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Physik: Die Wissenschaft hinter dem Golfschwung

Der Physiker und begeisterte Golfer Iván Egry erklärt theoretische Hintergründe dieser Sportart.

"Wenn du willst, dass der Ball weit fliegt, musst du halt fest draufhauen" – ganz so einfach ist es offenbar nicht, sonst wären sämtliche Golftrainer arbeitslos. Iván Egry, emeritierter Physikprofessor und leidenschaftlicher Golfer, erklärt in seinem Buch, was bei dieser Sportart in physikalischer Hinsicht passiert. Welche Mechanik steckt hinter dem Golfschwung, warum fliegen Bälle so oft in einer Rechtskurve, und welche Eigenschaften muss die optimale Spielausrüstung haben? Diese und andere Fragen beantwortet der Autor im ersten deutschsprachigen Buch zum Thema. Beim Golftraining kann die Kenntnis der physikalischen Zusammenhänge durchaus hilfreich sein – und abgesehen davon ist es einfach interessant, zu erfahren, wovon die Flugbahn eines Golfballs abhängt, oder warum Bälle mit Grübchen ("dimples") weiter fliegen als ohne: Letzterer Effekt rührt daher, dass sich um den Ball eine turbulente Grenzschicht bildet, die seinen Luftwiderstand verringert.

Moderne Golfbälle und -schläger sind Hightech-Produkte; sie müssen viele Bedingungen erfüllen, die sich teils gegenseitig ausschließen. So sollen Golfbälle weit fliegen und viel Auftrieb erzeugen, gleichzeitig einen hohen "coefficient of restitution" haben (das heißt, beim Aufprall des Schlägers möglichst wenig Energie verlieren) und zudem robust, langlebig und preisgünstig sein. Der Autor erklärt in einem eigenen Kapitel, wie Sportartikelhersteller die Golfausrüstung immer weiter optimieren: unter anderem mit Simulationen, Schlagrobotern und modernen Werkstoffen. ...

Februar 2015

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2015

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