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Mathematik: Chaostheorie, einmal anders

Reimund Albers über "Die Kunst der Mathematik" von Mario Markus
Vor 20 Jahren beherrschte das Thema "Chaos und Fraktale« die mathematisch- naturwissenschaftliche Welt – und nicht nur sie. Vor allem die faszinierenden Muster der Mandelbrot-Menge und der Julia- Mengen, verbreitet von "Scientific American" und "Spektrum der Wissenschaft", trugen die Woge der Begeisterung weit über die wissenschaftlichen Kreise hinaus.

Die Bilder von Mario Markus, Professor für Physik an der Universität Dortmund und Forscher am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, stachen aus der breiten Masse der irgendwie immer ähnlichen Mandelbrot-Mengen-Vergrößerungen heraus - im wahrsten Sinn des Worts. Seltsame Spitzen oder Antennen beherrschen seine Bilder. Und sie vermitteln einen Eindruck von räumlicher Tiefe, obwohl nichts in der Bilderzeugung etwas mit einer dritten Dimension zu tun hat. Das liegt an einer Erfindung von Mario Markus: der "demokratischen" Verteilung der Farben oder Graustufen. Dabei werden Zahlenwerte so in Farben umgesetzt, dass jede Farbe in annähernd gleich vielen Pixeln vorkommt. Das mindert zwar die analytische Aussagekraft der Bilder, gibt ihnen aber genau die richtige Kontrastverteilung für ein spektakuläres Aussehen...

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