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Bild des Monats: Kosmische Kartoffel

Nach zehn Jahren Flugzeit erreichte die Raumsonde Rosetta der Europäischen Weltraumorganisation ESA im August ihr Ziel: den Kometen Tschurjumow-Gerasimenko. Sie begleitet ihn nun auf dem Weg zur Sonne. Nie zuvor befand sich ein künstlicher Satellit in der Umlaufbahn eines Kometen. Der etwa 4×3,5 Kilometer messende zerklüftete Himmelskörper besteht, wie sich überraschend herausstellte, aus zwei unterschiedlich großen, sich seitlich berührenden Klumpen. Wie alle Kometen ist er ein Relikt der Staubscheibe, aus der vor etwa 4,6 Milliarden Jahren unser Sonnensystem entstand. Die ESA-Forscher ermitteln jetzt einen geeigneten Landeplatz für das Minilabor Philae, das Rosetta im November auf dem Himmelskörper absetzen soll, um seine Zusammensetzung zu ermitteln. Aktuelle Meldungen über die Mission finden Sie unter: www.spektrum.de/rosetta.

Oktober 2014

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Oktober 2014

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