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Ökologie: Bären als Umweltschützer

Alaskas Wälder benötigen Lachse – und genügend Bären, um die Fische an Land zu holen. Fischer, Forstwirte und Ökomanager lernen nun umzudenken.
Bär auf Lachsjagd
Bären auf Lachsfang – das zu beobachten, gehört zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen im Norden Amerikas, vor allem in Alaska: die laichbereiten großen Fische, die in riesiger Zahl die Flüsse hochziehen, und an flachen Bänken und Stromschnellen ganze Gruppen von Grizzlys, die sich in dem Gewusel unermüdlich einen fetten Brocken nach dem anderen schnappen. Es gab Zeiten, da hätte die Fischindustrie die pelzigen Räuber gern aus dem Weg geräumt. Ende der 1940er Jahre machte sie sich dafür stark, die Bären in Alaska großräumig auszumerzen. So würde der »wirtschaftliche Schaden« an den Lachsbeständen eingedämmt und der drohende »finanzielle und soziale Kollaps« dieses Wirtschaftszweigs noch rechtzeitig verhindert. Glücklicherweise siegte der gesunde Menschenverstand...

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