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Zum 125. Geburtstag: Albträume der Moderne

Anonyme Mächte, die in das Schicksal eingreifen, dem Menschen sogar das Menschsein nehmen – Franz Kafka bannte die Ängste der Moderne in beklemmende Geschichten.
Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.« Ohnmacht und Entfremdung als Grundgefühl des 20. Jahrhunderts empfanden wohl nur wenige so eindringlich wie Franz Kafka (1883 – 1924), dessen Geburtstag sich am 3. Juli zum 125. Mal jährt. Geprägt vom Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie – Kafka verbrachte den größten Teil seines Lebens in Prag –, von den Schrecken des Ersten Weltkriegs und den folgenden Wirtschaftsnöten zeichnen seine Texte das Bild einer verwundeten Welt.

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