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Inka: Aufbruch ins Goldland

Als die spanischen Eroberer vor 470 Jahren in Peru einfielen und das Reich der Inka unterwarfen, hatten sie vor allem eines im Sinn: Gold.
Michael Zick

Gold! Gold! Gold! Die Sänfte des Herrschers glänzte golden. Die Tempelwände waren mit Goldblechen verkleidet. Ein Innenhof mit Bäumen, Tieren, Menschen, nachgebildet aus Gold. Die Goldpailletten des königlichen Gewandes machten der Sonne Konkurrenz. Die Herrscherin war in Lebensgröße aus Gold nachgebildet. Gold! Gold! Gold!

1524 legten zwei Konquistadoren in Panama, die nicht lesen und schreiben konnten, ihre Barschaften zusammen, um eine Expedition ins legendäre Goldland Pirú zu finanzieren. Francisco Pizarro und Diego de Almagro wollten den ganz großen Coup landen. Der Dritte im Bunde, der Gouverneur Pedrarias Dávila von Castilla del Oro, erhob die beiden zwecks Reputation – gegen Zusage der gleichberechtigten Teilhabe an den zu erwartenden Goldschätzen – in den Rang eines Hauptmanns; er wird später mit 1000 Pesos abgespeist. Nach einigen vergeblichen Expeditionen erreichten die Hasardeure zwischen 1526 und 1528 die peruanische Küste.

Auf der Hahneninsel vor der Küste Ecuadors hielt Pizarro die erste überlieferte Blut-und-Tränen-Rede der Neuzeit an seine entkräfteten und entmutigten Soldaten: ...

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