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Adler im Druidenland

Acht Jahre lang führte Gaius Iulius Caesar in Gallien einen erbarmungslosen Krieg. Sein Sieg bedeutete auch das Ende der keltischen Kultur.
»Gallia est omnis divisa in partes tres ... Gallien, als Ganzes betrachtet, besteht aus drei Teilen: einen bewohnen die Belger, den zweiten die Aquitanier, den dritten das in der Landessprache Kelten, bei uns Gallier genannte Volk.« Mit diesen Worten eröffnete Caesar seine »commentarii de Bello Gallico« – eine der berühmtesten Propagandaschriften der Antike. Nach Ende dieses Kriegs verfasste er sieben Bücher, um für seinen militärischen Alleingang um Verständnis zu werben.

Schon der Name ist bezeichnend, denn es war kein »gallischer«, sondern ein »römischer Krieg«, von Caesar selbst unter einem Vorwand vom Zaun gebrochen. Doch so paradox es klingen mag: Dank seiner – fraglos einseitigen – Schilderung können Archäologen keltische Hinterlassenschaften besser verstehen. Denn nach ihrem Sieg gelang es den Römern schnell, ihre mediterrane Kultur in Gallien zu etablieren. Im Zuge dieser Romanisierung verschwanden auf dem Festland die letzten Spuren keltischer Identität.

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