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Optik: Blick durch die Wand

Französischen Forschern ist es erstmals gelungen, ein Bild durch ein lichtstreuendes Material hindurch zu übertragen.
Licht durch Zinkoxid
Wer hätte nicht schon einmal gerne durch eine Wand gespäht, um zu erfahren, was dahinter vor sich geht? Auch für Ärzte wäre es äußerst praktisch, durch eine dicke Gewebeschicht einfach "hindurchsehen" zu können, ohne schneiden oder eine Kamera einführen zu müssen. Das scheint auf den ersten Blick unmöglich: Materialien wie Rigipsplatten oder biologisches Gewebe lassen zwar einen Teil des einfallenden Lichts hindurch, doch wird jedes Photon beim Passieren des Mediums viele Male gestreut. Auf der anderen Seite kommt deshalb kein erkennbares Bild an. Stattdessen sieht man nur ein scheinbar zufälliges Intensitätsmuster.

Nun aber ist Wissenschaftlern um Sylvain Gigan am Langevin-Institut in Paris das Kunststück gelungen, aus einem solchen Muster das ursprüngliche Bild wiederherzustellen. Dabei nutzten sie aus, dass auch Streuprozesse deterministisch sind. ...

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