb im Bereich der Gasplaneten, wo tiefere Temperaturen vorherrschen. Von dort lenkten sie nahe Vorbeiflüge an den großen Planeten entweder in das innere Sonnensystem hinein oder schleuderten sie aus ihm heraus. In den letzten Jahrzehnten machte die Erforschung der so genannten Kleinen Körper große Fortschritte. Im Jahr 1980 stellte Luis Alvarez mit seinem Team die Theorie auf, dass das Artensterben vor 65 Millionen Jahren, dem auch die Dinosaurier zum Opfer fielen, höchstwahrscheinlich durch den Impakt eines rund zehn Kilometer großen Asteroiden ausgelöst wurde.

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