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Altern: Stille Reserve

Wie verändert sich die Hirnaktivität im Alter? Und können Senioren ihre schwindende geistige Flexibilität kompensieren? Forscher entdeckten ein neuronales Erfolgsrezept: das so genannte PASA-Muster.
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Die Titel wissenschaftlicher Artikel sind für den Laien meist trocken und langweilig. Ganz selten klingt dabei ein wenig Humor an, wie etwa in dem Artikel, den eine amerikanische Forschergruppe unter der Federführung des Neuropsychologen Roberto Cabeza 2008 publiziert hat: "Qué PASA? The Posterior-Anterior Shift in Aging". Man muss dabei wissen, dass in spanischsprachigen Ländern die Wendung "Qué pasa?" bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit als Eröffnungssatz eines Gesprächs genutzt wird. Eine wörtliche Übersetzung ins Deutsche lautet zwar "Was ist los?", aber der Satz wird eher in der Bedeutung von "Wie geht's?" verwendet. Im Englischen gibt es ein besseres Äquivalent dafür: "What's up?" Was ist also beim Älterwerden mit der Hirnaktivität los?
Wie aus dem Titel von Cabezas Artikel hervorgeht, steht "PASA" für Posterior-Anterior Shift in Aging, für das Phänomen, dass bei älteren Menschen in den hinteren Gehirnregionen weniger Hirnaktivität als bei jüngeren beobachtet wird, im vorderen Bereich des Gehirns hingegen gerade mehr ...

11/2013

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 11/2013

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  • Quellen

Dieser Text ist ein leicht bearbeiteter Auszug aus
"Wenn das Gehirn älter wird" von André Aleman, C.H.Beck, München 2013, 240 S., € 17,95.


Quellen

Cabeza, R. et al.: Task-Independent and Task-Specific Age Effects on Brain Activity During Working Memory, Visual Attention, and Episodic Retrieval. In: Cerebral Cortex 14, S. 364-375, 2004

Davis, S. W. et al.: Qué PASA? The Posterior-Anterior Shift in Aging. In: Cerebral Cortex 18, S. 1201-1209, 2008