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Ökologie: Botanische Luftüberwachung

Ein flugzeuggestütztes Fernerkundungssystem dokumentiert in bisher beispielloser Auflösung selbst kleinste Veränderungen der Pflanzenwelt.
Falschfarbenaufnahme tropischer Baumkronen

Gregory Asner hat in seinem Leben viele Bäume gezählt und vermessen. Nur ein Beispiel von vielen: Bei 119 775 Stück im südafrikanischen Krüger- Nationalpark bestimmte er die Größe bis auf den Dezimeter genau, und das gleich doppelt im Abstand von zwei Jahren. Aber Asner und sein damaliger Kollege Shaun Levick von der Carnegie Institution in Stanford (Kalifornien) sind dafür nicht etwa jahrelang mit Karte und Zentimetermaß durch die Savanne marschiert, sondern haben die Bestandsaufnahme innerhalb kürzester Zeit aus der Luft vorgenommen.

Zu Hilfe kam ihnen dabei eines der derzeit modernsten Fernerkundungssysteme: das Carnegie Airborne Observatory (CAO), eine Dornier 228 ausgestattet mit einem LIDAR-System (light detection and ranging), das pro Sekunde 100 000 Infrarotlaserpulse in Richtung Erdboden schickt. Aus dem reflektierten Licht erstellten die Forscher ...

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