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Notfalltherapie: Albtraum Intensivstation

Schläuche im Körper, an Maschinen angeschlossen und fremden Menschen ausgeliefert – solche Erinnerungen an die Zeit im Krankenhaus lassen ehemalige Patienten oft nicht mehr los. Doch eine simple Hormongabe kann einer bleibenden Traumatisierung möglicherweise vorbeugen.
Oliver Krug war auf seinem Motorroller unterwegs, um seine Tochter von der Schule abzuholen, da krachte es. Ein Pkw hatte ihm die Vorfahrt genommen. Wie er in die Notaufnahme der Münchner Universitätsklinik kam, weiß der 51-Jährige bis heute nicht. Während ein Arzt ihn untersuchte, wurde ihm übel, und er verlor das Bewusstsein. Die Milz war gerissen, er musste schnell operiert werden. Danach brach sein Kreislauf zusammen, Wasser sammelte sich in der Lunge. Auf der Intensivstation fiel Krug in ein Koma ...
März 2007

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist März 2007

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Literaturtipps

Yehuda, R. (Hg.): Psychobiology of Posttraumatic Stress Disorder: A Decade of Progress. New York: Annals of the New York Academy of Sciences 2006.

Kammerer, T. (Hg.): Traumland Intensivstation. Norderstedt: Books on Demand 2006.

Schelling, G.:Effects of Stress Hormones on Traumatic Memory Formation and the Development of Posttraumatic Stress Disorder in Critically Ill Patients. In: Neurobiology of Learning and Memory 78, 2002, S. 596–609.

Ehlers, A: Posttraumatische Belastungsstörung. Göttingen: Hogrefe 1999.