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Blick in die Forschung - Kurzberichte : Akkretionsscheiben: geheime Zutat enttarnt

Seit Langem hegen Astronomen den Verdacht, dass magnetische Felder eine entscheidende Rolle bei der Akkretion von Materie um junge Sterne spielen könnten. Doch erst jetzt deuten aktuelle Beobachtungen die Wirkungsweise der Felder an.
Gas- und Staubscheiben um junge Sterne im Orionnebel

Die meisten jungen Sterne sind von Gas- und Staubscheiben umgeben, in denen sich Planeten bilden. Allerdings wird nicht das gesamte Material für die Planetenentstehung genutzt. Ein beträchtlicher Teil des Scheibenmaterials stürzt langsam auf den neu entstandenen Stern und bestimmt damit seine endgültige Masse.

Bereits seit vielen Jahren erforschen Astronomen derartige Akkretionsscheiben und bestimmen die Rate, mit der das Material auf junge Sterne einfällt. Wieso die Akkretion jedoch so effizient abläuft, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. In den letzten Jahren kamen die Forscher der Lösung des Problems durch theoretische Untersuchungen zur Entwicklung von Akkretionsscheiben nun deutlich näher.

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Christopher M. Johns-Krull lehrt am Department of Physics and Astronomy der Rice University in Houston, Texas.