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Richtlautsprecher: Auf den Punkt gehört

Eng gebündelte Schallsignale könnten Informationen gezielt übertragen.
Stellen Sie sich vor, Sie kommen im Supermarkt am Getränkeregal vorbei und plötzlich flüstert eine Stimme: "Pst, haben Sie Durst? Ich erfrische ganz herrlich!" Niemand sonst scheint diese Werbebotschaft gehört zu haben – Sie sind in den schmalen Schallkegel eines Richtlautsprechers geraten.

Besitzer einer Heimkinoanlage wissen aus eigener Erfahrung: Schall breitet sich von seiner Quelle in einem Winkel aus, der mit der abgestrahlten Wellenlänge wächst beziehungsweise umgekehrt proportional zur Frequenz ist. Deshalb vernimmt man den Bass des Subwoofers (Wellenlänge etwa 3,4 Meter beziehungsweise Frequenz rund 100 Hertz) im ganzen Wohnzimmer, während ein Hochtonlautsprecher (Wellenlänge etwa 3,4 Zentimeter, Frequenz etwa 10 000 Hertz) eher nach vorn sendet. Auch die Größe der Schallquelle spielt eine Rolle: je kleiner die abstrahlende Fläche, desto weiter der Schallkegel.

Soll der Kegel zu einem gerichteten Strahl verengt werden, benötigt man also entweder einen riesigen Lautsprecher oder viele kleine, die synchron schwingen oder Ultraschall...
März 2010

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft März 2010

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